Eine Woche zuckerfrei!

Matze und Julia starten den Selbstversuch. Begleite unsere beiden Moderatorinnen von ENERGY am Morgen bei der Challenge und erfahre, wie man Zucker im alltäglichen Leben vermeiden kann!

"Zucker wirkt auf das Suchtzentrum des Gehirns wie Kokain" - Das besagen neue medizinische Studien. Matze und Julia von ENERGY am Morgen starten jetzt den Selbstversuch und wollen eine Woche lang auf Industriezucker verzichten - heißt: Schluss mit Süßigkeiten, Fertiggerichten, Gemüsebrühe, Tomatensauce, Brot, Aufschnitt etc.!

 

Ab sofort muss die Zutatenliste genau untersucht und am besten eigentlich alles selbst gekocht und gebacken werden... Wer auf Zucker verzichtet, hat nicht nur bessere Blutwerte, sondern angeblich auch bessere Haut, keine Einschlafprobleme und kein Mittagstief.

 

Wie es Matze & Julia während ihrer "Zuckerfrei Challenge" geht, siehst du hier täglich im Tagebuch und in unserer Instastory bei ENERGY Hamburg.

 


Hast du noch Tipps oder Fragen an die beiden? Schreib einfach eine WhatsApp (040 - 48 001 971), ruf an oder schick eine Mail an m.gornowicz@energy.de oder j.rohrmoser@energy.de


tag 1

Matze

Ich habe schon so viele Artikel, Bloggereinträge und Erfahrungberichte gelesen, dass ich mich mittlerweile auch schon wie eine Ernährungsberaterin fühle. Erste Erkenntnis: Einkaufen dauert viel länger und macht nicht mehr ganz so viel Spaß... Überall ist Zucker drin: Gemüsebrühe, Aufschnitt, Brot, Fertiggerichte, Süßigkeiten sowieso - Wahnsinn! Ab sofort schreibe ich mir immer einen Einkaufszettel, um einigermaßen klar zu kommen.

 

Mein Frühstück am 1. Tag bestand aus:

- 3EL Haferflocken

- 1 Tasse Mandelmilch (ungesüßt)

- Zimt

- dazu Früchte nach Geschmack

 

Fazit: War sogar ganz lecker und macht lange satt. 5 Stunden später hatte ich immer noch keinen Hunger - top!

 

Porridge und Obst

 

Für meine Kollegen habe ich außerdem einen Apfelkuchen ohne Mehl und Zucker gebacken. Ist okay. Reißt mich persönlich nicht vom Hocker und er geht auch nicht so schnell weg wie andere Kuchen, die man bei uns in die Firmenküche stellt. Aber ich bleibe dran. Mal gucken, ob nach drei Tagen wirklich das Stimmungstief kommt... du wirst es erfahren!

Julia

Wenn ich mich zwischen Süß und Deftig entscheiden müsste, würde ich immer Süß wählen. Damit fängt die große Herausforderung schon mal an. Ich liebe Süßes! Auch morgens im Café bestelle ich mir statt Avocadobrot lieber die Pancakes. Meine Schwester, die schon seit einem Jahr auf Industriezucker verzichtet, hat mir deshalb mal ein paar Rezepte gegeben, damit ich eine Vorstellung davon habe, was man essen kann, worin kein Zucker enthalten ist. Da ich kein Skyr oder Sachen mit Joghurt mag, habe ich mich heute morgen für die Gemüsemuffins entschieden.

 

Rezept für 6 Muffins:

- Rohkost (Paprika, Tomaten, Zwiebeln et.) klein schneiden und in die Muffinform geben

- 2 Eier mit Gewürzen verquirlen und auch in die Muffinform geben

- Das Ganze dann 12 - 15 Minuten bei 190 Grad in den Ofen schieben

 

Gemüsemuffins

 

Ich muss sagen, sie haben ganz gut geschmeckt und ich möchte versuchen, auch morgens wieder eher "salzig statt süß" zu frühstücken. Erstens macht es länger satt, weil der Blutzuckerspiegel nicht so hochgetrieben wird und zweitens fühlt man sich auch healthy, was mir echt gute Laune bereitet hat. Ansonsten war es cool, mal "frisch" einkaufen zu gehen. Mein Kühlschrank sieht endlich wieder voll aus. Nicht immer nur voller Fertigsoßen etc. Mal sehen, wie lange die gute Laune noch anhält...


tag 2

Matze

Es kommen die ersten "Einschläge" dank unserer "Zuckerfrei Challenge". Ich halte mittlerweile Menschen an der Wurst-, Käse- oder Brottheke hinter mir auf, weil ich die schräge Frau bin, die jetzt nach allen Inhaltsstoffen fragt - aber sicher ist sicher... Haha! Und ich muss schon die ersten Verabredungen im Restaurant absagen, weil nachm Telefonat mit dem Restaurant feststeht: Ich kann dort NIX essen. Oh nee!

 

Freudige Erkenntnis heute nach dem Besuch aufm Isemarkt: Es gibt Dinkelbrötchen und Brot komplett wie früher gebacken ohne Zucker! Dann muss ich doch nicht immer selbst backen. Allerdings war das Dinkel-Vollkorn-Haferbrot echt gut - meinten sogar die Kollegen und dann muss es ja stimmen.

 

Hier das Rezept:

- 400g Dinkelvollkornmehl

- 1 Pck. Trockenhefe

- 250ml Wasser

- 50g kernige Vollkorn-Haferflocken

- 2-3 TL Salz

- und etwas Öl für das Backblech oder die Backform

 

In einer Rührschüssel wird zunächst das Mehl mit der Trockenhefe vermischt und dann mit dem lauwarmen Wasser verknetet. Dann wird die Schüssel mit einem feuchten Tuch abgedeckt und der Teig muss etwa eine Stunde an einem warmen Ort ruhen. Inzwischen vermischt man Haferflocken mit dem Salz. Nach der Ruhezeit wird diese Mischung in den Brotteig eingearbeitet und dieser wird dann noch 5 bis 10 Minuten kräftig durchgeknetet. Der Teig muss locker und geschmeidig werden. Dann formt man ihn zu einem Laib und legt diesen auf das mit Öl bepinselte Backblech oder gibt ihn in eine mit Öl bepinselte Kastenform und streicht die Oberfläche glatt. Nun lässt man ihn nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt ruhen. Den Backofen heizt man auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vor und stellt eine feuerfest Schale mit heißem Wasser auf den Ofenboden. Das Brot wird dann zunächst etwa 15 Minuten bei 220 Grad gebacken, dann wird die Temperatur auf 200 Grad heruntergedreht und das Brot weitere 50 Minuten fertig gebacken.

 

Dinkel-Vollkorn-Haferbrot

 

Dazu gab es gekauften Walnuss-Paprika-Dip vegan - lecker! Ab Mittwoch soll ja angeblich das Tief mit Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Lustlosigkeit kommen - die ersten Entzugserscheinungen also. Ich bin gespannt. Wir halten dich natürlich bei Instagram auf dem Laufenden!

Julia

Mir geht's gut. Obwohl ich morgens (wenn ich ehrlich bin) nicht mehr erfreut aufstehe, weil auf mich kein leckeres Müsli oder ein Schokoriegel wartet. Außerdem steht man EWIG in der Küche. Gestern Abend habe ich eineinhalb Stunden in der Küche gestanden, um mir Essen für heute vorzubereiten. Denn Food Prep ist ja Alles in der Zuckerfreien Woche.

 

Ich habe ein Bananenbrot gebacken:

- 300g Bananen

- 120g Apfelmark (ungesüßt)

- 60g Kokosmehl

- 130g Dinkelmehl

- 120g Skyr (ungesüßt)

- 1 TL Backpulver

- 100g Erythrit

- 2 Eier

 

Das alles einfach vermischen, bis es eine Masse ist. Danach kommt das Ganze bei 180 Grad für 30 Minuten in den Ofen.

 

Bananenbrot

 

Und Süßkartoffel Toasts:

1 Süßkartoffel wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Diese werden dann in den Backofen bei 200 Grad ca. 20 Minuten getan.

 

Mit selbstgemachter Guacamole:

- 2 Avocados

- 4 Fleischtomaten (mittelgroß und sehr weich)

- Halbe Zwiebel

- 1 EL Zitronensaft (aus einer frischen Zitrone)

 

Die Zutaten alle zerstampfen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

 

Süßkartoffel Toast mit selbstgemachter Guacamole

 

Fazit: Das Essen war SOOO LECKER! Man hat den Zucker überhaupt nicht vermisst. Das kommt auf jeden Fall auch auf den Teller, wenn ich die Challenge geschafft habe.


Tag 3

Matze

Entweder bilde ich es mir ein oder ich habe wirklich wie angekündigt die ersten Entzugserscheinungen. Ich fühle mich heute sehr müde und schlapp - außerdem machen sich Kopfschmerzen bemerkbar. es ist nicht so, dass ich vorher 300 Kilo Zucker pro Tag gegessen habe, aber irgendwo, selbst im Brötchen oder Pesto, ist ja immer eine gewisse Menge drin gewesen.

 

Ich bin übrgens diejenige, die du nie vor dir im Supermarkt haben willst: "Entschuldigung - was ist in der Wurst alles drin? Zucker? Süßstoffe?" Die Menschen lieben mich!

 

Hier ein neues Rezept für dich, das sogar bei meinem Mann Basti, der gerne Fleisch isst, gut ankam...

 

Gemüse-Taler:

- 250g Karotten

- 250g Zucchini

- 150g Kohlrabi

- 2 kleine Eier

- 3 EL Haferflocken (zart)

- Gewürze nach Geschmack

 

Gemüse raspeln, alles vermengen und dann in der Pfanne von beiden Seiten anbraten! Gute Appetit.

 

Gemüse-Taler

 

Morgen habe ich noch einen Comedy-Auftritt, wo im Backstage Bereich tendenziell auch immer Süßigkeiten lauern. Bin gespannt, wie das wird.

Julia

Angeblich sollte es mir heute nicht so gut gehen. Kopfschmerzen oder Entzugserscheinungen hätten auftreten können... Aber bei mir sind sie nicht gekommen! Ich mache anscheinend alles richtig. 

Ich habe das Gefühl, ich hab in den letzten drei tagen mehr Gemüse gegessen als im ganzen letzten Jahr. Durch das selber kochen, isst man automatisch gesünder und man genießt sein Essen auch mehr, weil man dafür auch gefühlte zwei Stunden in der Küche stand. Was ich für mich entdeckt habe, ist viel Rohkost mit selbstgemachten Hummus Variationen. Es füllt den Magen, macht echt satt und man kann mega viel davon essen! Gesund... Ich zum Beispiel mag es ja sehr süß und habe mir einen süßen Hummus gezaubert.

 

Rezept:

- 1kg Kichererbsen (gekocht)

- 2 EL Olivenöl

- 2 EL Sesamöl

- 1 EL Kreuzkümmelpulver

- 2 Knoblauchzehen

 

Das wird alles mit 250 ml Wasser mit einem Stabmixer in einer Schüssel püriert. Nach Belieben würzen. Um den süßen Hummus zu machen, brauchst du noch:

 

- 50g Datteln

- 50g Feigen

- 50g Walnüsse

- 2 EL Honig

- 1 TL Zimt

- Rosmarin

 

Das mit dem Basic Hummus mixen und schon hast du den süüüüßen Hummus.

 

Süßer Hummus

 

Fazit: LECKER!!! Mir geht's echt super. Bis auf dass ich mir bei der Küchenarbeit den Nagel eingerissen habe.


tag 4

Matze

Die Kopfschmerzen und Müdigkeit von gestern sind heute wieder fast weg und so langsam macht es mir Spaß, im Supermarkt nach zuckerfreien Artikel zu suchen. Allerdings musste ich heute feststellen, dass es in den meisten Supermärkten kein abgepacktes Brot ohne Zucker gibt - irgendwo ist immer noch ein Zucker bzw. Sirup drin, der es haltbarer macht.

 

Mein Highlight waren heute Morgen Julias selbstgemachte Pancakes mit einer gekauften Schokocreme, die fast wie das Original schmeckt - verrückt! Ich habe heute zuckerfreie Franzbrötchen mitgebracht und ich muss mich kurz selbst loben - die waren nicht schlecht! Allerdings sollte man sie wohl frisch nachm backen essen und nicht erst nächsten tag. Die Kommentare in der Redaktion waren heute eher "Mhhh - hat jemand mal ein Glas Wasser dazu?!?!"

 

Hier trotzdem das Rezept, weil es eine super Alternative ist:

- 200ml warme Mandelmilch

- 42g frische Hefe

- 500g Dinkelvollkornmehl

- 50g Xylit

- 50ml Rapsöl

- 2 EL Apfelmark (ohne Zucker)

- 1 TL Zimt

- Prise Salz

 

Zum Bestreichen:

- 3 EL Zimt

- 5 EL Ahornsirup (Ich habe Agavendocksaft genommen)

- 300g Apfelmark

 

Die Mandelmilch erwärmen und in einer kleinen Schüssel mit der Hefe gut verrühren. Für 10 Minuten zur Seite stellen. Mehl, Xylit, Öl, Zimt und Apfelmus mit einer Prise Salz in eine Schüssel geben. Die Hefemischung dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zugedeckt für eine Stunde ruhen lassen, bis der Teig das doppelte
an Volumen hat. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig gut durchkneten. Anschließend mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen. Zimt mit Ahornsirup und Apfelmark vermischen, auf den Teig geben und gleichmäßig verstreichen. Den Teig fest aufrollen und anschließend mit einem Messer in 8 gleichgroße Stücke schneiden. Die Rollen mit einem Holzstab in der Mitte eindrücken und anschließend mit einem großen Messer platt drücken. Zum Schluss nochmal mit etwas Ahornsirup-Zimtmischung bestreichen. Für 20 Minuten bei 195 °C im Ofen backen. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und noch warm genießen.

 

Zuckerfreie Frantbrötchen

Julia

Gestern Mittag hatte ich mein erstes Tief. Ich brauche nach meinem Mittagsschlaf immer etwas Süßes. Meistens mache ich mir einen Kaffee und esse einen Löffel Nugat-Nuss-Aufstrich oder einen Keks. Das geht natürlich nicht mehr. Deshalb habe ich gestern aus Verzweiflung zum Mandelmus gegrffen, um dem Zucker vom Geschmack etwas näher zu kommen. Ansonsten macht es mir mittlerweile richtig viel Spaß, mir am Vortag zu überlegen, was ich wann kochen werde. Meine Haut ist momentan super! (by the way...)

Morgens habe ich mich heute mal an meinem Lieblingsfrühstück probiert: PANCAKES! Nur halt ohne Zucker.

 

Rezept für die Proteinpancakes:

- Halbe Tasse Haferflocken

- Halbe Tasse Hüttenkäse

- 2 Eier

 

Das alles zu einer Masse mixen und dann mit Kokosöl in der Pfanne zu Pancakes formen.

 

Proteinpancakes

 

Fazit: Ich würde die Pancakes mit etwas Zimt süßen, da sie sehr "gesund" schmecken. Aber von der Konsistenz und alles haben sie sich angefühlt wie "echte" Pancakes. Also top! Etwas Angst habe ich allerdings schon, denn das Wochenende qird glaube ich super hart. Ich habe jetzt schon echt viele Verabredungen auf dem Zettel... Die natürlich alle Essen und vielleicht das eine oder andere Gläschen Wein trinken wollen. Ay, ay, ay. Ich halte dich auf dem Laufenden!


Tag 5

Matze

Ich bin stolz auf mich! Gesten Abend hatte ich einen Comedy-Auftritt in Altona und backstage war ein riesiges Buffet aufgebaut: Flammkuchen, Schokokuchen, Süßigkeiten, Drinks usw. - ich bin stark geblieben und hab Wasser und Kaffee getrunken! Yes! Vielleicht bilde ich es mir ein, aber heute Morgen kam ich viel leichter aus dem Bett. Angeblich soll ja auch nach dem fünften Tag so langsam das Energielevel steigen. Ich bin gespannt!

 

Das Wochenende wird hart - heute Abend geht's für mich zu einer Freundin nach Hannover und da gibt's tendenziell das eine oder andere Glas Wein und zum Frühstück auch immer ein riesiges Angebot. Ich werde genau gucken, was ich essen kann bzw. mir vielleicht sogar meine gesunden Aufstriche mitnehmen. Der Plan ist: In der Woche zuckerfrei zu 100 Prozent durchzuhalten und am Wochenende darf auch mal "gelebt" werden - aber in Maßen. Apropos Frühstück am Wochenende, ich habe ein mega Rezept für zuckerfreie Quarkbrötchen (für 12 Stück):

 

- 275g Dinkelmehl

- 1 Päckchen Backpulver

- 250g Quark

- 6 EL Milch (ich habe Mandelmilch benutzt)

- 4 EL Öl

- Optional 1 TL Salz

- Sesam etc. nach Belieben zum Bestreuen

 

Alle Zutaten verrühren, gut durchkneten und 12 kleine Brötchen formen. Dann bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 15 Minuten in den Ofen. Guten!

 

Zuckerfreie Quarkbrötchen

Julia

Nachdem ich mich gestern Abend beim Zuckerfrei backen auch noch verbrannt habe, ist meine Laune endgültig im Keller. Eingerissener Nagel von Dienstag und jetzt auch noch eine dicke Brandblase am Finger. Die ganze Woche in der Küche stehen ist nicht ohne! Augen auf bei der Berufswahl sag ich nur ;-)

 

Ansonsten habe ich heute Abend eine Verabredung abgesagt, um es mir leichter zu machen, nicht zu "cheaten". Meine Freunde wollten Burger essen gehen... und sorry, aber so stark bin ich leider noch nicht. Stattdessen mache ich heute lecker Ofengemüse und schau mir Netflix an. Also bin man sich noch nicht ans Zuckerfrei-Leben gewöhnt hat, isoliert man sich schin ziemlich. Hab diese Woche eher alleine verbracht.

 

Heute Morgen gab es mein Lieblingsgericht der Woche zum Frühstück und zwar "selfmade Granola". Es ging einfacher und entspannter als gedacht:

 

- 3 Tassen Haferflocken

- 1 Tasse Nüsse (Mandeln, Erdnüsse, Cashewnüsse, Hasel- und Wallnüsse)

- Eine halbe Tasse Kerne (Kürbis-, Pinien- oder Sonnenblumenkerne)

- Eine halbe Tasse Kokoschips

- Kokosöl, Honig, Zimt, Salz

 

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Haferflocken, Nüsse, Kerne, Kokoschips und Zimt und Salz vermischen. Danach kommen das Öl und der Honig dazu. Ordentlich vermischen. Die masse gleichmäßig auf einem Backblech verteilen und dann für ca. 30 Minuten in den Backofen schieben. Wenn es fertig ist (müsste goldbraun sein), dann lass das Granola auf dem Blech abkühlen, sodas es fest werden kann. READYYYYYY.

 

Selfmade Granola

 

Bei mir ist es das erste Mal verbrannt. Jeder muss selbst schauen, wie heiß der eigene Backofen ist. In der Anleitung steht 40 Minuten backen, aber das ist definitiv zu lange. Zumindest für meinen Ofen.

 

Fazit: Das beste Gericht der Woche! Super lecker und der Zucker fehlt null. Mein Tipp: Granola mit Mandelmilch. Schmeckt sehr gut und Mandelmilch hat auch super Werte. Schönes Wochenende!


fazit

Matze

Und dann kam das Wochenende... Es war klar, dass ich dort einmal sündige. Problem: Ich war am Freitag bei meiner Freundin in Hannover und da gabs natürlich ein Gläschen Weißwein! Ansonsten habe ich das Wochenende über aber gut aufgepasst - kein Naschen, kein Kuchen, keine Zuckergetränke und zum Frühstück gabs sogar wieder die selbstgebackenen Quarkbrötchen. Bin stolz!

 

Plan für die Zukunft: In der Woche möchte ich das weiter beibehalten und darauf achten, wieviel Zucker ich konsumiere bzw. ob ich nicht hier und da darauf verzichten kann. Am Wochenende darf dann natürlich auch "gelebt" werden - allerdings nur in Maßen.

Julia

Ich hab es nicht geschafft! Ich habe gemerkt, die ersten Wochenende darf man einfach noch nicht unter Leute gehen (zumindest, wenn man so undiszipliniert ist wie ich). Am Freitag habe ich einen Couchabend zu Hause gemacht und konnte mich weiterhin zuckerfrei ernähren. Am Samstag war ich abends aber mit Freunden in einer Pizzeria verabredet. Und als ich schon durch die Tür gekommen bin und den Geruch von Pizza gerochen habe, war alles AUS. Ich habe natürlich eine Pizza bestellt - und nicht mal eine normale, sondern direkt mit Nutella... Dazu gabs dann natürlich noch Drinks... Weil ich es dann ja eh schon nicht geschafft hatte, habe ich Sonntag dann auch nochmal reingehauen und mir sogar Süßigkeiten beim Bäcker gekauft. Also YoYo-Effekt lässt grüßen! Trotzdem würde ich sagen, dass es eine tolle Erfahrung war. Ich versuche vor allem in der Woche mich weiterhin vom Zucker fernzuhalten. Am Wochenende wird aber weiterhin gesündigt!

 

Autor: 
kk--
_self

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