Sommerreise trotz Corona - das musst du beachten

Trotz der Corona-Pandemie wollen und werden viele reisen, aber man muss die geltenden Regelungen zur Testpflicht und Quarantäne bei Rückkehr einplanen. Wir verraten dir, welche Regelungen gelten und was du beachten musst.

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Die Sommerferien stehen in Hamburg vor der Tür und damit auch die klassische Reisezeit. Reisen ist trotz Corona-Pandemie - auch weil die Zahlen derzeit niedrig sind - möglich, aber es gibt ein paar Regelungen zu beachten. Es gelten immer die zum Zeitpunkt der Rückkehr aktuellen Regelungen. Diese könnten sich auch während deines Urlaubs geändert haben, zum Beispiel wenn dein Reiseziel während des Aufenthalts zu einem Risikogebiet erklärt wird.

 

Selbst informieren!

Die Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass Personen, die eine Reise antreten, sich selbst vor Antritt und erneut vor Rückkehr über die gelten Regularien informieren müssen. Außerdem sollten sich Reisende mit Vernunft und Augenmaß auf den Weg machen. Die Corona-Pandemie ist keineswegs vorbei. Nach wie vor gilt: Abstände einhalten, Maskenpflicht beachten, Aufenthalte in schlecht durchlüfteten Innenräumen vermeiden.

 

Reisen im Inland

Die Mobilität innerhalb Deutschlands wird derzeit rechtlich nicht eingeschränkt und auch Übernachtungsangebote stehen für touristische Zwecke zur Verfügung. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Einzelhandel, Gastronomie, etc. an den Orten geöffnet. Du solltest dich aber vorab informieren, welche Nachweis- und Testpflichten im Bundesland deines Urlaubsziels bestehen.

 

Reisen im Ausland

Der Urlaub in EU-Ländern und auch in weiteren europäischen Ländern ist möglich. Bei Reisen ins EU-Ausland sind in jedem Fall die länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten. Weitere Regelungen gilt es zu beachten:

 

  • Testpflicht bei Rück- bzw. Einreise im Luftverkehr (negativer Test VOR der Beförderung); maximal 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) oder 72 Stunden (PCR) gültig; selbstdurchgeführte Tests sind nicht gültig; von der Testpflicht ausgenommen sind Personen, die das sechste Lebensjahr nicht vollendet haben
  • Einstufung des Reiseziels und die Regelungen: Es gelten unterschiedliche Test-, Nachweis- und Quarantänepflichten je nach Einstufung des Reiseziels (Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet, Virusvariantengebiet) - eine aktuelle Übersicht liefert stets das RKI

 

Rückkehr aus einem Risikogebiet

Personen, die sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen das zuständige Gesundheitsamt über das digitale Meldeformular informieren. Die Meldung müssen alle Rückkehrenden vornehmen - unabhängig davon, ob die Einreise per Flugzeug, Bahn oder Auto erfolgt. Zusätzlich müssen sich Einreisende aus Risikogebieten für 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Quarantäne kann vorzeitig durch einen negativen Testnachweis oder durch einen Nachweis über die vollständige Impfung (mit einem in der EU zugelassenen Vakzin in erforderlicher Dosis vor mind. 14 Tagen) bzw. Genesung (max. 6 Monate zurückliegend) beendet werden. Treten in den ersten zehn Tagen nach Einreise Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus auf, muss dies dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden.

 

Rückkehr aus einem Hochinzidenzgebiet

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen die Digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Zudem müssen sie sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, muss einen entsprechenden Nachweis vorlegen - dann bedarf es keiner Quarantäne. Für alle anderen gilt: Die Quarantäne kann frühestens nach dem fünften Tag durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden. Typische Symptome einer Infektion müssen gemeldet werden.

 

Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet

Personen, die sich innerhalb von 10 Tagen vor Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen ihre Einreise registrieren. Alle - auch Genesene oder Geimpfte - müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten; eine Möglichkeit zur Verkürzung besteht aufgrund der besonderen Infektionsgefahr durch Virusvarianten in keinem Fall.

 

Autor: 
kk
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