WG Life – Do’s und Dont’s

Die ersten Wochen in einer neuen WG können entscheidend sein. Bist du der coole Dude mit dem man gerne abends abhängt oder verschließen alle ihre Türen sobald du die Wohnung betrittst? Passend zum Semesterstart, haben wir für dich ein paar Tipps zusammengestellt - damit bist du für ein entspanntes Zusammenleben gerüstet!

Dont’s 


Du bist frisch bei Mutti ausgezogen und bist es gewöhnt, dass dir alles hinterher geräumt wird? Von diesem Gedanken musst du dich ganz schnell verabschieden! Egal ob herumliegende Klamotten oder noch viel schlimmer
 schmutziges Geschirr, keiner mag den Dreck anderer weg putzen. Auch ein ungeliebter Klassiker: lange Haare im Duschsieb oder abgeknipste Fingernägel im Waschbecken - nein danke! Das verzeiht dir vielleicht dein Schatz, aber sicher nicht deine neuen Mitbewohner...

 

Nimm Rücksicht! Studium ist Partyzeit, vor allem in den ersten Semestern. Vorglühen in der Küche, inklusive umgeschütteter Getränke und lauter Musik und nach der Party am besten noch einen Absacker in der WG nehmen, bis in die frühen Morgenstunden. Das klingt zwar spaßig, ist für deinen Mitbewohner, der eine Ausbildung macht und 5:30 Uhr aufstehen muss, eher semi-geil. Sei respektvoll, sprich dich mit allen (!) Mitbewohnern ab und dann steht der ein oder anderen Party in eurer Butze sicher nichts im Wege. 

 

Mops bloß kein Essen! Jeder, der schon einmal in einer WG gewohnt hat, kennt es und wird es schon getan haben. Dort mal eine Scheibe Käse stibitzen, hier ein Glas Milch abzwacken. Alles in Ordnung, solange man nicht übertreibt. In einer WG zu leben, ist ein Geben und Nehmen, aber achte immer drauf, dass es fair bleibt. Keiner hat Lust derjenige zu sein, der die ganze WG durchfüttert oder mit permanent Kaffee versorgt.

 

 

 

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Nach dem erhobenen Zeigefinger, hier noch ein paar Tipps für ein aktives und unvergessliches WG Leben.



 

 


 

 

 

 

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Do’s 

 

 

 

Denke als Gruppe! Mit dem Motto wirst du sicher ganz schnell zum Mitbewohner des Jahres erkoren. Ein Kasten Kühles für die WG, sehr gut. Morgens ein paar Frühstücksbrötchen mehr einkaufen, 1 mit Sternchen. Dem verkaterten Mitbewohner am Sonntag eine Pizza mitbringen, unbezahlbar! Tu was für die Gemeinschaft und sie ist für dich da, wenn du sie brauchst. Eine WG ist für viele wie eine Familie, man streitet sich zwar auch, aber man ist auch immer füreinander da.

Mund auf! Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Doch nicht immer ist dieser Spruch ratsam. Wenn man nicht sagt, was einen stört, können die anderen auch nichts daran ändern. Das Gröhlen unter der Dusche deines Mitbewohners bringt dich schon morgens auf die Palme? Sprich mit ihm, vielleicht weiß er gar nicht, dass dich seine Klänge nerven. Andersherum solltest du aber auch immer offen sein für Kritik und Ratschläge, denn wer weiß was deine „Macken“ in einer WG sind?

 

Bleib gelassen! Natürlich kannst du dich täglich über gewisse Schwierigkeiten aufregen, aber das macht dich am Ende nur unglücklich. Versuche so viel wie möglich einfach selbst in die Hand zu nehmen und etwas zu ändern, wenn es dich stört. Wenn du aktive Vorschläge machst, ziehen die anderen sicher mit. Und ansonsten folgt hier ein Versprechen: wenn du eine tolle WG gefunden hast, wirst du am Ende auch vermeintliche Fehler der anderen vermissen! 

 

Na dann, viel Glück! Wenn alles klappt, könnte es so bei dir aussen
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Autor: 
j.vonthaene
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