Fleisch, Klima und Umweltschäden

Es ist Veganuary! Zeit mal über den Fleischkonsum nachzudenken...

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Alles vegan - macht der Januar! Na ganz so krass ist es nicht, aber viele Menschen auf der Welt schließen sich diesen Monat dem "Veganuary" an - 1 Monat lang vegan leben, das ist die Challenge!

In diesem Monat geht es darum, bewusst auf tierische Produkte zu verzichten und stattdessen auf pflanzliche Ernährung zu setzen, um sich selbst und dem Planeten etwas Gutes zu tun.  Und auch Marie schaut sich diesen Monat den Fleischkonsum mal etwas genauer an!


Zu viel Fleisch

In Deutschland werden jährlich rund 60 Kilogramm Fleisch pro Kopf gegessen. Über diesen Fleischkonsum wird nun schon seit mehreren Jahren zunehmend stärker öffentlich diskutiert. Stetig wächst das Bewusstsein für die schädlichen Konsequenzen eines zu hohen Fleischkonsums auf Klima und Umwelt sowie auf die menschliche Gesundheit, weshalb immer mehr Initiativen versuchen auf die Auswirkungen des Konsums aufmerksam zu machen. 

Wieso ist Fleisch klima- und umweltschädlich?

Knapp ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen, wie CO2, Methan und Lachgas, stammen aus der Nahrungsmittelproduktion auf dem Feld und im Stall. Somit ist der ökologische Fußabdruck tierischer Produkte im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln sehr viel größer.

Auch wird bei der Fleischproduktion sehr viel mehr Fläche benötigt, um Weiden für die Tiere, aber auch dessen Futter anbauen zu können. Dafür werden wiederum natürliche Lebensräume wie der Regenwälder gerodet und zerstört, um genug Ackerfläche aufbringen zu können. Die Zerstörung derartiger Lebensräume führt wiederum zu weitreichende Belastungen des Klimas, der Böden, des Wasserhaushalts und der biologischen Vielfalt. Die Anbauflächen sind zum Beispiel in Deutschland aber nicht vorhanden, weshalb das Futter der Nutztiere aus dem Ausland importiert wird.

Neben der Fläche ist auch das Wasser ein ausschlaggebender Faktor bei der Umweltverschmutzung durch Fleischproduktion. In wasserknappen Ländern, in welchen Futtermittel angebaut werden, wird der Wassermangel dadurch nochmals verschärft und auch die Qualität von Trink- und Grundwasser beeinträchtigt. Durch bspw. Antibiotika, welche in der Massentierhaltung eingesetzt und oftmals als Rückstände von den Tieren ausgebracht werden, gelangen schädliche Rückstände in die Umwelt und ins Grundwasser.

Was kannst du tun?

Natürlich besteht als allererstes die Möglichkeit, Fleisch in Maßen zu genießen und auf die Produktionsbedingungen tierischer Nahrungsmittel zu achten. Auch gibt es beispielsweise alternative Eiweißquellen, die anstelle von Fleischprodukten gegessen werden können. Auch kann man sich mehr über die Herkünfte der Tiere und der Produktion informieren und sich weiterbilden hinsichtlich der gesundheitlichen Vor- und Nachteile des Fleischkonsums. Letztendlich ist eine ausgewogene Ernährung, bestehend aus sowohl pflanzlichen Lebensmitteln als auch nachhaltig produzierten tierischen Produkten erstrebenswert.

Vegan einfach mal ausprobieren!

Und: Auch wenn der Januar schon ein paar Tage alt ist, ist es noch nicht zu spät, an der Veganuary-Challenge teilzunehmen! Hier kannst du dich kostenlos registrieren und bekommst dann jeden Tag Informationen rund um das Thema "Vegan leben". Zudem gibt es super viele vegane Rezepte zum Ausprobieren.

 

Wenn du einfach mal so ein paar vegane Rezepte in deinen Alltag integrieren willst, dann check doch mal  "Vegane Wunder" ab, hier findest du alltägliche Rezepte in vegan. Wenn du gerne backst, dann solltest du unbedingt mal bei Bianca Zapatka vorbeischauen, hier findest du auch viele Rezepte zum veganen Backen.

 

Du interessierst dich für weitere Themen rund um Nachhaltigkeit? Dann schau doch mal bei Green Up Your Life vorbei. Auf unserer Webseite findest du alle Podcasts und Themen, die Marie bisher behandelt hat. 

 

Autor: 
hr/sb
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