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Taylor Swift spendet 250.000 Dollar an Kesha

Solidarität zwischen Sängerinnen

Die 28-jährige Sängerin Kesha (»Tik Tok«) befindet sich im öffentlichen Rechtsstreit gegen ihren Star-Produzenten Lukasz Gottwald, besser bekannt als »Dr. Luke«. Dieser soll das Popsternchen jahrelang ausgenutzt, öffentlich beleidigt und sexuell (mithilfe von K.O.-Tropfen) sowie psychisch missbraucht haben. Unterstützung bekommt sie jetzt u.a. von Taylor Swift.

Die einstweilige Verfügung gegen den Kesha-Produzenten wurde am vergangenen Freitag vor einem Gericht in New York abgelehnt. Mit der Begründung, der Antrag würde einen »hart verhandelten und für die Branche typischen Vertrag [...] schwächen«, so die Richterin gegenüber der »Washington Post«. 

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Um sie im kostspieligen Rechtsstreit zu unterstützen, hat die Grammy-Gewinnerin Taylor Swift (26) jetzt ihrer Kollegin Kesha 250.000 Dollar (das sind 225.000 Euro) überwiesen. Das bestätigte sowohl Swifts Sprecher sowie Keshas Mutter auf Twitter. Sie schreibt: »Taylor Swift hat gerade großzügigerweise 250.000 Dollar an Kesha gespendet als Zeichen der Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Großartig!« Taylor Swifts Geld-Spende soll Kesha vor dem finanziellen Ruin bewahren.

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Kesha ist seit über zehn Jahren bei Dr. Luke unter Vertrag. Vor Gericht sagte sie, sie könne nicht länger mit einem Monster zusammenarbeiten, der Kontrolle über ihr Leben und ihre Karriere haben will. Dieser streitet die Vorwürfe ab. Er wirft ihr im Gegenzug vor, lediglich aus ihrem Vertrag mit dem zu Sony gehörenden Label »Kemosable Records« frühzeitig herauszuwollen, um nicht die festgelegten sechs Alben abzuliefern.

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In den letzten Tagen zeigten sich mehrere US-Musikerinnen wie Lady Gaga, Lorde, Kelly Clarkson (die in der Vergangenheit ebenfalls mit dem Produzent arbeitete) oder Ariana Grande auf verschiedenen sozialen Netzwerken solidarisch. Demi Lovato etwa schrieb, dass es frustrierend sei, dass Frauen, die den Mut aufbringen, über ihre Vergangenheit zu sprechen, so niedergemacht werden. Die Karriere von Kesha liegt seit Beginn des Rechtsstreits 2014 auf Eis. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie auch in eine Klink wegen Magersucht eingeliefert.

Auf Twitter schreibt der zweifache Vater »Dr. Luke Doctor Luke«: »Ich habe Kesha nicht vergewaltigt und ich hatte nie Sex mit ihr. Kesha und ich waren jahrelang Freunde, sie war für mich wie eine kleine Schwester«.

Dienstag, 23. Februar 2016, kch

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