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Viele Katastrophen könnten verhindert werden

Taifun »Haiyan« zerstört die Philippinen

Der Super-Taifun hinterlässt schweres Leid

Am Freitag (8.11.2013) wüstete der Taifun »Haiyan« mit bis zu 275 km/h über die Philippinen. Vor allem die ostphilippinischen Inseln Leyte und Samar hat es getroffen. »Haiyan« sorgte für zerstörte Straßen, herumfliegende Blechdächer und schwere Überschwemmungen. Er gehört zu einem der schwersten Tropenstürme alles Zeiten.

Mittlerweile sollen mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Diese Zahl beziehe sich alleine auf die Provinz Leyte mit ihrer Hauptstadt Tacloban, sagte der regionale Polizeichef Elmer Soria am Sonntag.

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Mindestens vier Millionen Menschen in 36 Provinzen sind nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz von dem Super-Taifun betroffen. Der Großteil des Landes ist von der Stromversorgung und der Telefonverbindung abgeschnitten. Tausende Menschen haben alles verloren und sind obdachlos. Es herrscht Ausnahmezustand. In Tacloban City lägen laut dem Vize-Direktor John Andrews der Zivilluftfahrtbehörde sogar die Leichen auf der Straße.

Schon jetzt werden Trinkwasser und Lebensmittel in den betroffenen Regionen knapp und Medikamente fehlen. Beobachter berichten von zahlreichen Plünderungen in der Stadt, vor denen sich so mancher Eigentümer auch mit Waffengewalt zu schützen versucht.

Nach dem verheerenden Taifun »Haiyan« bitten viele Hilfsorganisationen um Spenden, mit denen sie dem Menschen schnell und effizient helfen können, um ihre Not lindern zu können.



 

2011 beherrschte ein Thema ganz klar die Medien: Die atomare Katastrophe in Fukushima, die von Experten sogar schlimmer als Tschernobyl eingestuft wurde. Nach Beben der tektonischen Platten türmten sich die Wassermassen zu einer riesigen Flutwelle auf und überrannten als Tsunami die Küsten Japans. Der Atomreaktor in Fukushima konnte diesem Druck nicht standhalten, tödliche Strahlung trat aus, ein nuklearer GAU nicht mehr zu verhindern. Hätte sich Japan frühzeitig für alternative Energiequellen eingesetzt, hätte die Katastrophe verhindert werden können.

Aber auch die Erderwärmung ist für die Welt ein riesiges Problem. Täglich werden tonnenweise Treibgase in die Atmosphäre gepustet und sorgen so für eine Erwärmung unseres Lebensraums. Ein Ende ist kaum in Sicht, trotz immer wieder neuer Klimaschutz-Abkommen der großen Industriestaaten. Besonders besorgniserregend ist das Abschmelzen des arktischen Eises an den Polkappen (Bild rechts). Immer mehr Schmelzwasser dringt in die Ozeane ein und sorgt weltweit für Überschwemmungen und Flutkatastrophen. Erst vor Kurzem überrollten Wassermassen die Philippinen und machten tausende Menschen über Nacht obdachlos.

 

Die Flora und Fauna wird täglich ihrer Lebensräume beraubt. Der tropische Regenwald wird abgeholzt, entweder für Ackerbau oder um an das begehrte Holz zu kommen, aus dem Möbel für Sammler hergestellt werden. Auch Promis wie Top-Model Miranda Kerr setzen sich weltweit für den Naturschutz ein und versuchen als gutes Beispiel, ihre Fans zum Mithelfen zu animieren (Bild links).

Es wird also höchste Zeit, etwas für den Umweltschutz zu tun, bevor es zu spät ist. Auch ENERGY.de spricht sich für die Unterstützung von zahlreichen Vereinen oder Organisationen in Deutschland aus, die sich für den Umweltschutz einsetzen und sich über jeden freiwilligen Helfer freuen. Ob friedliche Protestmärsche, Verteilung von Flyern oder der Boykott bestimmter Produkte - du hast es in der Hand, die Erde ein Stück weit lebenswerter zu machen.

Foto rechts: © Cobbing / Greenpeace; Foto links: © WWF / Chris Colls 2011

Verwandte Themen:

- Leben retten
- Helfen und Spenden
- Tierschutz


BUND-Video: »Klimaschutz jetzt!«

 

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Webseiten zum Thema Umweltschutz


Greenpeace
>> www.greenpeace.de

WWF (Deutschland) - World Wide Fund for Nature
>> www.wwf.de

B.U.N.D. - Freunde der Erde
>> www.bund.net

NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V.
>> www.nabu.de

Technisches Hilfswerk
>> www.thw.de

Deutsches Rotes Kreuz
>> www.drk.de

Bundesfreiwilligendienst