Plastikfasten mit Chrys

Unser Chrys hat sich ein neues Ziel gesetzt. Er will seinen Plastikkonsum minimieren und hat über die Fastenzeit, also 5 Wochen lang, „Plastikfasten“ ausprobiert. Begleite ihn dabei auf Instagram und hier in diesem Blog.

"Ende 2019 habe ich den Entschluss gefasst Veganer zu werden. Heißt, auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Einer der wohl wichtigsten Beweggründe, warum ich das getan habe: Massentierhaltung. Ich kann und will das nicht mehr unterstützen und daher diesen Entschluss gefasst. Am Anfang war die Umstellung etwas schwierig, weil ich jedes verpackte Lebensmittel umdrehen und auf die Inhaltsstoffe achten musste. Aber mittlerweile funktioniert alles problemlos und ich ernähre mich nicht nur von Salat und Brokkoli.

 

Next Step, den ich mir jetzt vorgenommen habe, „Plastikfasten“ auszuprobieren und meinen Plastikkonsum zu minimieren."


Begleite Chrys auf unserem Instagram-Kanal und falls du nützliche Tipps hast, dann kannst du gerne eine Mail an c.kanaridis@energy.de schreiben.


 

Im unverpackt Laden:

"Ich möchte komplett auf Plastik verzichten". Wenn das deine Entscheidung ist, dann kann ich dir nur die sogenannten "unverpackt Läden" ans Herz legen. Alles nur in Glasbehältern oder komplett unverpackt. So sieht es aus, wenn man die Läden betritt. Man kann entweder sein eigenes Einmachglas (sauber) mitbringen oder vor Ort ein Gefäß (gegen Pfand) mitnehmen. Von Müsli über Pasta bis hin zu Joghurt, Kaffee und Hygieneartikeln, findet man alles in plastikfreien Verpackungen. Und darüber können sich auch ale Veganer freuen. Mittlerweile haben die meisten unverpackt Läden ihr Sortiment erweitert und bieten auch Sojamilch und Tofu an. Natürlich alles in Glasbehältern und plastikfrei. Ich habe in meinem Test den "OHNE Laden" in der Schellingstr. 42 besucht. Riesige Auswahl und sogar einen Stand mit frischem Gemüse und Obst. Eine Sache muss man sich jedoch klar sein, wenn man in solchen Läden einkaufen geht. Die Preise der Artikel sind im Vergleich zu normalen Supermärkten etwas teurer. Jedoch weiß man hier genau, was man einkauft. Es ist regional und man tut so auch was Gutes für die Umwelt. Weil man so keinen zusätzlichen Plastikmüll produziert.

 

Hier gibt's eine Auflistung mit den "unverpackt Läden" in München

Datei VLOG_2_KW_11_-_Plastikfasten_-_OHNE_Laden.mp4
Chrys probiert Plastikfasten aus - OHNE Laden

 

Im Supermarkt:

Was frische Lebensmittel angeht, wie Obst und Gemüse, dann bekommst du im Supermarkt problemlos verpackungs- und plastikfreie Sachen. Ob Paprika, Gurken, Tomaten oder Obst kannst du bedenkenlos mitnehmen (da dann aber nicht zur dünnen Plastiktüte greifen, sondern zu einem Mehrwegfrischenetz). Die Probleme beginnen eher, wenn es um Hygieneartikel geht. Klopapier ohne Plastikverpackung, Zahnpasta ohne Plastikverpackung, Duschgel ohne Plastikverpackung. Im stinknormalen Supermarkt kaum dran zu denken, dass du eine plastikfreie Alternative bekommst.

Ich trinke Wasser nicht mehr aus der Plastik- sondern aus der Glasflasche. Das habe ich mir vorgenommen. Und da bin ich direkt in die nächste Plastikfalle getappt. Und zwar die Verschlusskappe. Sie besteht aus Plastik. Einige denken sich jetzt: warum trinkt er nicht das Leitungswasser? Ich bin so groß geworden. Hab immer nur abgefülltes Wasser getrunken, von klein auf. Und das ist für mich eine sehr große Umstellung, noch schwieriger als auf Fleisch und Milchprodukte zu verzichten. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin jetzt Leitungswassertrinke.

Schau dir hier das erste Video an

Datei VLOG 1 - Plastikfasten vs Supermarkt
Chrys probiert Plastikfasten aus - Supermarkt

Chrys probiert Plastikfasten aus

 
 

 

Autor: 
ck
_self

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MEHR NEWS