Digitale Übertragung von Audiosignalen mit optischen Kabeln

Wer zuhause exzellente Bild- und Tonübertragung wünscht, der schaut sich nach dem perfekten Heimkino-System um.

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Den größten Wert legen Verbraucher dabei auf die Hauptkomponenten und schaffen sich hochwertige Blu-Ray-Systeme, Receiver, Lautsprecher und Flachbildschirmfernseher an. Auch bei der Anschaffung von Hi-Fi-Anlagen wird oft an den großen Komponenten nicht gespart. Im Gegenzug dazu sparen sie an den Kabeln - und wundern sich, wenn das Klangerlebnis nicht perfekt ist. Was bei der Auswahl der optischen Kabel zu beachten ist, findest dun in diesem Artikel.

 

Die Grundlagen: Was ist ein optisches Audiokabel?
Ein optisches Audiokabel, kurz auch TOSLINK genannt, beruht auf der Lichtwellenleitertechnik. Die Kurzform TOSLINK ist eine Kombination aus dem Firmennamen "Toshiba" und dem englischen Begriff für Verbindung "Link".

 

Toshiba war die erste Firma, die bereits im ausgehenden letzten Jahrhundert diese Technik auf den Markt brachte. Die Kurzbezeichnung TOSLINK hat sich inzwischen unabhängig vom Hersteller durchgesetzt. Die Technik der TOSLINKS ist immer dieselbe: Im Kabel befindet sich ein Lichtleiter. Dieser übermittelt Impulse an das Empfängergerät. Das Empfängergerät nimmt die Signale auf und wandelt sie in binäre Codes um. Die Übertragung ist ähnlich wie beim Morsen. Ein Lichtimpuls entspricht einer 1, bleibt der Lichtimpuls aus, bedeutet das eine 0.

 

Das Verbindungssystem überträgt digitale Audioinformationen. Diese gelangen über das optische Glasfaserkabel zu den Lautsprechern. Optische Kabel werden in Zusammenhang mit vielen Geräten verwendet. Dazu gehören zum Beispiel die folgenden:

 

- PCs und Laptops

- Spielkonsolen

- Blu-ray-Player

- Fernsehgeräte

- CD-Player

 

Werden Glasfaserkabel zur digitalen Übertragung von Audiosignalen verwendet, dann kommt der Steckertyp F05 zum Einsatz. Wer also zum Beispiel die anstehenden Konzerte von Mark Forster oder Sam Smith in feinster Audio-Qualität genießen will, der ist mit einem TOSLINK Kabel gut beraten.

 

Die Dicke des optischen Kabels ist ein Zeichen für Qualität

Im Gegensatz zu anderen Kabelarten, wie zum Beispiel dem Antennenkabel, braucht das optische Kabel keine besondere Abschirmung, um guten Sound zu bringen. Doch die Qualität eines optischen Kabels hat dennoch spezielle Merkmale. Je dicker ein Kabel ist, desto hochwertiger ist es. Der Grund liegt darin, dass ein dickes Kabel fast nicht knickbar ist, sich dennoch sehr eng biegen lässt. Dicke Kabel sind einfach robuster. Wer sich für ein zu dünnes Kabel entscheidet, der läuft Gefahr, dass die Übertragung beeinträchtigt wird, weil ein Knick diese sofort negativ beeinflusst.

 

Tipp: In einer Heimkinoanlage ist ein TOSLINK mittlerer Stärke ausreichend, weil es einmal installiert und danach nicht mehr bewegt oder strapaziert wird.

Einfluss von Kabellänge, Signalgeber und Material auf die Qualität der Übertragung

Wie eingangs beschrieben gelangt das Lichtsignal vom Sendegerät in das Kabel. Dazu benutzt das Sendegerät eine Diode. Die Intensität des Lichtsignals, also die Stärke der Diode, beeinflusst die Qualität des Signals. Ist die Diode zu schwach, kommt das Signal nicht an und der Ton wird nicht oder schlecht übertragen.

 

Die Beschaffenheit des Materials ist ebenfalls ein Aspekt, der die Übertragung des Signals beeinträchtigen kann. Ideal ist Glas, welches die beste Übertragung sicherstellt. Üblicherweise wird allerdings nichtleitender Kunststoff verwendet.

Vinyl

Damit der Sound stimmt, braucht es zuverlässiges Equipment. TOSLINKS sind heutzutage Standard.

Kriterien zur Auswahl der Stecker für Glasfaserkabel

Das optische Kabel verbindet über Stecker zwei Geräte miteinander. Die Geräte müssen aus diesem Grund eine spezielle Buchse aufweisen, die ein solches Kabel aufnehmen kann. Die Buchse heißt TOSLINK-Buchse. Ein optisches Kabel wird in der Regel mit einer speziellen Schutzkappe angeboten. Verbraucher müssen diese zunächst abnehmen, bevor sie das Kabel an die TOSLINK-Buchse anschließen.

 

Achtung: Die Kunststoffkappen sind bei vielen Herstellern so dünn, dass unerfahrene Nutzer sie übersehen können. Es ist wichtig, die Kabelenden ganz genau auf ihr Vorhandensein zu überprüfen und die Kappen zu entfernen. Geschieht das nicht, kann ein großer Schaden an den Buchsen der Endgeräte entstehen, sobald das optische Kabel wieder entfernt wird.

 

Damit die Übertragung perfekt gelingt, müssen die Kabel sauber angeschlossen werden. Andernfalls leidet die Qualität.

 

Die Nutzerzufriedenheit spricht für sich: Optische Kabel liefern gute Tonergebnisse

Wer TOSLINK Kabel kauft, der entscheidet sich für bewährte Technik. Ein Blick in die Bewertungen einschlägiger Foren zeigt, dass sauber angeschlossene optische Kabel gute Tonergebnisse liefern. Die Kunden sind zufrieden. Sie bescheinigen TOSLINK Kabeln eine hohe Zuverlässigkeit und einfache Handhabung. Dabei bevorzugen Nutzer in der Regel Kabel in der Standardausführung, bei denen bereits die Stecker fertig angeschlossen sind. Diese passen reibungslos in die vorgefertigten Buchsen. Die Störanfälligkeit ist gleich Null.

 

Optische Kabel gibt es übrigens nicht nur in der Standardausführung, sie sind auch in der Mini-Kabel-Version zu haben. Ein Minikabel weist einen Anschluss auf, wie der 3,5 mm Klinkenstecker. Dazu muss natürlich das Endgerät eine passende Klinkenbuchse vorweisen. Diese Klinkenbuchse ist ebenfalls technisch darauf ausgerichtet, digitale Signale aufzunehmen und umzuwandeln. Notebooks haben beispielsweise häufig Klinkeneingänge.

 

Ein Blick in die Zukunft: TOSLINKS werden noch lange zu haben sein

Insbesondere im Audiosegment werden TOSLINKS auch zukünftig weit verbreitet sein. Hauptgrund ist die weitesgehend störungsfreie Übertragung, auf die sich Nutzer verlassen können. Ein ernstzunehmender Konkurrent ist bislang noch nicht in Sicht.

 

Autor: 
ENERGY Media
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