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Wiesn 2012: Das ist neu!

Das Oktob(i)erfest geht in eine neue Runde. Hier erfährst du alles was du über die Wiesn 2012 wissen musst

Ab 22. September lockt das Oktoberfest wieder unzählige Menschen auf die Theresienwiese. Jährlich kommen über sechs Millionen Wiesn-Wahnsinnige aus allen Ländern um das größte Volksfest der Welt live miterleben zu können. Auch dieses Jahr wird das nicht anders sein. Dennoch hat sich einiges im Vergleich zu den letzten Jahren geändert. Welche Neuheiten es auf der Wiesn 2012 gibt erfahrt ihr hier:

„Kleine Wiesn“ mit neuem Wiesnchef
Die Änderungen fangen schon ganz oben an: Die Wiesn hat einen neuen Chef. Dieter Reiter hat heuer die altbekannte Wiesnchefin Gabi Weishäupl nach 27 Jahren abgelöst. Am Festgelände selbst hat sich auch was getan. Von der 42 Hektar großen Theresienwiese können dieses Jahr nur 26 Hektar für die Wiesn genutzt werden und nicht wie üblich 34 Hektar. Grund für die „kleine Wiesn“ ist das Zentral-Landwirtschaftsfest, das dieses Jahr zeitgleich stattfindet.

Maßpreissteigerung von 3,9%
Auch der Maßpreis ist – wie immer – nicht beim alten geblieben. Im Vergleich zu letztem Jahr ist die Maß im Schnitt 30 Cent teurer geworden und kostet in den großen Wiesnzelten heuer somit zwischen 9,20€ und 9,50€. Zum Vergleich: vor 10 Jahren hat der Liter Bier noch um die 6,50€ gekostet. Dem Bierkonsum können die Preissteigerungen scheinbar trotzdem nichts anhaben. 2011 wurden 7,5 Millionen Maß ausgeschenkt – so viele wie noch nie zu vor! Und auch für dieses Jahr werden viele durstige Gäste erwartet.

Raucher müssen nicht draußen bleiben
Weil in den Wiesnzelten schon seit 2010 Rauchverbot herrscht, wird man zum Qualmen auch dieses Jahr wieder an die frische Luft geschickt. Nach langem Hin und Her hat man sich jetzt aber doch darauf einigen können, dass Einlasskarten oder Stempel für Raucher verteilt werden dürfen. Wie die einzelnen Festzelte das handhaben, bleibt zwar den Wirten selbst überlassen, die meisten haben sich allerdings für ihre qualmenden Gäste was einfallen lassen. Vor einigen Zelten wird es spezielle, zum Teil überdachte, Raucherbereiche geben, das ein oder andere Zelt trumpft sogar mit einem Raucherbalkon auf. Man muss also nicht um den Wiedereinlass nach der Raucherpause bangen.

Glasflaschen verboten!
Auf der Wiesn 2012 werden erstmals sämtliche Glasflaschen verbannt. Das Verbot soll zum einen helfen das extreme Vorglühen ein bisschen einzudämmen, zum anderen soll es aber mehr Sicherheit für die Wiesnbesucher bringen. Die Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes haben in den letzten Jahren besonders an warmen Tagen, wenn Ballerinas oder Flip-Flops getragen werden, extrem viele Schnittwunden an Füßen zu verarzten gehabt. Verletzungen dieser Art sollen somit reduziert werden.

Die Deutsche Bahn rüstet auf
6 Millionen Menschen müssen natürlich auch irgendwie zum Festgelände und zurück kommen. Um dem Ansturm gerecht zu werden bereitet sich die Deutsche Bahn dieses Jahr besonders auf die Wiesnzeit vor. 608 zusätzliche S-Bahn-Fahrten und 162 zusätzliche Fahrten im Regionalverkehr sind geplant um die Menschenmassen zu transportieren. Für alle Leute aus dem Münchner Landkreis gibt’s gute Nachrichten: Anstatt die S-Bahnen ab 21.30 nur noch im 40-Minuten-Takt das Umland befahren zu lassen, wird bis nach Mitternacht der 20-Minuten-Takt beibehalten. Und dafür werden anstatt der Kurzzüge dieses Jahr ausschließlich Vollzüge genommen. Für die Sicherheit an den Bahnhöfen und in den Zügen werden 115 weitere Bahn-Mitarbeiter und 150 Beamten der Bundespolizei sorgen.

Alle Wege führen zur Wiesn
Zur Wiesnzeit sind rappelvolle U-Bahnen, die teilweise an manchen Stationen wegen Überfüllung gar nicht halten können, nichts Ungewöhnliches. Doch die U-Bahn zur Theresienwiese ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit zum Oktoberfest zu kommen. Um die U4 und U5 zu entlasten, werden heuer 16 Wiesn-Guides eingesetzt, die helfen sollen, den Menschenandrang zu entzerren. Sie sollen vor allem den Touristen alternative Wege zeigen, wie sie ohne U-Bahn zum Festgelände kommen. Außerdem werden Stadtpläne verteilt und ein Fußweg vom Hauptbahnhof zur Wiesn ausgeschildert, der ankommende und abreisende Besucher aneinander vorbeileiten soll. Dadurch soll das jährliche Chaos reduziert werden.

Na dann kann‘s ja jetzt losgehen!
Auf eine friedliche Wiesn!

Montag, 17. September 2012, ls

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