»Three Chord Society« sind am Sonntag, den 16. Januar, im Karostar zu Besuch gewesen. Ben (Gesang), Nils (Gitarre), Manuel (Gitarre), Jan (Bass) und Felix (Schlagzeug) machen in dieser Konstellation seit 2007 gemeinsam Musik. »Three Chord Society« gibt es aber schon seit 2003. Musikalisch orientieren sich die fünf Jungs an amerikanischen Punk-Bands á la »NOFX«, »Offspring« und »Bad Religion«.
»Three Chord Society« legen wert darauf, dass sie eine Punk-Band sind, was schon der Name verrät. Denn
ein klassischer Punk-Song besteht nur aus drei Akkorden. Diese Art der Musik steht dafür, dass jeder sie spielen kann. Die Songs von »Three Chord Society« bestehen meist aus mehr als drei Akkorden und auch ihre Texte sind tiefgründig, oder sie beschäftigen sich zumindest immer mit einem bestimmten Thema. Gerade haben die fünf Musiker gemeinsam eine Platte produziert, die den schönen Namen »Sanguinity« trägt: Das bedeutet Optimismus. Einer der »Hits« ihrer Platte ist zweifelsfrei der »Swan Song«.
Ihr Ziel war es, mit dem Titel einen Pop-Song zu produzieren. Das Lied beschäftigt sich mit der Entwertung der Aussagen in der Musik. Es geht darum, dass die meisten Popsongs inhaltsleer sind. Bei der Sendung von Kathrin verrieten die Musiker, dass es nur 15 Minuten dauerte, die Musik zu dem Song zu schreiben. Ben, der die Texte schreibt, scherzte aber: »Es hat nur 15 Minuten gedauert, den »Swan Song« zu schreiben. Den Text zu schreiben, dauerte aber drei Monate.«
Tatsächlich kann man sich gut vorstellen, dass es immer etwas länger dauert, bis die Texte zu den Liedern geschrieben sind. Denn die Bandmitglieder von »Three Chord Society« sind alle sehr diskussionsfreudig. Da kann es schon mal ein wenig dauern, bis ein Thema tatsächlich ausdiskutiert ist. Zu dem »Swan Song« gibt es auch ein professionell gedrehtes Video, das seit Dezember im Netz zu sehen ist.
Bei ihrem Album hatten sie professionelle Unterstützung. Seit kurzem sind sie bei einem kleinen Label (»141 Records«) unter Vertrag. Aber sie konnten sogar auf prominente Helfer bauen. Unter anderem hat ihnen Guido von den »Donots« unter die Arme gegriffen. Den hat Nils bei einer Aftershowparty im Knust kennengelernt. Mit einem Backstagepass hat er sich in den VIP-Bereich geschummelt und Guido Aufnahmen der Band vorgespielt. Seitdem arbeiten »Three Chord Society« mit ihm zusammen. Sie sind auf Konzerten auch schon als Vorband der »Donots« aufgetreten. Live kann man die Gruppe zum nächsten Mal am 28.01.2011 im Hafenklang in Hamburg bei ihrer Release Show sehen. Zu diesem Termin können die Fans dann logischerweise auch die Platte bekommen. Hier geht's zur Website der Band.
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Schau dir hier die Bilder und das Video aus dem Karostar an.
