Münchens Radzukunft

Der Radentscheid München fordert Vorrang für den Radverkehr. Jetzt wurde ein Bürgerbegehren dazu gestartet

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Wer als Fahrradfahrer unterwegs ist, kennt das sicher: zu enge Fahrradwege behindern das sichere und lockere Fahren. Jetzt will das Bündnis "Radentscheid München" dagegen vorgehen.

Dazu gibt es zwei Bürgerbegehren. Eines fordert eine sichere Radverkehrsinfrastruktur, das andere einen Altstadt-Radlring. Bis Sommer sollen über 30.000 Unterschriften gesammelt werden. 

 

 

Das soll sich an unseren Radwegen ändern

 

Gute und sichere Radwege mit mindestens 2,30 Metern Breite

Einheitliche Signalfarbe für Radwege

Rad-Vorrangrouten, die alle Stadtbezirke verbinden

Unfallschwerpunkte wie Kreuzungen entschärfen

Gute Abstellanlagen, die vor Diebstahl und Witterung schützen

 

Radentscheid

Der Altstadt-Radlring

 

Der Altstadtring ist laut den Mitglieder des "Radentscheid München" weder sicher, noch komfortabel nutzbar. Der "Altstadt-Radlring" hingegen soll mehr Sicherheit für Radfahrende schaffen - insbesondere für Kinder und Senioren/Seniorinnen. Der Radverkehr soll gebündelt und die Straßen innerhalb der Altstadt entlastet werden. 

 

Kritiker der Pläne fürchten, dass durch die Maßnahmen noch mehr Parkplätze für Autos wegfallen und einige Straßen unnötig eng werden.

 

Das Begehren

Volljährige Deutsche und EU-Bürger*innen mit Hauptwohnsitz in München können für das Bürgerbegehren unterschreiben. Wenn genug Unterschriften zusammen gekommen sind, werden die Bürgerbegehren bei der Landeshauptstadt München eingereicht. 

 

Weitere Infos gibt's hier.

 

 

 

Autor: 
pr
_self

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