Das sind die krassesten Hitzemythen und die besten Tipps zum Abkühlen!

Die erste Hitzewelle des Jahres rollt über Deutschland. Welche Hitzemythen falsch sind und mit welchen Tricks du am besten die Hitzewelle überstehst, verraten wir dir hier...

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Endlich ist die erste Hitzewelle des Jahres in Deutschland angekommen. Und damit sind auch jede Menge Mythen im Umlauf, was gut und was schlecht für uns ist, bei den sommerlichen Extremtemperaturen. Wir haben mal für dich die größten Hitze-Mythen auf die Probe gestellt …

Mythos 1: Der Mittag ist die heißeste Zeit des Tages
Die Strahlung der Sonne ist um die Zeit zwar sehr intensiv, aber der heißeste Zeitpunkt des Tages ist jedoch zwischen 17 und 18 Uhr.

 

Mythos 2:  Sonnenschutz durch Vorbräunen im Solarium
Es ist keine gute Idee ins Solarium zu gehen. Denn im Solarium gibt’s nur UVA-Strahlen. Damit deine Haut aber eine schützende Lichtschwiele aufbaut, bedarf es UVB-Strahlen.

 

Mythos 3: Abends ist die beste Zeit für Sport
Gehe am besten VOR dem Sonnenaufgang joggen! Denn die beste Zeit für Sport ist tatsächlich in den frühen Morgenstunden, weil es da noch angenehm kühl ist.

Mythos 4: Im Wasser bin ich vor der Sonne geschützt

Falsch gedacht! Wenn du beispielsweise im Meer baden bist, kann das Wasser eine Lupenwirkung haben, heißt eine verstärkende Wirkung der Sonne. Denke deshalb immer an eine wasserfeste Sonnencreme!

 

Mythos 5: Abkühlen durch eine kalte Dusche
Setz' lieber auf ein kühles Fußbad! Denn der abrupte Wechsel von heiß auf kalt bei einer kalten Dusche führt dazu, dass du letztlich mehr schwitzt.

Hier unsere Top 5 Cool-Down-Tipps für dich

In den alten Schultagen gab's noch das gute, alte Hitzefrei - aber wie schaut's damit aus? Und wie übersteht man generell am besten die heißen Tage?

 

Lüften

  • Direkt nach dem Aufstehen oder wenn du in das Büro kommst. Sobald die Sonne rauskommt: Alle Fenster zu und Jalousien runter.

 

H2O

  • Es ist so einfach: Viel trinken! Der beste Weg gegen den Hitzekollaps sind 2,5 bis 3 Liter pro Tag, Wasser oder Tee - kein Zuckermix aus Cocktail oder Cola.

 

Salzstangen

  • Wer schwitzt, verliert Mineralstoffe und damit auch an Leistungsfähigkeit. Hilf deinen grauen Zellen also mit ein paar Salzstangen oder alternativ salzigen Speisen auf die Sprünge.
     

    Vorsicht, Strahlung

  • Alle überflüssigen Elektrogeräte aus, denn die strahlen Wärme aus. Vielleicht lässt du den Drucker nicht die ganze Zeit laufen und schaltest Kaffeemaschine und Wasserkocher aus. Heiße Getränke brauchst du an solchen Tagen eh nicht. Außer vor dem Schlafengehen am Abend. Dort auf kalte Getränke verzichten!
     

    Hol dir Freibad-Feeling ins Büro

  • Nimm dir eine Sprühflasche, befülle die mit Wasser und dann immer mal wieder ab ins Gesicht damit. Alternativ tut es auch eine Wärmflasche: Kaltes Wasser rein, dann für zwei Stunden ab in den Kühlschrank und zwischen die Füße legen.
 

 

 

Wie sieht es mit hitzefrei auf der Arbeit aus?

Hitzefrei gibt’s auf der Arbeit leider nicht, aber dein Chef muss einiges beachten, wenn es so unfassbar heiß ist. 

 

Laut Arbeitsschutzrecht ist der Arbeitgeber im Rahmen seiner Fürsorgepflicht nach §4 lediglich verpflichtet, die Arbeit so zu gestalten, dass eine Gesundheitsgefährdung vermieden wird.

 

Das bedeutet konkret:
 

  • Er muss ein Auge auf die Temperaturen im Büro haben. Generell sollten 26 Grad nicht überschritten werden. Ist es draußen deutlich heißer, bilden 35 Grad die Obergrenze. Erst Temperaturen darüber gelten als unzumutbar.

 

  • Wenn das der Fall ist, kommt der Chef ins Spiel und muss dir Kühlung verschaffen, zum Beispiel durch Ventilatoren, Rollos, die die Räume abdunkeln oder durch Erfrischungsgetränke for free. 
     
  • Welches Mittel dein Chef wählt, bleibt dabei ihm überlassen. Kaltes Wasser reicht zur Not auch schon.
 

 

 
Autor: 
sb
_self

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