Achtung Stromfresser!

Marie zeigt dir, welche Haushaltsgeräte dir das Geld aus der Tasche ziehen und wie du die lästigen Stromrechnungen vermeiden kannst.

Es wird kalt, dunkel und ungemütlich! Die Tage werden kürzer und die Haushaltsgeräte bleiben umso länger angeschaltet. Doch Achtung, auch vermeintlich kleine Stromquellen können zu höheren Kosten und Stromverbrauch führen.

Stromverbrauch berechnen – aber wie?

Möglichkeit 1:

Berechne deinen Stromverbrauch ganz simpel online mit Hilfe von einem Verbrauchsrechner. Hierfür benötigst du meist nur die Leistung des Geräts in Watt und die Betriebszeit.
 

Möglichkeit 2:

Ermittel den Stromverbrauch mit einem Strommessgerät. Einfach den Strommesser zwischen das Gerät und die Steckdose schalten. Für dich wichtig ist dabei die kWh-Anzeige. Suche dir ein Haushaltsgerät aus und messe den Stromverbrauch eine Woche lang. Dann kannst du den Energieverbrauch auf das Jahr hochrechnen und die Kilowattstunden pro Jahr mit dem Arbeitspreis pro kWh multiplizieren.

Was sind die größten Stromfresser?

  • Kühlschrank:

Ohne Pause läuft der Kühlschrank rund um die Uhr und macht dementsprechend einem Stromverbrauch von knapp 10 bis 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Jährlich verbraucht ein herkömmlicher Kühlschrank mit Gefrierfach zwischen 200 und 300 Kilowattstunden und frisst somit einen Haufen Strom!
      

  • Waschmaschine:

Jährlich verbraucht eine Waschmaschine zwischen 100 und 200 Kilowattstunden. Abhängig ist dieser Energieverbrauch unter anderem vom Fassungsvermögen der Wäschetrommel. Hier gilt, je größer das Fassungsvermögen, desto größer ist auch der Stromverbrauch.
      

  • Trockner:

Während neuere Modelle einen Stromverbrauch von 170 Kilowattstunden aufweisen, können ältere oder energieineffizientere Wäschetrockner mit 550 Kilowattstunden richtig teuer sein. 

 

Neben den großen Haushaltsgeräten führen aber auch kleinere Geräte zu höheren Stromkosten. Die elektrische Beleuchtung gehört beispielsweise mit 330 kWh Stromverbrauch im Jahr zu den heimlichen Stromfressern. Auch der PC, Drucker und der Fernseher verbrauchen im Standby-Modus weiterhin Strom, weshalb du die Geräte immer vollständig ausschalten solltest. Auch gut ist es einen Mehrfachstecker zu nutzen, um so alle Geräte gleichzeitig abschalten zu können.

Was kannst du tun?

Grundsätzlich steht fest: ältere Geräte führen auch zu mehr Stromkosten. So können beispielsweise alte Kühlschrankmodelle das bis zum Dreifache an Kosten verursachen. Ein zwar lästiger, aber sinnvoller Trick hierbei ist es, den Kühlschrank regelmäßig abzutauen, da die sich bildenden Eisschichten die Leistung des Geräts erheblich einschränken.
Hinsichtlich der Waschmaschine solltest du überlegen, ein altes Modell gegen eine energieeffiziente Maschine zu ersetzen. Der tatsächliche Verbrauch ist aber letztendlich abhängig von dem gewählten Waschprogramm, der Temperatur und der Waschdauer. Hier ist es sinnvoll die Wäsche im Öko-Programm zu waschen.
Bezogen auf den Trockner wäre eine radikale Lösung einfach vollkommen auf diesen zu verzichten und die Wäsche ganz altmodisch auf einer Wäscheleine trocknen zu lassen.

Ebenfalls solltest du die Waschmaschine und den Trockner nur anschmeißen, wenn die Trommeln tatsächlich voll sind.

 

Kleinvieh macht auch Mist

Neben den großen Haushaltsgeräten führen aber auch kleinere Geräte wie Kaffeemaschinen für höhere Stromkosten. Deswegen solltest du darauf achten, deine Geräte nicht im Standby-Modus zu lassen. Auf lange Sicht kann auch die Hausbeleuchtung auf das Portemonnaie schlagen. Hier kannst du einfach die herkömmliche Glühlampen gegen Energiesparlampen austauschen und ein knapp ein Fünftel der Stromkosten, die für die Hausbeleuchtung anfallen einsparen.

 

Du interessierst dich für weitere Themen rund um Nachhaltigkeit? Dann schau doch mal bei Green Up Your Life vorbei. Auf unserer Webseite findest du alle Podcasts und Themen, die Marie bisher behandelt hat. 

 

Autor: 
hr/sb
_blank

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MEHR NEWS