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Gute Vorsätze...

...und warum sie häufig scheitern

Viele Menschen nehmen sich zum Jahreswechsel vor, ihr Leben zum Positiven zu verändern. Meist steht dabei die Gesundheit oder das soziale Miteinander im Vordergrund. Allerdings schaffen es nur wenige Menschen, ihre guten Vorsätze auch langfristig einzuhalten.

Was aber sind die Gründe für das schnelle Scheitern (und welche Lehren lassen sich daraus ziehen)?

Die zehn häufigsten guten Vorsätze
Sehr viele Menschen beginnen das neue Jahr mit guten Vorsätzen. Rund drei Viertel der Befragten gaben in einer von der Website parship durchgeführten Umfrage an, sich eine positive Verhaltensänderung für das neue Jahr vorgenommen zu haben. Dabei steht die Gesundheit mit Abstand an erster Stelle. Mit jeweils 25% gleichauf auf dem ersten Platz liegen die guten Vorsätze, mehr Sport zu treiben und sich gesünder zu ernähren. Fast jeder kennt wohl jemanden, der sich ähnliches vorgenommen hat.

Bei Platz drei der Rangliste geht es dagegen eher ums Zwischenmenschliche: immerhin 21% haben sich vorgenommen, sich künftig mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen. Dem gegenüber wollen sich 13% mehr auf den Job konzentrieren und im neuen Jahr die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmen.

Auf Platz fünf folgt der Vorsatz, sich endlich zu verlieben und den oder die Richtige zu finden. Das haben sich immerhin 12% für 2016 vorgenommen.

Beim sechsten Platz geht es dagegen wieder um die Gesundheit. 11% der Befragten wollen ein ungesundes Laster, beispielsweise das Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum, aufgeben.

Dahinter folgen gute Vorsätze, die sich wohl am besten mit dem Stichwort »Selbstverwirklichung« umschreiben lassen. 7% möchten 2016 eine Weltreise machen, 6% eine neue Fähigkeit lernen und ein neues Hobby beginnen.

Für immerhin 6% steht das familiäre Glück im Vordergrund: sie möchten 2016 sesshaft werden und heiraten - oder sogar eine Familie gründen.

Viele dieser Wünsche dürften Überwindung kosten - sei es der Schritt zu ganz neuen Aktivitäten oder der Verzicht auf lieb gewonnene, aber gesundheitsschädliche Gewohnheiten. In ganz besonderem Maße aber gilt das wohl für den guten Vorsatz, den 3% der Befragten nannten: sie wollen sich vor allem ihrer Angst stellen und 2016 endlich etwas wagen, was sie sich bisher noch nie getraut haben.

Warum gute Vorsätze häufig scheitern
Viele dieser Vorsätze könnten die Betreffenden durchaus gesünder oder glücklicher machen, wenn sie konsequent eingehalten würden. Das allerdings gelingt nur wenigen Menschen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Glücklicherweise gibt es aber auch Strategien, wie dem Scheitern vorgebeugt werden kann.

Häufig sind es vor allem Bequemlichkeit und lieb gewonnene Gewohnheiten, die gute Vorsätze - sei es der Verzicht auf die Zigarette, auf übermäßige Nutzung des Smartphones oder auf den Verzehr von Fleisch - schon kurz nach der Silvesterfeier scheitern lassen. Hier helfen motivierende kleine Tricks und eine langfristige Umstellung des Lebenswandels. Von zu großen, radikalen Veränderungen ist eher abzuraten: diese führen schnell zu Überforderung und Frust, während sich kleinere Ziele immerhin erreichen lassen und so zum Durchhalten motivieren.

Beim Vorsatz, mehr Zeit mit Freunden und Bekannten statt allein auf der Couch zu verbringen, spielt allerdings auch die Auswahl der richtigen Weggefährten eine wichtige Rolle: sind diese zu negativ und verbreiten ständig schlechte Stimmung, fällt es schwer, den guten Vorsatz einzuhalten. Hat man dagegen Spaß und widmet sich gemeinsamen Interessen, ist die Erfüllung dieses guten Vorsatzes beim besten Willen keine lästige Pflicht. Womöglich hilft es ja, diesen Vorsatz mit dem eines spannenden, neuen Hobbies zu verbinden. So lernt man gleich Leute kennen, mit denen man einiges an Gemeinsamkeiten haben sollte.

Vorsätze, die auf Selbstverwirklichung abzielen, wie Hobby oder Reise, scheitern mitunter auch an vermeintlich vernünftigen Gegenargumenten: Job, Zeit, Geld... Hier zu seinen Plänen zu stehen, kann aber bereichernd sein und für Erinnerungen sorgen, die man um keinen Preis mehr missen möchte.

Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte vor allem die zu seiner Persönlichkeit passende Methode wählen. Ob Schlusspunkt-Methode oder langsame Entwöhnung: das hängt unter anderem vom Typ und von der Einstellung ab. Vielen Rauchern helfen auch Nikotinersatzpräparate wie Sprays, Pflaster und Kaugummis in den ersten Wochen ohne Zigarette. Helfen kann auch das soziale Umfeld. Freunde und Familie können den Nichtraucher motivieren und ermutigen, aber auch durch soziale Kontrolle bei der Stange halten. Und auch Sport ist für viele Menschen zusätzlich motivierend, denn es ist kein Geheimnis, dass sich bestimmte Fitness-Ziele ohne Zigaretten weitaus leichter erreichen lassen. Wer sich solche Ziele setzt, kommt oft besser vom Glimmstängel los.

Donnerstag, 18. Februar 2016, ENERGY Media

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