Bundeskriminalamt fordert Medienkompetenz als Unterrichtsfach

Bei Jugendlichen wird immer wieder verbotenes Material auf den Smartphones gefunden.

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Seit mehreren Jahren fordern Experten immer wieder, dass in Deutschland Medienkompetenz Unterrichtsfach wird. Dabei geht es nicht nur darum, was Minderjährige von sich selbst im Internet preisgeben. Manchmal werden handfeste Straftaten verübt, ohne dass es den Minderjährigen bewusst ist. Die Diskussion ist jetzt wieder aufgeflammt. Das Bundeskriminalamt warnt davor, dass immer wieder kinderpornographisches Material in WhatsApp-Gruppen von Jugendlichen verschickt wird. Ende Oktober 2019 wurde bei 21 Jugendlichen solches Material gefunden. Viele waren zwischen 14 und 18 Jahre alt.

 

In der Schule sollte Jugendlichen und Kindern Medienkompetenz beigebracht werden, um ihnen ein Bewusstsein zu vermitteln, wie sie Medien nutzen können. Nicht nur die Schule sei gefordert, sondern auch die Eltern sollten sich darüber informieren, was ihre Kinder auf sozialen Medien posten und was sie konsumieren.

 

Autor: 
lk
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