Corona: Hamburg hebt Maskenpflicht beim 2G-Modell auf

Außerdem informierte der Senat über weitere Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen in Hamburg. Alle Infos bekommst du hier!

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"788 Betriebe und 597 Veranstalter haben sich für die 2G-Option angemeldet", sagte Julia Offen, Stellvertretende Sprecherin des Senats, am Dienstagmittag bei der Pressekonferenz. Das 2G-Modell werde gut angenommen und deshalb seien nun Änderungen beschlossen worden. Das Wichtigste: Es gibt keine Maskenpflicht mehr bei 2G. Außerdem wurden die Kapazitätsgrenzen aufgehoben.

 

Volle Stadien in Hamburg möglich

Das bedeutet auch, dass der FC St. Pauli ab dem nächsten Heimspiel (3. Oktober) 29.500 Zuschauer*innen ins Stadion lassen darf. Der HSV dürfte auch das Volksparkstadion bis auf den letzten Platz füllen - die Rothosen arbeiten aber noch mit einem 3G-Modell und haben daher eine striktere Beschränkung der Zuschauer*innen.

 

Feiern ohne Maske und Abstand

Die Hamburger Clubszene kann - im wahrsten Sinne des Wortes - auch aufatmen, denn in Clubs, die am 2G-Modell (Einlass nur für Geimpfte und Genesene) teilnehmen, dürfen ab dem 25. September 2021 Gäste wieder ohne Maske und Abstand tanzen.

 

Die neuen Regeln treten am 25. September, 00:01 Uhr in Kraft und gelten zunächst bis zum 23. Oktober. Kinder unter zwölf Jahren dürfen übrigens weiterhin an 2G-Veranstaltungen teilnehmen - Jugendliche ebenso. Dabei müssen sie sich nicht testen lassen. Weitere Lockerungen seien derzeit nicht geplant, wie in der Pressekonferenz des Senats gesagt wurde.

 

#ImpfenZumBeat

Auch wenn in Hamburg "70,7 Prozent der Bewohner einmal, 66,8 Prozent vollständig geimpft" sind, versucht die Hansestadt mehr Leute vom Piks zu überzeugen und damit die Impfquote zu erhöhen. Das Aktionsbündnis "Alster in Flamme #AlarmsturfeRot" hat die Impfaktion #ImpfenZumBeat ins Leben gerufen und wird am 25. September ab 16 Uhr im Zentrum für E-Sports-Gaming (Oberer Landweg 27) Impflinge erwarten. Verimpft werden BioNTech und Johnson & Johnson, zum Einsatz kommt ein mobiles Impfteam aus fünf Ärzten des DRK. Weitere Impfaktionen sind an zwei Wochenenden im Oktober geplant.

 

Autor: 
kk
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