Update: Verwaltungsgericht erlaubt größere "Fridays for Future"-Demo

Alle Infos zur Großdemo am 25. September 2020 in Hamburg und wie die "Fridays for Future"-Demo in der Hansestadt abläuft, findest du hier.

+++ Update +++

Die "Fridays for Future"-Großdemo darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts nun mit drei Demonstrationszügen starten. Laut Gericht seien jeweils 3.500 Teilnehmer*innen erlaubt - der Start ist für 14 Uhr am Busbahnhof Altona, auf der Lombardsbrücke und am Berliner Tor geplant. Lediglich die Abstände der drei Demozüge müsse bei der Endkundgebung mindestens 300 Meter sein, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

 

Die Sozialbehörde, die für Gesundheit zuständige Fachbehörde, wollte eine kleinere Demo mit maximal 2.000 Teilnehmer*innen, sagte am Donnerstag, dass man aus "epidemiologischer Sicht" große Bedenken habe: "Erstens ist es bei so großen Menschenansammlungen nicht immer möglich, Abstand zu wahren. Zweitens ist die Kontaktnachverfolgung außerordentlich schwer." Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts kann die Sozialbehörde allerdings noch vor das Oberverwaltungsgericht ziehen. Wir halten dich auf dem Laufenden!

 


Ursprüngliche Meldung

Am 25. September versammeln sich ab 14 Uhr Klimaaktivist*innen zur erneuten "Fridays for Future"-Großdemo, doch die Stadt hat nun den Protest stark verkleinert. Ursprünglich waren 10.000 Demonstrant*innen für Freitag geplant. Die Hamburger Sozialbehörde hat aber wegen der Corona-Pandemie die Auflage erteilt, dass nur 2.000 Menschen auf die Straßen der Hansestadt gehen dürfen - das erklärte ein Sprecher der Jugend-Klima-Bewegung am Donnerstag!

 

Abschlusskundgebung soll ausfallen

Außerdem soll die 1,5 Kilometer lange Abschlusskundgebung auf der Ludwig-Erhard-Straße ins Wasser fallen. "Fridays for Future"-Sprecher Florian König ist empört über die Entscheidung der Stadt und kündigte rechtliche Schritte im Interview mit der dpa an. "Die kurzfristige Intervention der Sozialbehörde ist für uns nicht nachvollziehbar." Noch am Dienstag (22. September) wurde das Sicherheits- und Infektionsschutzkonzept gelobt.

 

 

>> Alle Infos zur "Fridays for Future"-Demo und zur Ortsgruppe Hamburg findest du HIER

 

Die Sozialbehörde wolle nur noch zwei der ursprünglich drei geplanten Demonstrationszüge zur Abschlusskundgebung mit jeweils maximal 1.000 Teilnehmer*innen zulassen.

 

 

 

Autor: 
kk
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