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Paris Hilton: »Schwule Männer sind eklig«

Das It-Girl hat mit homophoben Äußerungen schockiert - und rudert jetzt zurück

»Es tut mir so leid und betrübt mich, dass ich meine schwulen Freunde, deren Fans und Familien verletzt habe«, beteuert Paris Hilton am vergangenen Donnerstag im Rahmen einer längeren Erklärung, die sie gegenüber der Organisation »Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD)« veröffentlicht hat. 

Der Entschuldigung voraus gingen mehr als pikante Aufnahmen eines Gesprächs, das die Hotelerbin in einem Taxi mit einem - schwulen - Freund geführt hatte. Was Paris zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, war die Tatsache, dass der Taxifahrer das vermeintlich vertrauliche Gespräch Wort für Wort aufzeichnete, wodurch es an die Öffentlichkeit gelangte.

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Thema der Unterhaltung war eine Dating-App namens »Grindr«, die homosexuellen Männern offenbar unkompliziert zu sexuellen Kontakten verhelfen soll. »Angenommen, ich logge mich bei Grindr ein und jemand, der bei Grindr ist, befindet sich im gleichen Gebäude, dann zeigt es dir alle Orte, wo Leute sind und du kannst fragen: 'Yo, willst du f*****?', und der andere befindet sich vielleicht im sechsten Stock«, ist die männliche Stimme auf den Aufnahmen zu hören.

Daraufhin die Hotelerbin: »Iiiiiih, schwule Männer sind die notgeilsten Leute der Welt. Sie sind eklig. Kumpel, die meisten von denen haben wahrscheinlich Aids... Ich hätte solche Angst, wenn ich ein schwuler Mann wäre. Da stirbst du doch an Aids.«

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Noch am selben Tag, an dem die Aussagen veröffentlicht wurden, gab Hiltons Sprecher ein Statement gegenüber CNN dazu ab: »Paris Hilton ist eine große Unterstützerin der homosexuellen Szene und würde niemals absichtlich negative Aussagen über die sexuelle Orientierung einer Person machen.« Das glaubt man ihm sogar, denn die von der 31-Jährigen getroffenen Aussagen klingen tatsächlich mehr nach ziemlich gedankenlosem, dummem und geschmacklosem Geplapper, als nach einer ernst gemeinten Diskriminierung. Dennoch sollte gerade eine Person wie Paris Hilton, die sich selbst so gern in der Öffentlichkeit inszeniert, wissen, dass man manchmal einfach die Klappe halten sollte. Schließlich weiß man nie, wer mithört.

Freitag, 21. September 2012, avo

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