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Im Rahmen der regelmäßigen Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt werden krankhafte Veränderungen am Gebärmutterhals idealerweise in einem frühen Stadium, in dem sie noch gut behandelbar sind, erkannt. Soweit muss es jedoch gar nicht erst kommen: Junge Frauen können sich durch eine Impfung vor der Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs, verursacht durch bestimmte Viren, schützen.
Diese Viren nennen sich Humane Papillomviren – kurz HPV. Sie können dazu führen, dass sich der Gebärmutterhals krankhaft verändert. Bei anhaltenden Infektionen können sich über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren Krebsvorstufen entwickeln, sogenannte schwere Dysplasien. Werden diese nicht behandelt, kann es zu Gebärmutterhalskrebs kommen.
In der Regel werden HPV durch sexuelle Kontakte übertragen. Aber nicht jede Ansteckung führt zu Gebärmutterhalskrebs. Auch bei Frauen, die schon Sex hatten, kann eine Impfung schützen.
Frau Dr. Friederike Gieseking, Leiterin der Dysplasie-Sprechstunde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, erlebt in ihrem Praxisalltag immer wieder, welche Auswirkungen eine Infektion mit HPV für das Leben junger Frauen haben kann: „Die meisten Frauen, die mit auffälligen Befunden oder Krebsvorstufen in meine Sprechstunde kommen, sind zwischen 30 und 35 Jahre alt – ein Alter, in dem man ganz andere Dinge im Kopf hat. Krebsvorstufen sind zwar häufig behandelbar, ich würde mir jedoch sehr wünschen, dass mehr junge Frauen die Chance der Impfung wahrnehmen. Auch für meine eigene Tochter möchte ich den bestmöglichen Schutz: Sie ist gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft.“
Auch nach einer Impfung bleibt die jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt wichtig: Der beste Weg, Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, ist die Kombination aus Impfung und regelmäßiger Krebsfrüherkennung.
Ausführliche Informationen rund um die Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs gibt es unter www.tellsomeone.de
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