Konzertveranstalter gehen auf Distanz zum Docks und Großer Freiheit 36

Zwei der bekanntesten Hamburger Veranstaltungsstätten haben Unverständnis bei Veranstaler*innen ausgelöst. Nun werden Stellungnahmen vom Docks und Großer Freiheit 36 erwartet.

Zwei der bekanntesten Konzertspielstätten in Hamburg, das Docks und die Große Freiheit 36, haben während der Corona-Pandemie Infokästen, Stellwände und Aushänge vor und an ihren Türen erlaubt, auf denen sich Protestplakate breit gemacht haben, die Covid-19 relativieren oder sogar leugnen.

FKP Scorpio bittet um Stellungnahme

Nachdem bereits im Sommer 2020 die Besitzerin vom Docks ihr Amt als Vorstandvorsitzende im Clubkombinat e.V. niederlegen musste, fordert nun eine Interessengemeinschaft um Konzertveranstalter FKP Scorpio, Karsten Jahnke Konzerte und viele mehr, eine Stellungnahme sowohl vom Docks als auch von der Großen Freiheit 36.

 

Der offene Brief an das Docks und die Große Freiheit 36 wurde unter anderem bei Facebook veröffentlicht und von OHA! Music, Kingstar Music, River Concerts, Semmel-Concerts, Buback Tonträger und Konzerte, a.s.s. concerts & Promotion, der Neuland Concerts GmbH, Inferno Events, dem Reeperbahn Festival, STP HAMBURG KONZERTE GmbH und eben Karsten Jahnke Konzerte und FKP Scorpio unterzeichnet. Zusammengenommen sind das die wichtigsten Konzertveranstalter der Hansestadt.

"In einer Zeit, in der unsere Branche zusammenstehen sollte, und in der sich unzählige Menschen nach der verbindenen Kraft von Live-Kultur sehnen, sucht ihr anscheinen den Schulterschluss mit Schwurblern, Verschwörern und jenen, die keinen Widerspruch darin sehen, neben Nazis für Demokratie zu demonstrieren", heißt es von den Konzertveranstalter*innen. Außerdem kündigt die Interessengemeinschaft im offenen Brief an, in den betreffenden Locations keine Auftritte mehr zu buchen, bis die Sache aufgeklärt ist.

 

Weder das Docks noch die Große Freiheit 36 haben bislang auf den offenen Brief reagiert.

 

Autor: 
kk
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