Hamburg plant Kultursommer

Von Mitte Juli bis Mitte August sollen in Hamburg an vielen Orten in der Stadt Bühnen stehen. Ganz nach dem Vorbild des Wiener Kultursommers.

Unter freiem Himmel und am besten in der ganzen Stadt soll in diesem Sommer in Hamburg viel Kultur angeboten werden und stattfinden. Konzerte auf dem Langenhorner Markt, Theaterstücke auf dem Spielbudenplatz, Kunstausstellungen auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz - alles wäre möglich.

 

Wie Kultursenator Carsten Brosda (SPD) dem Kulturjournal von NDR 90,3 mitteilte, will man dies Hamburger Künstler*innen ermöglichen. Und die Bürgerinnen und Bürger sollen natürlich davon profitieren und im Sommer 2021 viel erleben. "Vor allem geht es aber auch darum, die Kultur raus auf die Straße und zu den Bürgerinnen und Bürgern zu bringen - und das möglichst in vielen Ecken der Stadt und nicht nur im Zentrum", so Brosda.

 

Kultursommer wird vom Corona-Förderpaket finanziert

Bei dem Vorhaben unterstützt die Stadt Hamburg die Veranstalter*innen mit einem Teil des Corona-Förderpakets, das insgesamt 22 Millionen Euro umfasst. Die Kulturbehörde will beispielsweise die Bühnentechnik finanzieren, aber auch die Honorare der Künstlerinnen und Künstler übernehmen.

 

Interessenten aus der Kulturszene können sich mittlerweile bewerben. Im ersten Schritt sollen sich die melden, die sowieso geplant haben, eine Bühne aufzubauen und dabei Hilfe benötigen. Danach sollen sich Künstlerinnen und Künstler melden, die mitmachen wollen. Eine Jury wird dann entscheiden, wer letztendlich beim Kultursommer dabei sein wird. Viele Hamburger Kulturinstitutionen haben bereits in Vorgesprächen ihre Bereitschaft zum Mitmachen signalisiert. "Wir wollen ermöglichen, diese überall angestaute kreative Energie im Sommer so herauszulassen, dass wir dann auch genug Schwung für den Start in die neue Kultursaison haben", so Brosda weiter.

 

Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Hamburger Sommer in Form des Wetters mitspielt!

 

Autor: 
kk
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