»Mit zwölf Jahren wurde ich cool«
Robert Pattinson: Der schärfste Vampir aller Zeiten im Star-Portrait

Der »Twilight«-Star Robert Pattinson ist so sexy wie kein anderer. Und er ist aus der Filmgeschichte gar nicht mehr wegzudenken. Als schärfster Vampir aller Zeiten lässt er Frauenherzen höher schlagen. Robert Pattinson zierte schon diverse Magazin-Cover und ist so begehrt wie kaum ein anderer Schauspieler.

Ein neuer Stern in Hollywood
Kein Wunder bei seinem Aussehen... Die Mundwinkel sind leicht nach oben gezogen. Sein Lächeln wirkt schüchtern, irgendwie verwundbar. Kaum wahrnehmbar. Seine buschigen, meist zusammengekniffenen Augenbrauen und der Wuschelkopf sind unverkennbar. Robert Pattinson. Den Kopf leicht nach unten geneigt, blickt er mit seinen braunen Augen in die Kamera. Sein geheimnisvoller Blick ist so faszinierend wie ungreifbar. Diesen Blick hatte er wahrscheinlich schon immer. Sein Talent als Schauspieler hingegen hat er als 15-Jähriger entdeckt. Es war Schicksal, dass er für den Hauptdarsteller in einem Theater einspringen musste und dabei von einem Agenten entdeckt wurde. Und bereits vier Jahre später erlangte Robert durch seine Rolle des Cedric Diggory in »Harry Potter und der Feuerkelch« den Status als »British Star of Tomorrow«. Und das obwohl Robert kein Sunnyboy-Gesicht hat. Vielleicht ist es gerade diese unbefangene Ausstrahlung, die ihn ausmacht. Robert wirkt authentisch und das ist wohl auch der Grund, warum er die Herzen seiner Fans so berührt. Vor allem der Weiblichen. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass Robert den Rummel um seine Person ein wenig seltsam findet: »Wenn ich ein Bus mit meinem Gesicht darauf vorbeifahren sehe - dann ist das schon unheimlich.«

»London ist in meinem Herzen«
Und der Trubel um ihn scheint auch nicht weniger zu werden. Bei seinem Dreh für den Film »Remember Me« im Jahr 2009 in New York fallen ihn seine weiblichen Fans wie hungrige Vampire an. Sie stürzen sich auf ihn und zerren an seinem Körper. Nur ein hastiger Sprung vor ein vorbeifahrendes Taxi rettet ihn. Jedenfalls vor den Mädchen. Zum Glück bleibt er unverletzt. Für Robert ist der Hype um seine Person ein ungewöhnlicher Zustand, an den er sich auch nicht gewöhnen möchte. New York ist eben nicht London. Und London ist sein Zuhause. Da wird er nicht ständig von Paparrazzi verfolgt. Das ist wohl auch einer der Gründe, weshalb es Robert immer wieder in die britische Hauptstadt zieht. London bedeutet für Robert mehr als nur Heimat. Es ist sein Rückzugsort. Es ist der Ort, an dem er sich wohl fühlt: »London ist in meinem Herzen. Ich brauche die Stadt.«

Das Knistern zwischen Robert und Kristen ist unübersehbar
Kein Wunder, denn Robert ist im Londoner Stadtteil Barnes mit seinen zwei älteren Schwestern Victoria und Elisabeth aufgewachsen. Nicht einfach für einen Jungen, wenn sie ihn als Mädchen verkleiden und mit dem Namen »Claudia« ansprechen. Bis zum Teeniealter. Dann entwickelten sich langsam seine männlichen Gesichtszüge. Und er wechselte auf eine gemischte Schule, entdeckte den Reiz der Mädchen. Heute spricht er selbstbewusst über den Anfang seiner Pubertät: »Mit zwölf Jahren wurde ich cool.« Und wie cool er wurde. Bislang galt Brad Pitt als der schärfste Vampir, doch jetzt gibt es Robert Pattinson. Oder besser gesagt Edward Cullen. Diese Figur verkörpert Robert in den »Twilight«-Verfilmungen nach der Romanvorlage von Stephenie Meyer. Doch er spielt Edward nicht. Er lebt Edward. Er ist Edward. Das Knistern zwischen ihm und seiner großen Liebe Bella - gespielt von Kristen Stewart - ist unübersehbar. Über das Zusammenspiel zwischen den beiden jungen Schauspielern bleibt nur eins zu sagen: Es passt. Vielleicht wirken Edward und Bella auch deshalb so authentisch, weil es nicht nur ein Knistern vor, sondern auch hinter der Kamera ist. Robert und Kristen sollen ein Paar sein, sich immer mal wieder getrennt und wieder versöhnt haben. Beim Dreh zum dritten »Twilight«-Teil »Eclipse« sollen sie sogar zusammen in einer Luxus-Suite gewohnt haben. Die verschiedensten Gerüchte über die Beziehung der beiden werden immer wieder laut.

Weniger laut ist der Song »Never Think«, den Robert im ersten Film »Twilight« singt. Die melancholische Ballade passt zu seinem mystischen Wesen. So geheimnisvoll wie sein Gesicht, ist auch seine Stimme. Unter dem Pseudonym Bobby Dupea versucht sich der Brite auch abseits der Filmbranche als Musiker. Das war auch sein eigentlicher Berufswunsch. Aber da kamen wieder seine Schwestern ins Spiel. Die haben ihm davon abgeraten mit Musik sein Geld zu verdienen. Doch zum Glück ist Robert jetzt keine zwölf mehr.


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Mittwoch, 10. August 2011, tl

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