Erneut "Notbremse" für München

Inzidenzwert über 100 - Was sich jetzt wieder ändert

+++Update - 14.04.2021+++

Ab Freitag, 16. April, ist das Konsumieren von Alkohol am Gärtnerplatz und am Wedekindplatz täglich von 18 bis 6 Uhr verboten. Das hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter mit dem Ziel beschlossen, dort Menschenansammlungen zu unterbinden um die Infektionsrate zu senken. Der Alkoholkonsum führt zu enthemmtem Verhalten und vermehrten Regelverstößen. In einigen Fällen musste die Polizei Räumungen durchführen. 

 

Zusätzlich gelten in München wie bereits mitgeteilt ab 14. April verschärfte Lockdown-Regeln („Notbremse“): Private Zusammenkünfte sind nur möglich für die Angehörigen des eigenen Hausstands und einer weiteren Person, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet. Außerdem besteht täglich zwischen 22 und 5 Uhr eine Ausgangssperre.

 

Das Alkoholkonsumverbot in der Fußgängerzone wird zeitlich angepasst und gilt ab Freitag , 16. April, ebenfalls täglich von 18 bis 6 Uhr. Auf dem Viktualienmarkt darf weiterhin rund um die Uhr kein Alkohol im öffentlichen Raum konsumiert werden. 

 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung besteht weiter unverändert täglich von 9 bis 21 Uhr in der Altstadt-Fußgängerzone einschließlich Sendlinger-Tor-Platz, im Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt, auf dem Rindermarkt und dem Viktualienmarkt, in der Dienerstraße, Schrammerstraße und Landschaftstraße, im Tal sowie in der Schützenstraße.

 

+++UPDATE - 14.04.2021+++

 

Nachdem heute die Münchner 7-Tage-Inzidenz zum dritten Mal in Folge über 100 liegt (aktuell: 126,9), gelten gemäß Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab Mittwoch, 14. April, 0 Uhr wieder verschärfte Lockdown-Regeln. Am Sonntag hatte das RKI für München zunächst einen Wert von 94,4 ausgewiesen. Dabei handelte es sich offenkundig um einen Wert, der auf einen Datenfehler zurückzuführen ist. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat an diesem Tag für München einen Wert von 116,4 gemeldet. 

 

Im Einzelnen bedeutet das folgende Änderungen ab Mittwoch, 14. April:

  • Private Zusammenkünfte sind nur möglich für die Angehörigen des eigenen Hausstands und einer weiteren Person (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet). 
  • Außerdem tritt zwischen 22 Uhr und 5 Uhr eine Ausgangssperre in Kraft.
  • Bei einer Inzidenz über 100 bis 200 ist Terminshopping mit negativem Coronavirustest möglich („Click und Meet“). Für alle Läden, die inzidenzunabhängig geöffnet sind wie beispielsweise Nahrungsmittelläden und Drogerien, sind weder Termin noch Test nötig.  Wichtig beim Betreten des Ladengeschäfts ist die Vorlage eines negativen Coronavirustest-Ergebnisses. Generell sind der PCR-Test, der POC-Antigentest und der Selbsttest unter Aufsicht zugelassen. Es gilt jedoch eine zeitliche Befristung. Bei einem PCR-Test darf das Ergebnis des Tests nicht älter als maximal 48 Stunden sein. Beim POC-Antigentest dürfen maximal 24 Stunden zwischen Testergebnis und Besuch im Ladengeschäft liegen. Unter „Aufsicht“ des Betreibers (Vier-Augen-Prinzip) kann ein Selbsttest mit dafür in Deutschland zugelassenen Antigenschnelltests zur Laienanwendung durchgeführt werden. Ob die Selbsttests von den Läden bereitgestellt werden oder von den Kunden mitgebracht werden müssen, legen die Läden im Rahmen der Kommunikation mit ihren Kunden fest. Dabei sind die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt einzuhalten. Der Selbsttest unter Aufsicht berechtigt nur zum Betreten des jeweiligen Ladens, vor dem der Selbsttest durchgeführt wurde. 
  • Friseure sowie Dienstleistungsbetriebe der nicht-medizinischen Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege bleiben geöffnet, andere Betriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, und Tattoo-Studios sind geschlossen.
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen. Das gilt auch wieder für Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten. Büchereien, Archive und Bibliotheken können mit Hygienekonzept und Kundenzahlbegrenzung weiter geöffnet bleiben.
  • An Musikschulen ist Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform untersagt, Gleiches gilt für Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung.
  • Unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen ist nur kontaktfreier Sport erlaubt, die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt.
  • Für Kinderbetreuung und Schulen gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Sonderregel: Hier muss jeweils am letzten Arbeitstag der Woche verbindlich festgelegt werden, welche Inzidenzeinstufung in der kommenden Woche gilt. Am Freitag wurde für die Woche vom 12. bis 18. April für die Münchner Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen die Inzidenzeinstufung „50-100“ festgelegt. Die Kinderbetreuung erfolgt derzeit im eingeschränkten Regelbetrieb in festen Gruppen. An den Schulen findet in an allen Schularten und in allen Jahrgangsstufen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt, für die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts gilt eine Testpflicht. Mehr Infos unter muenchen.de/corona.

Die nächste Inzidenzeinstufung für Schulen und Kinderbetreuung – dann gültig für die Woche vom 19. bis 25. April – muss nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am Freitag, 16. April, erfolgen.

 

BAYERN VERSCHIEBT ÖFFNUNGEN

  • Angesichts der hohen Infektionszahlen verschiebt Bayern mögliche Corona-Lockerungen und den Start der Modellprojekte für weitere Öffnungsschritte um mindestens zwei Wochen. Auch in Regionen, in denen wegen einer 7-Tages-Inzidenz unter 50 oder 100 theoretisch weitere Öffnungen in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport möglich wären, können diese also frühestens ab dem 26. April erfolgen.
  • Baumärkte und Buchläden verlieren Sonderstatus
  • Unabhängig von Inzidenz: Testpflicht an Bayerns Schulen
  • Bundesregierung für "kurzen einheitlichen Lockdown"
  • Flächendeckender Impfstart bei Bayerns Hausärzten

 

Corona: Lockdown-Verlängerung bis mindestens 18. April
Bund und Länder haben sich am 22.3. auf eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis mindestens 18.4. geeinigt. Rund um Ostern (1.-5.4.) sollen die Maßnahmen “zur weitgehenden Reduzierung aller Kontakte” zusätzlich verschärft und der 1. und 3.4. einmalig als zusätzliche “Ruhetage” definiert werden.

 

Das bayerische Kabinett berät in seiner Sitzung am Dienstag (23.03.2021) über die Umsetzung der Beschlüsse im Freistaat, die anschließend dann in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verankert werden.

Übersicht: Die Beschlüsse von Bund und Ländern

 

Gewisse Regelungen sind abhängig vom Inzidenzwert

 

Hier findest du die aktuellen Corona-Zahlen für München

 

Diese Einstufung gilt so lange, bis der betreffende Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten (oder nicht mehr überschritten) wird. Die dann maßgeblichen Regelungen treten anschließend ab dem zweiten Tag nach der dreimaligen Über-/Unterschreitung in Kraft.

 

Wartebereich im Impfzentrum wird vergrößert

Auch heute ist es wieder im Impfzentrum zu unnötigen Warteschlangen gekommen, weil viele Impfwillige bis zu zwei Stunden vor ihrem Termin zum Impfzentrum gekommen sind und sich auch Personen ohne Termin in die Warteschlange einreihten. 

 

Um unnötige Wartezeiten und Ansammlungen zu vermeiden, bittet das Impfzentrum in der Messe München alle Personen, die einen Impftermin vereinbart haben, maximal 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin anzureisen. Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek verspricht: „Sie müssen keine Angst haben, dass Ihr Termin verfällt, auch wenn Sie vielleicht ein paar Minuten zu spät kommen.“

 

Derzeit wird der Wartebereich in der Messehalle C3, in der sich das Impfzentrum befindet, vergrößert. Bis der Umbau abgeschlossen ist, werden vor dem Eingang beheizte Zelte mit Sitzgelegenheiten zum Schutz der Wartenden aufgebaut. Außerdem wird nochmals darauf hingewiesen, dass ausschließlich Personen, die bereits einen Termin über das Impfportal vereinbart haben, im Impfzentrum geimpft werden können. Personen ohne Termine müssen leider abgewiesen werden, auch wenn sie jemanden begleiten, der bereits einen Termin erhalten hat.

 

Verbot von Masken mit Ventil in öffentlichen Verkehrsmitteln

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die seit 18. Januar gültige Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder solchen einer mindestens gleichwertigen Schutzklasse im öffentlichen Nahverkehr nachgeschärft: Masken mit Ventil dürfen nicht mehr getragen werden.

 

Sie bieten keinen hinreichenden Fremdschutz, da Aerosole des Trägers nach außen dringen.
Nach Beobachtung der MVG nutzen nur sehr wenige Fahrgäste Masken mit Ventil. Ab Montag, 8. Februar, werden Träger solcher Masken nun dazu aufgefordert, FFP2-Masken ohne Ventil zu verwenden.

Weitere Infos zur Maskenpflicht - auch dazu, welche Maskenstandards anerkannt sind

 

MVG und Gesundheitsreferat richten Shuttlebus zum Impfzentrum in der Messestadt ein

Ab kommenden Montag, 8. Februar, richtet die MVG im Auftrag des Gesundheitsreferats der Landeshauptstadt München eine Buslinie von den U-Bahnstationen Messestadt Ost und Messestadt West (Linie U2) zum Impfzentrum am Nordeingang der Messe München ein. Damit ist das Impfzentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos ohne lange Fußwege erreichbar.

 

Die Linie verkehrt täglich von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr im 10-Minuten-Takt (Sonntags bis 9.30 alle 20 Minuten).

 

Die Busse sind als Linie 99 „Impfzentrum“ beschildert. Sie halten im Busbahnhof Messestadt Ost an der Haltestelle der Linie X400 Richtung Parsdorf.

 

Gastronomie: Restaurants geschlossen - Abholung und Lieferung bleiben möglich

Gastronomiebetriebe, also Restaurants, Cafés oder Wirtshäuser sowie Bars und Kneipen und ähnliche Einrichtungen sind bis vorerst geschlossen.

 

Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause bleibt weiter möglich.

 

Seit 11. Januar müssen auch Betriebskantinen geschlossen werden, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen.

 

Quelle: Muenchen.de

 
Autor: 
ck
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