Großveranstaltungen in Bayern vorsorglich abgesagt

Was du über Großveranstaltungen in Bayern wissen musst, liest du hier!

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In Bayern soll es vorsorglich keine Großveranstaltungen mehr über 1'000 Besucher*Innen geben. Bis Ende der Osterferien (19.04.) soll das Verbot gelten, um das Corona-Virus einzudämmen. Der Koalitionsausschuss aus CSU und Freie Wähler hatte das bereits am Montag (09.03.) vorgeschlagen und nun hat auch das bayerische Kabinett zugestimmt. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Wirtschaftsminister Aiwanger haben haben dazu eine Pressekonferenz gegeben.

 

Von der Regelung betroffen sind Fußballspiele, Konzerte, Messen und andere Veranstaltungen. Söder hat außerdem empfohlen, dass Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmer*Innen in Rücksprache mit den Behörden ebenfalls abgesagt werden sollten. Bei Veranstaltungen unter 500 Teilnehmer*Innen darf aktuell noch individuell entschieden werden. 

 

Was genau heißt das?

Aktuell ist noch nicht sicher, ob Sportveranstaltungen komplett abgesagt werden müssen, oder ob es möglich ist, sie einfach ohne Publikum stattfinden zu lassen. Diese Entscheidung kann die Staatsregierung nicht treffen, das müssen die Verbände selbst klären.

Für "normale" Veranstaltungen gilt: Es ist nicht immer klar, ob die Veranstaltung verschoben oder abgesagt wird. Allgemein informiert der Veranstalter die Besucher*Innen, wie es im konkreten Fall gehandhabt wird.
 

Für Gemeinden und Kommunen soll ab Mittwoch, den 11. März, eine Hotline eingerichtet werden, bei denen sich Bürgermeister*Innen informieren können.
 

Der Vorlesungsstart für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen wurde auf den 20. April verschoben. Universitäten sollen aber, nach aktuellem Stand, normal am 20. April mit den Vorlesungen und Seminaren beginnen.

 

 

Autor: 
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