Wir waren Knut
Die schönsten Bilder aus dem Leben des verstorbenen Eisbär-Superstars

Am Ende ging er mit einem großen Paukenschlag, wie es sich für einen echten Superstar gehört: Eisbär Knut brach im Berliner Zoo vor den Augen hunderter Zuschauer zusammen und stürzte in sein Wasserbecken. Es war sein letzter großer Auftritt. Am vergangenen Samstag schied der Star des Berliner Zoos unerwartet und plötzlich aus dem Leben. Knut wurde nur vier Jahre alt, gerade einmal ein Zehntel der Lebenserwartung von Eisbären.

Knut war ein Superstar, ein Medienphänomen, das weltweit für Aufsehen sorgte. Der kleine, von Mama verstoßene Eisbär, wurde von seinem Pfleger Thomas Dörflein (verstarb im Jahr 2008 im Alter von nur 45 Jahren an einem Herzinfarkt) von Hand aufgezogen und sah dabei so süß aus, wie es der talentierteste Disney-Zeichner niemals hinbekommen würde. Sein unschuldiges Äußeres musste Knut mit seinem Heranwachsen zwar schnell einbüßen, doch auch der pubertierende und später ausgewachsene Eisbär hatte weiterhin treue Fans auf der ganzen Welt.

Nun ist Knut tot und sein plötzliches Dahinscheiden wirft Fragen auf. Die genaue Todesursache soll anhand einer Obduktion geklärt werden. Vor seinem Gehege im Berliner Zoo versammelten sich bereits am Sonntag Trauernde, die Blumen und Plakate für den verstorbenen Medienstar hinterlegten. Unterdessen meldeten sich Tierschützer zu Wort, die offenbar schon seit Langem vor einer nicht artgerechten Haltung für den Bären gewarnt hatten.


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Montag, 21. März 2011, avo

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