»WHAT A MAN«: Wann ist ein Mann ein Mann?

Kinoexperte Söhnlein B. über perfekte Unterhaltung von und mit Matthias Schweighöfer!

Schweighöfer spielt den Lehrer Alex. "Waschlappen" zu sagen wäre gemein, aber das beschreibt ihn ganz gut. Eines Tages wird er von seiner "furchtbaren" Freundin wegen des Nachbarn verlassen und mit Hilfe seines Freundes Okke und seiner Besten Freundin Nele sucht Alex die Antwort auf die Frage: Wann ist Mann ein Mann?

Matthias Schweighöfer im Alleingang! Drehbuch, Produktion, Hauptdarsteller und Regie! Alles Herr Schweighöfer selbst! Nicht allein, aber eben doch in Personal-Union!

Der Soundtrack ist genauso auf Hochglanz poliert wie das Szenenbild, welches es schafft Frankfurt am Main tatsächlich mal wie das große Vorbild New York aussehen zu lassen. Schweighöfer beweist das er in den Lehr-Jahren bei Til Schweiger und Co. gut aufgepasst hat. Seine Regieführung ist makellos. Heiter und voller Herz!

Wenn beim offensichtlichen Happy End - nicht der Kuss, sondern ein Rückblick auf die Schrecken der Schulzeit als Synonym für die Selbstfindung gezeigt wird - dann ist das eines der Schönsten "Enden" der deutschen Filmgeschichte - da vergibt man dem Ensemble (hervorragend Schweighöfer selbst, witzig Elyas M'Barek und bezaubernd Sibel Kekilli) auch den einen oder anderen nicht zündenden Gag!

WHAT A MAN ist kein Experimentalkino! Es ist perfekte Unterhaltung und zeigt, dass Matthias Schweighöfer von nun an einfach selbst inszenieren kann, wie er das deutsche Publikum in seinen Bann zieht.

4 von 5 möglichen Popcorntüten.

 

S.B.

Mittwoch, 24. August 2011, sh

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