Berlinale 2012: Das finale Wochenende

Ein goldener Bär für zwei italienische Brüder und Robert Pattinson im Kurzhaar-Look

In der Hauptstadt Berlin ging es die letzten Tage hoch her. Nicht nur deutsche Schauspieler reisten in die Metropole zur 62. Berlinale, auch internationale Promis ließen sich auf dem roten Teppich blicken. Am vergangenen Wochenende startete das Fimfestspiel in die heiße Phase: Die begehrten Trophäen wurden vergeben, doch die Gewinner sind in Deutschland eher Unbekannte.

»Cesare deve morire« (Cäsar muss sterben) überraschte Filmkritiker und Jury gleichermaßen und konnte am Schluss den goldenen Bären für sich gewinnen. Für die beiden Taviani-Brüder, die schon früher durch hochpolitische Filme auffielen, war diese Ehrung fast eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Denn Paolo und Vittorio sind schließlich schon 80 und 82 Jahre alt.

Auch zwei Deutsche konnten bei der Berlinale punkten. So konnte sich Christian Petzold mit seinem DDR-Drama »Barbara« über einen silbernen Bären für die beste Regie freuen. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Kameramann Lutz Reitemeier, der bei dem chinesischen Drama »Land des weißen Hirschen« für die künstlerische Verfilmung verantwortlich zeichnete.

Das eigentliche Highlight der Berlinale fand allerdings schon am vergangenen Freitag statt. Kein Geringerer als »Twilight«-Hottie Robert Pattinson war in der Stadt, um seinen neuen Film »Bel Ami« außer Konkurrenz vorzustellen. Mit weiblicher Unterstützung und neuem Kurzhaarschnitt brachte er die weiblichen Fans zum Kreischen. Gewohnt entspannt und mit einem lausbübischen Grinsen kümmerte er sich liebevoll um Reporter und Fans.

Montag, 20. Februar 2012, mf

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