»Spandau« haben Kathrin am 01.05.2011 im Karostar besucht. Axel (Gesang, Bass), Lennart (Gitarre, Gesang) und Bernd (Gitarre) machen schon seit 2002 gemeinsam Musik. Komplett ist die Band allerdings erst mit Constantin (Schlagzeug), der seit 2009 dabei ist. Die Jungs machen Indie-Rock der Hamburger Schule und erinnern mit ihren freundlichen, aber kritischen Texten tatsächlich sehr an die Hamburger Gruppe »Tomte«. Für »Tomte« oder »Elemet of Crime« würden die Hamburger gerne einmal im Vorprogramm spielen. Doch auch andere bekannte deutsche Rock-Bands haben ihre Musik deutlich beeinflusst. Auf Kathrins Frage, welches Konzert für sie das erste war, antworten sie nicht überraschend mit »Die Ärzte«, »Fanta 4« und »Die toten Hosen« .
Mittlerweile haben »Spandau« schon ihre zweite CD aufgenommen. Einige der Songs ihres neuen Albums »Als die Jugend kollabierte« gaben sie im Karostar live zum Besten. Zu ihren Texten sagen sie auf ihrer Hompage selber: »Obwohl die meist sehr persönlichen Texte für die Hörer gut nachzuvollziehen sind, lassen sie trotzdem ausreichend Spielraum für eigene Interpretationen.«
Für Interpretationen und Spekulationen sorgt auch der Name der Band. Immerhin sind die »Spandauer«-Jungs bis auf Constantin alle waschechte Hamburger. Dennoch haben sie sich nach einem Berliner Stadtteil benannt. Das versuchten sie zwar in der Sendung im Karostar hartnäckig zu leugnen, doch ihre Erklärungsversuche klangen ein wenig unglaubwürdig...
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