Hamburg: Vorerst keine Nachtfahrten mehr

Busse und Bahnen stellen bis zum 18. April 2021 ihre Nachtfahrten in Hamburg ein. Für ein günstiges Ersatzangebot ist gesorgt worden.

Am 31. März hat der Hamburger Senat unter anderem Ausgangsbeschränkungen in der Nacht beschlossen und infolgedessen stellt Hamburg ab der Nacht von Donnerstag (8. April) auf Freitag (9. April) zunächst bis zum 18. April 2021 Nachtfahrten von Bussen und Bahnen ein. Dies gilt sowohl für das Hamburger Gebiet als auch für die Fahrten ins Umland. Für ein günstiges Ersatzangebot ist gesorgt.

 

MOIA, ioki und Taxis als Alternative

Solltest du aus beruflichen oder anderen zwingenden Gründen auf ein öffentliches Verkehrsangebot in der Nacht angewiesen sein, so kannst du mit einem HVV-Ticket MOIAS im gesamten Stadtgebiet oder Fahrzeuge von ioki Hamburg in deren Hamburger Geschäftsgebiet ohne Zusatzkosten buchen. Das Angebot gilt zwischen 0 und 6 Uhr. Fahrgäste ohne HVV-Ticket werden nicht von ioki und MOIA befördert. Außerdem profitieren HVV-Nutzer*innen von stark vergünstigten Konditionen bei Taxifahrten. 4 Euro kosten Fahrten bis 8 Kilometer, 8 Euro für Fahrten über 8 Kilometer. Fahrgäste ohne HVV-Ticket zahlen den geltende Taxitarif.

 

Konkret entfallen folgende Angebote:

  • alle 600er Busse entfallen an allen Wochentagen; zwischen 0:30 und 4:30 Uhr werden auch keine Busse der Ganztageslinien verkehren
  • Nachtbetrieb der S- und U-Bahnen (0:30 - 4:30 Uhr) entfällt an den beiden betreffenden Wochenenden (Ausnahme ist die Verbindung von Stade nach Neugraben); Regelangebot bei U- und S-Bahnen an Wochentagen; Regionalzüge verkehren ebenfalls weiter

 

Für diese Zwecke kannst du Fahrt in Anspruch nehmen:

  • Die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen
  • Die Berufsausübung im Sinne des Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats im Sinne von § 4 Nummer 3, einschließlich der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien
  • Die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Die unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger
  • Die Begleitung Sterbender
  • Die Versorgung von Tieren
  • Ähnlich gewichtige und undabweisbare Zwecke

 

Autor: 
kk
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