Der Aufstieg der Profi-Influencer

So wirken und leben sie!

Pix_Influencer_Bausteine_09092019_970.jpg

War es früher der Traum eines jeden Grundschülers, Popstar zu werden, so ist heute eine andere Berufskategorie hoch im Kurs: Influencer leben ihr scheinbar “bestes Leben” - auch so ein Ausdruck der Gen Z - und verdienen mit dem Geld, was sie am meisten lieben. Zudem scheint Jugendlichen das Influencertum zum Greifen nah: Einfach ein Konto auf Instagram eröffnen, ein paar Fotos schießen und voilà - die Karriere ist sicher. Ganz so leicht geht es natürlich nicht, doch mit ein paar Tipps und Tricks kann jeder, der es wirklich will, sein Influencer-Potential ausloten. Dieser Artikel klärt, was es mit dem glamourösen Influencer-Leben auf sich hat und wie Aspiranten so groß werden wie ihre Idole.

 

Internationale Kompetenzen schulen

Die Welt ist ein Dorf - dieser Ausspruch hat noch mehr an Gültigkeit gewonnen, seit der Weltmarkt durch die Globalisierung noch enger zusammengerückt ist. Und Influencer sprechen ebenfalls ein weltweites Publikum an. Schließlich können sie über ihre Posts auf Social Media jemanden in New York ebenso gut erreichen wie in Rheinland-Pfalz. Damit ihre Message überall auf der Welt richtig ankommt, ist internationale Kompetenz gefragt. Englischkenntnisse sind für Influencer ein Muss - doch auch andere Sprachen können von Vorteil sein. Beispielsweise kann es für Nicht-Muttersprachler Sinn machen, ihre Deutschkenntnisse aufzubessern, wenn sie mit deutschen Traditionsmarken wie BMW oder Paulaner kooperieren. Ganz im Stile der Digital Natives nehmen Influencer sich dann Online Deutsch Nachhilfe je nach Zeit und Bedarf, damit sie noch authentischer mit ihren Fans kommunizieren können. Doch auch alle möglichen anderen Sprachen können über dieses Verfahren erlernt werden. Und wenn Influencer auf der Sprache ihrer Follower mit ihnen kommunizieren können, schaffen sie eine Nähe, die ihre Fans begeistert wird.

 

Nur das bisschen Arbeit?

Für Nicht-Eingeweihte mag es so aussehen, als lägen Influencer den ganzen Tag nur in der Sonne. In Wirklichkeit ist das Influencer-Leben aber nicht ohne: Für das perfekte Foto stehen manche in den frühesten Morgenstunden auf und posieren teilweise stundenlang. Wer seinen Körper bei der Vermarktung in den Vordergrund stellt, muss sich zudem an strenge Trainingsregimes halten, um topfit zu bleiben. In der Regel sind Influencer selbstständig, sie müssen sich deshalb auch um all das kümmern, was hinter den Kulissen geschieht: Neukundenakquise, Buchhaltung, Papierkram - all das ist deutlich weniger glamourös als das, was letztendlich auf Instagram landet, muss aber dennoch gemacht werden. Ebenso muss der Kontakt zu den Followern gepflegt werden. Diese sind nicht immer leicht zufrieden zu stellen: Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Shitstorm, die den Influencer extrem belasten ebenso wie die Karriere kosten kann. Wer sich ein Influencerdasein wünscht, sollte also zumindest wissen, was auf ihn zukommt.

 

Wer wird eigentlich Influencer?

Die ersten Influencer waren zweifellos Stars und Sternchen der Musik-, Film- und Modeindustrie. Sie benutzten soziale Medien bereits ab ihrer Geburtsstunde, um mit ihren Fans in Kontakt zu bleiben. So gehörten beispielsweise Katy Perry, Lady Gaga und Miley Cyrus lange Zeit zu den Konten mit der größten Gefolgschaft. Nach und nach wurde dann das Potential dieser Kanäle erkannt, über die die Stars Zugang zu Millionen von Interessenten hatten. Später etablierten sich auch Privatpersonen durch ihre Inhalte und cleveren Strategien so stark in den Netzwerken, dass auch sie für Werbeverträge interessant wurden. Der Influencer war geboren. Nun kann jeder Influencer werden, der etwas zu sagen hat und das gekonnt in Szene setzt. Wer eine richtige Größe werden will, braucht jedoch auch ein Gespür fürs Business.

 

Fazit: Influencer scheint ein Traumberuf, bedeutet aber harte Arbeit. Wer sich darauf einlässt, kann sich tatsächlich eine sehr schöne Karriere aufbauen.

 

Autor: 
ENERGY Media
_self

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MEHR NEWS