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»Hail, Caesar!«: G. Clooney ist populär und dumm!

»Problemlöser« Josh Brolin zieht die Fäden in den Hollywood-Studios

Morgen, 18. Februar 2016 startet der Berlinale-Eröffnungsfilm »Hail, Caesar« der Coen-Brüder in den deutschen Kinos. In der Hauptrolle neben Josh Brolin, kein Geringerer als George Clooney. Dieser mimt einen etwas dussligen, aber dennoch »scheinbar« unverzichtbaren Star namens Baird Whitlock.

Die Story spielt im goldenen Zeitalter der 50er Jahre in Hollywood und ist selbst aufgebaut wie ein Film mit Erzähler zu Beginn und Schluss. Schnell wird klar, dass in Hollywood alles mehr Schein ist statt Glamour und tatsächliches Können.

»Problemlöser« Eddie Mannix (Josh Brolin) kümmert sich um alle Belange und ist ein echter Workaholic, den seine Frau und Kinder so gut wie nie zu Gesicht bekommen und der ein großes Laster hat: Das Rauchen. Er ist der »Babysitter« der Stars und kommt immer dann zum Einsatz, wenn diese Mal wieder Mist bauen, indem sie auf Sauftour sind, obwohl sie eigentlich arbeiten müssten, ihnen Sodomie von Seite der Presse unterstellt wird oder etwa ungewollt schwanger sind. Dann wird auch schnell mal das eigene Kind adoptiert, um das Image der scheinbar ach so braven »Meerjungfrau«, gespielt von Scarlett Johansson, zu wahren.

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Richtig dick kommt es aber erst, als der Star des Films »Hail, Caesar«, in dem es um die Wahrheit über Jesus Christus aus Sicht eines Römers geht, plötzlich von der »Zukunft« entführt wird, die alles in Frage stellt und versucht ihre gutgläubige Geisel zum »neuen Menschen« umzupolen

Ob ihnen das gelingt und wer hinter der »Zukunft« steckt, wirst du dann sehen. Auch welche Rolle Channing Tatum, der übergeschminkte, singende und tanzende Matrose im Film einnimmt, soll hier noch nicht verraten werden, um die Spannung nicht zu nehmen. Schließlich wird zu allem Überfluss dem »Mann für alle Fälle«, Eddie Mannix, auf den alle hören und ohne den der Laden nicht läuft, auch noch ein neuer Job angeboten. Sei also gespannt, ob er ihn tatsächlich annimmt...

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Die Komödie beginnt etwas skurril in einem Beichtstuhl und endet auch abrupt dort. Die Schauspieler tragen teilweise schrille Outfits im typischen 50er-Jahre Stil. Die Erzählform des Films ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber George Clooney und vor allem Alden Ehrenreich, der einen ungeschliffenen Newcomer in der Starfabrik darstellt, aber unglaublich loyal gegenüber seinem Arbeitgeber ist und vor allem gut singen kann, spielen ihre dümmlichen Rollen so grandios und selbstironisch, dass es echt lustig ist ihnen dabei zuzusehen. Vor allem ihr Laufstil und ihre Mimik sind zum Schreien komisch. Dabei muss man doch glatt an die Anfänge des ungehobelten Sean Connery, zu Beginn der Dreharbeiten seines ersten James Bond-Filmes, denken.

Wer sich »Hail, Caesar« als eine Art Dokumentationsfilm hinter den Kulissen Hollywoods vorgestellt hat, der wird aber leider enttäuscht. Dafür ist der Film zu komödiantisch. Dennoch wird versucht im Film authentische Geschehnisse einzubauen, indem die Angst der amerikanischen Gesellschaft vor dem Kommunismus in den 50er Jahren aufgegriffen wird. Das Ensemble um Josh Brolin, George Clooney, Channing Tatum, Alden Ehrenreich und Scarlett Johansson wird durch Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Jonah Hill und Frances McDormand ergänzt, deren Rollen sich angeblich ebenfalls an realistische Hollywoodlegenden anlehnen. Allerdings sind wir von George Clooney eher andere Filme gewohnt. Aber schau dir den Film selbst an und bilde dir eine eigene Meinung! 

Hier gibt's den offiziellen Trailer zum Film »Hail, Caesar« - powered by YouTube

Mittwoch, 17. Februar 2016, kch

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