„Kein Pardon“ - Die TV Show "Witzischkeit kennt keine Grenzen" ist der Quotenbringer. Jedes Mal schalten Millionen Zuschauer ein. Moderator Heinz Wäscher ist Publikumsliebling. Auch für Peter Schlönzke ist Heinz der allergrösste. Doch durch einen Zufall entdeckt er den wahren Heinz, der die grösste Zicke des TV-Senders zu sein scheint...
Peter Schlönzke (Hape Kerkeling) hat nur einen Traum: Er will zum Fernsehen. Er sieht seine große Chance gekommen, als er am Talentwettbewerb der populären TV-Sendung "Witzischkeit kennt keine Grenzen" des Moderators Heinz Wäscher (Heinz Schenk) teilnehmen darf. Sein Auftritt wird allerdings ein Fiasko. Allerdings sichert die Zufallsbekanntschaft Ulla Peter immerhin einen Job als Kabelträger, aber aus Angst vor der Blamage lässt er seine Familie in dem Glauben, er hätte den Wettbewerb gewonnen.
Als neuer Kabelträger läuft er seinem Idol hinterher und wird dank eines Wutausbruchs vor laufender Kamera „entdeckt“: Wäscher fliegt, Schlönzke steigt zum neuen Star auf, bis er genauso plötzlich wie sein Vorgänger abserviert wird...
Deutschlands Komiker-Liebling und Allroundtalent Hape Kerkeling spielt in seinem ersten Kinofilm, „Kein Pardon“ aus dem Jahre 1992, nicht nur die Hauptrolle, er führte auch Regie und schrieb das Drehbuch. Auf humoristische Weise rechnet Hape mit dem deutschen Fernsehen ab. Das Hape Kerkeling ein herausragender und witziger Comedian ist, braucht nicht erwähnt zu werden. Hier zündet einfach jeder Gag. Heinz Schenk und Elisabeth Volkmann leisten hervorragende Schützenhilfe. Heinz Schenk sorgt auch mit herrlicher Selbstironie für die meisten Lacher in der ersten Stunde. Der bislang witzigste Spielfilm von und mit Hape Kerkeling ist eine turbulente und amüsante Mediensatire. Teils etwas zu albern, dann wieder mit Tiefgang und geübtem Blick auf die zwischenmenschlichen Unzulänglichkeiten im deutschen Showbiz.
