Schon gesehen? Mini-Jahrmärkte in ganz Hamburg

Rund 70 Schausteller haben mit einer Genehmigung der Behörden in der ganzen Stadt verteilt ihre Buden und Fahrgeschäfte aufgebaut. Die Betreiber locken mit Essen und hoffen auf strahlende Kinderaugen. Wir verraten dir, wo du die Mini-Jahrmärkte findest.

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Durch die Corona-Pandemie mussten und müssen etliche Schausteller auf das Aufstellen ihrer Buden oder Fahrgeschäfte verzichten, doch nun gibt es (zumindest für rund 70 Schausteller) in Hamburg einen Lichtblick. Die Behörde der Hansestadt hat es nämlich erlaubt, über die Stadt verteilt Betriebe aufzustellen und die Hamburger*innen mit Essen und Fahrgeschäften zu beglücken.

 

Wo findet man die Mini-Jahrmärkte?

An fast jeder Ecke in Hamburg findet man mittlerweile Mini-Jahrmarkt-Erlebnisse:

  • 24 Buden stehen am Hafen
  • 23 in der Innenstadt
  • fünf in Barmbek
  • vier in Niendorf
  • drei in Bergedorf und Eimsbüttel
  • zwei in Altona
  • jeweils einen in Klein-Flottbek und Langenhorn

 

Wilfried Thal, Präsident des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V. (LAGS) sagte gegenüber der MOPO: "Das ist eine Win-Win-Situation für die Schausteller, die nun zumindest ein paar Euro verdienen, und für die Hamburger, vor allem die Kinder, die ein wenig Ablenkung vom Corona-Alltag bekommen."

 

Brenzliche Situation für Schausteller

Die Genehmigung auszustellen, rettet die Schausteller aber keineswegs. Die finanzielle Unterstützung vom Staat deckt 80 Prozent der Betriebskosten, die Lebenserhaltungskosten der Familien werden von Ersparnissen finanziert, so berichtet Thal. Die Schausteller und der LAGS hoffen auf den Winterdom - es wäre ein Segen für sie. Und die Hoffnung ist groß: Laut Thal seien die Chancen sehr gut, denn die Zusammenarbeit mit Ämtern und Behörden funktioniere sehr gut.

 

Autor: 
kk
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