Corona-Update: Hamburg verschärft Regeln

Ab Karfreitag gibt's in Hamburg eine nächtliche Ausgangsbeschränkung und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Alle Infos gibs't hier.

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Der Inzidenzwert in Hamburg steigt und steigt. Der Senat hat nun die Hamburgerinnen und Hamburger darüber informiert, welche Entscheidungen und Beschlüsse getroffen wurden. Die Maßnahmen gelten ab Karfreitag, den 2. April 2021.

 

Abendliche/nächtliche Ausgangsbeschränkung

Zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens darf niemand ohne triftigen Grund die Wohnung verlassen. Triftige Gründe sind zum Beispiel der Arbeitsweg, Notfälle oder die Tierversorgung. Sport treiben oder Spaziergänge sind alleine in dieser Zeit jedoch erlaubt.

 

Einzelhandel & lieferdienste

Auch der Einzelhandel schließt spätestens um 21 Uhr. Das gilt auch für Abholservices bei Restaurants, etc. Der Lieferdienst ist davon ausgenommen und darf weiterhin Essen ausliefern.

 

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen dürfen demnach auch nicht mehr angeboten werden. Hierbei sind Friseure und die medizinische Fußpflege ausgenommen. Tagesaktuelle, negative Corona-Tests müssen dann von den Kund*innen vorgezeigt werden.

 

Schulen und Kitas

In den Kindertagesstätten gilt wieder die erweiterte Notbetreuung. Das heißt, das Eltern darlegen müssen, warum sie die Betreuung in Anspruch nehmen. An Schulen herrscht keine Anwesenheitspflicht und es wird eine Testpflicht als Bedingung zur Teilnahme am Unterricht eingeführt.

 

Verschärfte Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Außerdem wurde beschlossen, dass medizinische Masken am Arbeitsplatz zur Pflicht werden, wenn sich mehr als eine Person im Raum aufhält. Zudem sollen Unternehmen ihren Mitarbeiter*innen mehr Schnelltests zur Verfügung stellen.

 

Außerdem erwähnte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher noch, dass theoretischer Fahrunterricht digital stattfinden muss. Eine detaillierte Auflistung der Beschlüssen kannst du unter hamburg.de nachlesenAlle Beschränkungen sind vorerst bis zum 18. April 2021 gültig. Sollte Hamburg in den kommenden Tagen eine Inzidenz von 200 erreichen, greift die im Rahmen der MPK verabredete "Hot-Spot-Strategie", die weitere Eindämmungsmaßnahmen erforderlich macht.

 

Autor: 
kk
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