The Thing

Der Kino-Tipp der Woche

Mit „Das Ding aus einer anderen Welt“ schockte vor fast 30 Jahren John Carpenter die Welt. Jetzt leitet der Regisseur Matthijs van Heijningen mit seinem Prequel "The Thing" nahtlos in den Klassiker über und erzählt, was vorher geschah.

Der Erstkontakt mit außerirdischem Leben, endlich ist er da – aber anders als erwartet. Norwegische Forscher haben im ewigen Eis der Antarktis das Wrack eines Ufos und seinen Piloten gefunden. Die amerikanische Paläontologin Kate Lloyd (Mary Elizabeth Winstead) wird eingeflogen, um das Lebewesen zu untersuchen, das seit Jahrtausenden im Eis eingeschlossen gewesen sein muss. Aber als das Wesen bei einem Experiment aus seinem eisigen Gefängnis befreit wird, beginnt ein gnadenloser Überlebenskampf, denn das Ding aus einer anderen Welt wird zu einer perfekten Kopie jedes Menschen, den es tötet. Schon bald regieren blanke Angst und tödliches Misstrauen in der von der Außenwelt abgeschnittenen Forschungsstation: Kate und ihr Pilot Carter (Joel Edgerton) wissen schnell nicht mehr, wer ein Mensch ist und wer eine perfekte Alienkopie.

„The Thing“ ist ein Remake des John Carpenters Sci-Fi-Horror-Kultfilms „Das Ding aus einer anderen Welt”. Und dieser Film aus dem Jahre 1982 gilt mittlerweile als Klassiker des Horror-Genres. Kein Filmemacher traute sich über 25 Jahre ein Remake des Carpenter-Films zu. Umso überraschender war daher die Meldung, dass mit „The Thing“ nun ein Prequel in die Kinos kommt und ein Regie-Neuling eingesetzt wurde. Das Ergebnis kann man aber durchaus als Erfolg verbuchen, denn der Streifen ist an vielen Stellen eine Hommage an Carpenters Film und verspricht den Fans einiges an Erinnerungen.
Der Film endet dort, wo Carpenters beginnt und verneigt sich damit vor dem Vorbild, dem mehrfach gebührend Hommage gezollt wird. Klassische Spannung und groteske Horrorkreaturen dürften auch das Ding einer neuen Generation von Fans sein.
 



 

Freitag, 11. November 2011, br

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