Corona: Erste Hilfen für Hamburger Unternehmen

Der Hamburger Senat arbeitet an einem Schutzschirm für Unternehmen und Institutionen, die von der Corona-Krise betroffen sind und Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) kündigte am Dienstagabend (17.3.2020) erste Maßnahmen an. Alle Infos gibt's hier!

Die Corona-Krise schränkt das öffentliche Leben in ganz Deutschland und natürlich auch in Hamburg massiv ein und das betrifft natürlich auch zahlreiche Geschäfte, die aufgrund der erlassenen Maßnahmen schließen müssen oder nur bedingt öffnen dürfen. Am Dienstagabend sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) beim NDR Hamburg Journal, dass man derzeit mit Hochdruck daran arbeite, die umfangreichen Maßnahmen des Bundes für die Hansestadt zu konkretieren. Der Hamburger Senat sei dabei in Gesprächen mit der Investitions- und Förderbank.

 

Erste Maßnahmen

  • Gewerbliche Mieter städtischer Immobilien können Mietzahlungen vorerst bis zu drei Monate aufschieben, also stunden lassen. (Betroffene können den Aufschub von Mietzahlungen ab sofort formlos beantragen.)

 

Laut Dressel ist das nur der erste Baustein, weitere Maßnahmen sollen folgen! Die Auswirkungen der Corona-Krise sollen wirtschaftlich eingedämmt werden. Auch Stundungen von Vorauszahlungen wird geprüft - kleinere Unternehmen könnten Unterstützung durch ihre Hausbank bekommen. Dort wird auch geprüft, ob beispielsweise Kredit mit einem vom Bund aufgelegten Programm kombiniert werden könnten. "Wir wollen das sehr schnell gängig machen", so der Finanzsenator. Zudem gehe es um die Frage der steuerlichen Erleichterungen: Ein Erlass zur Stundung von Zinsen und Vorauszahlungen befinde sich derzeit in der Abstimmung.

 

Autor: 
kk
_self

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