Die DONOTS sind Freunde und Brüder. Seit 15 Jahren eine Band, immer Freunde geblieben, immer saunette Typen gewesen und grundsympathisch. So muss das sein. Dies hier ist eine echte Band, gewachsen und inzwischen auch hörbar erwachsen.
Das erste Konzert war ruckzuck ausverkauft - deswegen kommt jetzt das zweite! Am 2. Juni werden die DONOTS im frannz Club ihren Fans ein Zusatzkonzert geben.
Die neue Scheibe „The long way home“ zeigt über elf Songs eine Band, die angekommen ist. Immer schon war Freiheit ein wichtiger Grundsatz der DONOTS. Dafür zu kämpfen, lohnt sich in jedem Fall. Egal, wie lange es dauert, egal wie groß die Opfer sind. Was zählt, ist das Resultat. Und das bisher beste Resultat hat einen programmatischen Titel. “The Long Way Home” strotzt nur so vor Finessen, ungewöhnlichen Ideen, absoluten Hymnen und stilistischer Experimentierfreude. Es gibt viel zu entdecken, viele Details, die erst beim mehrmaligen Hören auffallen und dann aber ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das kann eine kleine Melodie sein, eine zweite Stimme, ein Sound – oder eben auch der selbstverständliche Einsatz “artfremder” Instrumente. Streicher, Schifferklavier, Tuba, Mandoline, Kontrabass, Klavier, Guidos Brille: alles am Start. Dazu kommt ein grandioses, ebenfalls absolut detailverliebtes Artwork und damit ein absolut stimmiges, umwerfendes Gesamtkonzept. Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass eine Beschäftigung mit “The Long Way Home” lohnt, der ist noch weit entfernt vom eigenen Zuhause.
Oder, um es mit den Worten von Ingo zu sagen: “The Long Way Home“ ist auch die Entscheidung, mit guter Musik auf den Ohren betrunken von einer Party extra einen Umweg zu nehmen, weil sich das gut anfühlt in dem Moment.“
Live wird das Publikum von der ersten Minute an einbezogen. Es wird. Und das wird er am Ende des Abends, soviel ist gewiss.
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