Hamburg: Weitere Corona-Lockerungen zum 22. Juni

Der Hamburger Senat hat im fünften Öffnungsschritt die Rücknahme weiterer Corona-Beschränkungen für den 22. Juni beschlossen. Wir sagen dir, was in Hamburg nun gilt.

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Zahlreiche Corona-Beschränkungen wurden in Hamburg in den vergangenen Wochen bereits gelockert oder komplett aufgehoben. Nun hat der Hamburger Senat den fünften Öffnungsschritt präsentiert und damit folgende Maßnahmen beschlossen - diese sind ab dem 22. Juni 2021 gültig.

 

Kontaktbeschränkung

Private Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel sind mit bis zu zehn Personen und unabhängig von der Zahl der beteiligten Haushalte möglich. Weiterhin gilt, dass Kinder unter 14 Jahren sowie vollständig geimpfte und genesene Personen dabei nicht mitgerechnet werden.

 

Private Feierlichkeiten

Private Feierlichkeiten werden nun ermöglicht und sollten mehr als zehn Personen an der Feier teilnehmen, müssen weitesgehend die Vorgaben für allgemeine Veranstaltungen angewandt werden (Abstandsregeln, Maskenpflicht sowie eine Testpflicht im Innenbereich). Hochzeiten und andere private Feierlichkeiten gelten als Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze.

 

Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen gelten neue Höchstzahlen: Im Freien mit festen Sitzplätzen sind bis zu 500 Teilnehmer*innen erlaubt, ohne feste Sitzplätze dürfen bis zu 250 Personen teilnehmen. In geschlossenen Räumen mit festen Sitzplätzen sind es 100 Teilnehmer*innen, ohne festen Sitzplatz sind drinnen 50 Personen erlaubt.

 

Einzelhandel

In Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern Betriebsfläche darf ein*e Kund*in je 10 qm (statt wie bislang 20 qm) eingelassen werden.

 

Gastronomie

In gastronomischen Betrieben (u. a. Bars, Kneipen) ist der Verzehr von Speisen und Getränken nun auch an Stehplätzen unter Auflagen (Testpflicht, (digitale) Kontaktnachverfolgung, Abstandsregeln) erlaubt.

 

Weitere Lockerungen

  • Aufzüge mit über 500 Personen sowie ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit über 1.000 Personen und in geschlossenen Räumen mit über 300 Personen werden im Ausnahmefall von der Versammlungsbehörde auf Antrag zugelassen, wenn dies aus Infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

 

  • Der Gemeindegesang in Kirchen ist unter Auflagen zulässig (entweder Maskenpflicht oder unter Berücksichtigung der Vorgaben für Chöre wie Testpflicht, (digitale) Kontaktnachverfolgung, Abstand 2,5 Meter).

 

  • Im Bereich des Indoor-Sports dürfen bis zu zehn Personen gemeinsam Kontaktsportarten ausüben. Die bisherigen Auflagen bleiben dabei unverändert.

 

  • Bei Hafen- und Stadtrundfahrten wird die Testpflicht aufgehoben und die FFP2-Maskenpflicht ersetzt durch eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

 

Autor: 
kk
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