Corona: Der Winterdom kann stattfinden, wenn...

Die neu beschlossenen Verordnungen vom 08. September 2020 betreffen Volksfeste wie den Hamburger Dom, Stadionveranstaltungen und die Prostitution.

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Ab dem 01. November werden Volksfeste wie der Hamburger Dom unter Auflagen wieder möglich sein, wenn ein Schutzkonzept vorliegt und dieses auch genehmigt wird. Eine Genehmigung wird es allerdings nur geben, wenn dies unter den aktuellen Infektionsschutzgesichtspunkten zu vertreten ist. Alkohol wird es auf dem Winterdom allerdings nicht geben.

 

Zum Schutzkonzept des Hamburger Doms sind auch schon einige Details bekannt: Das Gelände wird klar abgegrenzt, aus den bisher 13 Zu- und Ausgängen werden drei zentrale Zugänge und davon getrennte Ausgänge gemacht, damit im Eingangsbereich Zugangskontrollen sowie ein Einbahnsystem möglich gemacht werden kann. Um den nötigen Abstand zu gewährleisten, wird die Zahl der maximalen Besucher*innen auf 6.000 Personen begrenzt. Durch spezielle Vorkehrungen sollen zudem Warteschlangen vermieden beziehungsweise entzerrt werden. Die Stadt Hamburg wird dieses Jahr sämtliche Standgelder bezahlen, um es den Schaustellerfamilien in diesen besonders schwierigen Zeiten leichter zu machen.

 

Stadionveranstaltungen unter freiem Himmel mit mehr als 1.000 Personen können wieder stattfinden, wenn ein Schutzkonzept dargelegt und auf Alkohol verzichtet wird. Diese Regelung tritt zum 10. September in Kraft. Im Bereich der Prostitution soll es ab dem 15. September zu stufenmäßigen Lockerungen kommen, natürlich auch nur mit entsprechendenen Schutz- und Hygienekonzepten.

 

bußgeld bei verstoß gegen die maskenpflicht

Wer in Zukunft beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder im Einzelhandel ohne Maske erwischt wird, muss künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen. Solche Versößte werden als Ordnungswidrigkeit neu in die Eindämmungsverordnung mit aufgenommen. Das Bußgeld tritt zum 10. September in Kraft.

 

Autor: 
jk
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