Entspanntes 2018: Die 6 besten Zeitspar-Tipps

Das Ende des Jahres ist die beste Zeit, um bewusst Rückschau zu halten. Den meisten Menschen fällt dabei auf, dass die letzten 52 Wochen schon wieder viel zu stressig waren.

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Ein Bullet Journal kann das Zeitmanagement optimieren.

Weniger Stress und ein entspannterer Lebenswandel gehören daher zu den beliebtesten guten Vorsätzen. Damit das jedoch klappt, braucht es einen klugen Plan und findige Tricks. Die folgenden sechs Tipps helfen beim Zeitmanagement im Alltag.

 

1. Bullet Journal führen

Das Bullet Journal ist inzwischen in aller Munde. Ein Notizbuch, am besten mit fein gepunkteten Seiten, wird Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr ganz individuell gestaltet. Mit persönlichen "Habit-Trackern" versuchen viele Nutzer, ihre Gewohnheiten zu überwachen und so zu mehr Wohlbefinden zu gelangen. Gute Beispiele für solche Tracker sind:

 

  • der Hydration-Tracker zum Kontrollieren einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme,
  • der Mood-Tracker zum Überwachen der eigenen Gefühle,
  • der Meditation-Tracker zum Festhalten der regelmäßigen Meditationspraxis,
  • und der Cleaning-Tracker zum Planen und Erledigen des Haushalts.

 

Abgesehen von diesen Trackern kann im Bullet Journal außerdem auch für jeden Tag eine eigene Seite oder auch ein kleinerer Bereich eingelegt werden. Hier notieren Nutzer alles, was sie an diesem Tag erledigen müssen und erledigt haben. Der Vorteil dabei liegt auf der Hand: Dadurch, dass die eigenen Tätigkeiten schwarz auf weiß zu sehen sind, wird das persönliche Zeitgefühl optimiert. Statt sich zu viel vorzunehmen, lernen Bullet Journal-Nutzer im Laufe der Monate, sich ihre Zeit besser einzuteilen und bewusst auf Pausen zu setzen. Wie das mit dem Bullet Journal im Konkreten funktioniert, können Interessierte in der (englischen) Anleitung auf bulletjournal.com nachlesen.

 

2. Putzen lassen

Der Haushalt verschlingt unlaublich viel Zeit. Pro Tag beschäftigten sich deutsche Frauen laut Statistik im Jahr 2014 rund 163,9 Minuten täglich mit Haushaltstätigkeiten. Männer ließen es mit durchschnittlich 89,9 Minuten etwas ruhiger angehen. Dennoch sind bereits knapp 90 Minuten pro Tag ein Grund dafür, nach Entlastung zu suchen. Umso mehr gilt das selbstverständlich für Frauen, die fast drei Stunden pro Tag schuften.

 

Ein Ausweg kann natürlich das Engagieren einer Putzhilfe sein. Diese muss entweder im Mini-Job-Verhältnis selbst angestellt oder aber bei einer Agentur gebucht werden. Auf die umfangreiche Unterstützung einer Putzhilfe greift daher meist nur der zu, der es sich auch wirklich leisten kann. Ist das Budget eher knapp bemessen oder fühlt es sich schlicht nicht richtig an, eine dritte Person in den eigenen Haushalt zu involvieren, sind moderne Haushaltshelfer eine gute Idee.

 

Allen voran steht hier selbstverständlich der Saugroboter. Als diese Roboter noch in den Kinderschuhen steckten, konnten sie nicht einmal über Teppichkanten fahren und ließen Ecken sowie Zwischenräume kurzerhand aus. Dass die Entwickler jedoch nicht geschlafen haben, beweisen modernere Modelle, die haushaltsgeraetetest.de vorstellt. Sie können kurzerhand eingeschaltet werden und arbeiten sich dann selbstständig Quadratmeter für Quadratmeter durch die Wohnung. In der Zwischenzeit bleibt etwas Luft für andere Besorgungen, eine kuschelige Pause auf dem Sofa oder die nächste "Game of Thrones"-Staffel.

3. Online-Supermärkte nutzen

Lange Schlangen an Supermarktkassen sind besonders während der Feierabendzeit an der Tagesordnung. Wer nach einem langen Tag nur schnell noch eine Besorgung erledigen will, muss sich daher nicht selten mit verstopften Gängen, vollen Parkplätzen und langen Wartezeiten arrangieren. Wer das künftig umgehen möchte, sollte das Angebot der Online-Supermärkte näher betrachten.

 

Hier können alle Waren des täglichen Bedarfs bequem per Mausklick bestellt werden. Auch gekühlte Lebensmittel und Frischware sind kein Problem, da auch die Versender darauf eingestellt sind. Wer schon Donnerstags eine Bestellung abschickt, hat alle Waren meist spätestens am Montag in Kühlschrank und Vorratskammer. Der Gang in den Supermarkt erübrigt sich somit und wieder ist etwas mehr Zeit gewonnen.

 

Im Online-Supermarkt kann der Wocheneinkauf quasi überall erledigt werden

Im Online-Supermarkt kann der Wocheneinkauf quasi überall erledigt werden.

 

4. Meditieren

 

Wer meditiert, hat auch den Alltag besser im Griff

Wer meditiert, hat auch den Alltag besser im Griff.

Dass Meditieren ein Zeitspartrick sein soll, erschließt sich den meisten Menschen zunächst nicht. Immerhin nimmt Meditation je nach Praxis gut und gerne 30 bis 60 Minuten täglich in Anspruch. Der Vorteil liegt hier also nicht in der klassischen Zeitersparnis, sondern in den Effekten des Meditierens auf den menschlichen Körper.

 

Sogar Forscher haben inzwischen herausgefunden, dass sich die Gehirnstruktur bei regelmäßiger Meditation verändert. Vor allem der präfrontale Cortex, der das Denken und die Entscheidungen steuert, wird gestärkt. Das wiederum lässt den Meditierenden im Alltag sehr viel zielgerichteter agieren und Zeitfresser verschwinden fast von alleine. Zudem senkt Meditation Stress und kann dementsprechend für einen besseren Umgang mit stürmischen Zeiten sorgen.

5. Entrümpeln

Auch Entrümpeln hilft beim Zeitsparen. Wer Kleiderschrank, Schubladen und Regale einmal ordentlich auf Vordermann bringt und alle überflüssigen Dinge entsorgt, muss weniger Putzen und fühlt sich in den eigenen Wänden wohler. Auch der Alltag kann in einer eher minimalistisch eingerichteten Wohnumgebung sehr viel strukturierter ablaufen, sodass es weniger Ablenkungen gibt.

 

Sogar auf die eigene finanzielle Situation soll sich Minimalismus positiv auswirken. Wer dem Trend bis ins letzte Detail folgt, braucht weniger Wohnraum und gibt folglich weniger Geld aus. Auch Konsumentscheidungen treffen Minimalisten sehr viel bewusster, was das Budget erneut schont. Und wer weniger ausgibt und allgemein weniger Geld zum Leben braucht, muss sich auch in Sachen Arbeit weniger stressen. Mancher Minimalist konnte im Laufe der Zeit sogar seine wöchentlichen Arbeitsstunden senken und hatte somit mehr Zeit für die wesentlichen Lebensinhalte.

 

6. Gut schlafen

Erholsamer Schlaf wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die persönliche Produktivität aus. Sind wir nach einer kurzen Nacht übermüdet, können wir uns schlechter konzentrieren und alle alltäglichen Aufgaben nehmen sehr viel mehr Zeit in Anspruch. Eine Studie hat sogar ans Licht gebracht, dass zu wenig Schlaf ein großes Problem für den Organismus sein kann. "Der Harvard-Neurologe Josna Adusumilli fand heraus, dass zwölf aufeinander folgende Tage mit nur sechs Stunden Schlaf die kognitive Leistung einer Person genauso beeinträchtigen wie das Wachsein für 24 Stunden am Stück oder ein Blutalkoholspiegel von 0,1 Promille." (Quelle: https://stellenmarkt.faz.net/karriere-lounge/work-life-balance/schlafen-erhoeht-die-produktivitaet/)

 

Wer also künftig etwas früher ins Bett geht und mit Ritualen und einer gesunden Schlafumgebung für erholsame Nächte sorgt, wird auch tagsüber effizienter vorgehen können. Und dauern einzelne Tätigkeiten kürzer, ist erneut Platz für Ruhe und Entspannung frei.

 

Autor: 
ENERGY Media
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