Alkoholverbot in München wurde angepasst

Die Landeshauptstadt München hat eine neue Allgemeinverfügung für das Alkoholverbot erlassen, die den Konsum und Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen an Hotspots begrenzt. Diese Reden gelten ab jetzt

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Nach einem Gerichtsentscheid hat der Stadtrat eine neue Allgemeinverfügung für ein Alkoholverbot bei der Verwaltung in Auftrag gegeben.

 

Folgende Regeln gelten aktuell bei einem 7-Tage-Inzidenzwert für Corona-Neuinfektionen von über 35

 

>> Die aktuellen Corona-Fallzahlen für München

 

Das zeitlich begrenzte Alkoholverbot gilt weiterhin nachts, nur noch am Wochenende, für konkret bestimmt Plätze, sogenannte Hotspots (Diese werden in einer Allgemeinverfügung benannt und falls notwendig für jedes Wochenende erneuert wird.)

 

Am Dienstag (8.9.2020) lag der 7-Tage-Inzidenzwert bei 41,52. Somit tritt die Allgemeinverfügung bereits fürs kommende Wochenende in Kraft.

 

Aktuelles Alkoholverbot gilt von Freitagabend bis Sonntagfrüh

 

Von Freitagabend, 11.9. bis einschließlich Sonntagfrüh 13.9., 6 Uhr gilt an folgenden Orten:  

 

- Baldeplatz
- Gärtnerplatz
- Gerner Brücke (Nymphenburger Schlosskanal)
- Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke
- Wedekindplatz

 

Alkoholverkaufsverbot: Von 21 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages darf an diesen Hotspots kein Alkohol mehr verkauft werden, einzige Ausnahmen sind der Ausschank zum unmittelbaren Konsum vor Ort in der Gastronomie und auf genehmigten Veranstaltungen.

 

Alkoholkonsumverbot: Von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages darf an diesen Hotspots kein Alkohol mehr konsumiert werden, einzige Ausnahmen sind die Freischankflächen der Gastronomie und genehmigte Veranstaltungen.

 

Das Bußgeld für unerlaubten Alkoholkonsum an den Hotspots nach 23 Uhr beträgt mindestens 150 Euro.

 

Das Bußgeld für Verstöße gegen das Verkaufsverbot an den Hotspots nach 21 Uhr beträgt mindestens 500 Euro.

 

>> weitere Informationen zum Alkoholverbot

Was ist die "7-Tage-Inzidenz"

 

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird werktäglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

 

Autor: 
ck
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