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Tokio Hotel: Ein Herz für Hunde

Die Kaulitz-Bürder setzen sich gegen Massentötungen in der Ukraine ein

Eine Fußball-Euopameisterschaft ist der Typ Veranstaltung, der grundsätzlich mit einem gigantischen, medialen Interesse einhergeht. Dementsprechend glanzvoll möchten sich die gastgebenden Nationen vor den Augen der globalen Öffentlichkeit präsentieren. Um den Schein zu wahren, sollen deshalb möglichst alle potentiellen »Störfaktoren« eliminiert werden. Handelt es sich bei diesen allerdings um Lebewesen aus Fleisch und Blut, sollte das Streben nach einem gelungenen Event normalerweise in den Hintergrund rücken.

Eine Ansicht, die einige ukrainische Offizielle nicht zu teilen scheinen. So mehrten sich im vergangenen Jahr Berichte, dass Tausende von Hunden in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 erschossen, vergiftet und unter erschreckenden Bedingungen gehalten werden. Anschließende Massenproteste in ganz Europa führten zwar dazu, dass die ukrainischen Behörden versprachen, dem Tierschutz eine größere Bedeutung beizumessen. Augenzeugen berichten allerdings weiterhin, die Tötungen würden vor allem im Osten der ehemaligen Sowjetrepublik fortgesetzt werden.

Auch Tokio Hotel verurteilen die Vorkommnisse

Um dem ein Ende zu bereiten, setzten sich in der Vergangenheit bereits zahlreiche deutsche Prominente mit ihrem Namen für einen Stopp derartiger Methoden ein. So appellierten unter anderem Rock-Ikone Udo Lindenberg und Comedian Kaya Yanar an die ukrainischen Offiziellen. Nun gesellen sich mit Bill und Tom Kaulitz zwei weitere klangvolle Namen zu den Protestlern.

In schwarzer Kleidung und mit ernstem Blick posieren die beiden »Tokio Hotel«-Mitglieder für eine Posterkampagne der PETA und senden damit eine deutliche Botschaft in die Ukraine. Es ist nicht die erste Aktion dieser Art, an der Bill und Tom mitwirken. So ließen sie sich im Rahmen der Aktion »Sklaven der Unterhaltungsindustrie: Wildtiere raus aus dem Zirkus!« bereits 2010 blutverschmiert und an einen Pfahl gekettet für die Tierschutzorganisation ablichten.

Auch ENERGY hat sich bereits kritisch zu den Vorkommnissen in der Ukraine geäußert und die Massentötungen an den streunenden Hunden scharf verurteilt. Und auch du kannst deinen Teil beitragen. Unterzeichne die offizielle Petition zum Stop der Tötungen und verleihe so deiner Stimme im Kampf für den Tierschutz Gewicht.

Alle Infos zum Engagement von ENERGY in Sachen Tierschutz findest du hier.

Donnerstag, 22. März 2012, nsh

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