Geld sparen bei der Mediennutzung leicht gemacht

Ob Radio hören, Fernsehen schauen oder Streaming auf dem Smartphone - überall wird Strom benötigt. Aus einzelnen Mediengeräten sind in vielen Haushalten große Entertainment-Systeme geworden, die 24 Stunden pro Tag am Strom sind.

Dies beeinflusst die Stromrechnung von privaten Haushalten und Firmen oft stärker, als es Verbrauchern bewusst ist. Dabei reichen schon kleine Maßnahmen aus, um Geld zu sparen und gleichzeitig nicht auf die liebsten Medien verzichten zu müssen.

 

Kleine Verbraucher oft in der Summe teurer

Wenn es um das Thema Elektrogeräte und Stromverbrauch geht, wird schnell an große und leistungsfähige Geräte wie Herd oder Kühlschrank gedacht. Beim Empfang unseres Radios oder dem täglichen Aufladen des Handys denken dafür die wenigsten über die hiermit verbundenen Stromkosten nach. Gleiches gilt beim Kauf dieser Geräte, wo technische Features wichtiger als die Energieeffizienz sind.

 

Tatsächlich sind kleine Verbraucher vom Smartphone bis zum kompakten, digitalen Radio an und für sich keine Stromfresser. Allerdings macht es die Summe dieser Geräte, von denen nicht selten wenige Dutzend zeitgleich in einem Haushalt am Strom sind. Die Folge ist ein stetiger Stromverbrauch, der sich unangenehm in der jährlichen Abrechnung mit dem Stromversorger widerspiegelt.

 

Ältere Geräte oft mit höherem Verbrauch

Die technische Entwicklung von Elektrogeräten unabhängig von Größe und effektivem Verbrauch schreitet stetig voran. Elektrohersteller wissen, dass das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung wächst und versuchen, selbst bei kleineren Geräten durch einen geringeren Verbrauch als beim Vorgängermodell zu überzeugen. Klassische Haushalts- und Küchengeräte wie Waffeleisen oder Föns werden zunehmend mit Modellen mit geringeren Leistungswerten vermarktet, die einen entsprechend niedrigeren Stromverbrauch mit sich bringen.

 

Je nach Häufigkeit der Nutzung lohnt es, ein in die Jahre gekommenes Gerät durch ein neues und sparsames Modell zu ersetzen. Doch nicht immer ist der Verzicht auf eine höhere Leistung im Sinne des Anwenders. Ein Waffeleisen bleibt bei geringerer Leistung länger am Strom, um die gleichen Ergebnisse zu erzielen. Ein schwacher Fön muss einige Minuten länger genutzt werden, um die Haare zu trocknen. Dies kann den erhofften Spareffekt schnell zunichtemachen.

 

Energieeffizienz und ihre Aussagekraft beim Neukauf

Zurück zu Mediengeräten wie Fernseher, Konsole oder der Entertainment-Anlage. Durch die verpflichtende Angabe der Energieeffizienzklasse innerhalb der EU haben Verbraucher einen klaren Überblick, wie viele Kilowattstunden das Gerät verbraucht. Die Werte sind hilfreich, um einzelne Modelle miteinander in puncto Verbrauch und Sparsamkeit zu vergleichen. Die absoluten Werte als ergänzende Angabe zur Energieeffizienzklasse sind hingegen mit Vorsicht zu betrachten.

 

Oft wird beim Vergleich mit einer konkreten Anzahl von Kilowattstunden pro Jahr und den hiermit verbundenen Stromkosten in Euro beworben. Beide Faktoren können jedoch individuell erheblich abweichen. Die angegebenen kW-Werte sind Durchschnittswerte, während im eigenen Haushalt Fernseher oder Computer 24 Stunden pro Tag laufen könnten. Auch beim konkreten Jahresverbrauch in Euro ist der tatsächliche Cent-Preis pro Kilowattstunde entscheidend, der vom jeweiligen Stromversorger abhängt.

 

Als grober Richtwert ist das Klassensystem trotzdem ein guter Anhaltspunkt. Die meisten energiebewussten Verbraucher verzichten jedoch kaum auf ein Gerät ihrer Lieblingsmarke oder eine Vielzahl gewünschter Funktionen, nur um wenige Euro pro Jahr beim Stromverbrauch zu sparen. Oft ist die Kaufentscheidung so gut wie getroffen, bevor ein Blick auf die Auszeichnung der Energieeffizienzklasse geworfen wird.

 

Der Strompreis selbst als Kostenfaktor

Wer nicht beim Markengerät selbst und dessen kW-Verbrauch pro Tag oder Jahr ansetzen möchte, kann am anderen Ende der Rechnung sparen. Die Absenkung des Strompreises in Cent pro Kilowattstunde hilft, bei gleicher Leistung und gleicher Betriebsdauer die Kosten zu senken. Hier macht sich ein Wechsel durch die Fülle kleiner und großer Verbraucher über ein Jahr hinweg schnell bezahlt. Je nach Haushalt und einer häufigen Nutzung diverser Elektrogeräte können dies 100, 200 oder noch mehr Euro jährlich sein.

 

Für einen günstigeren Strompreis ist der Wechsel zu einem alternativen Anbieter notwendig. Der Wechsel selbst ist formal unkompliziert, lediglich auf die Dauer der Vertragsbindung beim alten Anbieter ist zu achten. Wohin sich der Wechsel persönlich lohnt, lässt sich online bequem ermitteln. So lassen sich Stromtarife bei Verivox vergleichen, einer namhaften Plattform für den Tarifvergleich in verschiedenen Lebensbereichen. Wenige Eingaben wie der zu erwartende Verbrauch pro Jahr und die eigene Wohnregion reichen aus, um günstige Tarife für einen zeitnahen Anbieterwechsel zu finden.

 

Kündigung des alten Stromanbieters einfach abwickeln

Durch die steigenden Strompreise der letzten Jahre haben immer mehr Verbraucher ein Interesse am Wechsel gewonnen. Selbst ohne eine intensive Mediennutzung von TV, Konsole & Co. lässt sich durch einen neuen und günstigeren Tarif eine Menge Geld sparen. Gerade älterer Haushalte haben ihren Vertrag oft noch beim regionalen Versorger, der in den seltensten Fällen die persönlich günstigste Wahl darstellt.

 

Umso wichtiger ist, sich beim Abschluss eines Stromvertrags mit der Laufzeit auseinanderzusetzen. Diese gibt vor, wann eine Kündigung und somit der Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich wird. Viele Anbieter vertrauen mittlerweile auf Jahresverträge, jüngere Stromunternehmen unterbieten dies teilweise deutlich. Natürlich hat die spontane Wechselfrist ihren Preis. Je länger Sie einem Anbieter die Treue halten, umso eher werden Sie eine Vergünstigung auf den Preis pro Kilowattstunde erhalten.

 

Ein wichtiger technischer Aspekt: Der Akku von Elektrogeräten

Neben dem Wechsel in einen günstigen Stromtarif lässt sich auch durch einen pfleglichen Umgang mit Elektrogeräten ein Beitrag zur Kostensenkung leisten. Wenn es um Mediengeräte wie Smartphone, Tablet oder Laptop geht, ist der Akku ein wichtiger Ansatzpunkt. So kann man beim Smartphone-Akku sparen, indem unnötige Apps deinstalliert werden und das Gerät nicht permanent nach einem verfügbaren WLAN-Netzwerk sucht.

 

Hierdurch lassen sich einige Stunden längere Laufzeit des Akkus gewinnen, der entsprechend später aufgeladen werden muss. Im Laufe eines Jahres kann man hierdurch Dutzende Ladezyklen einsparen, was einen Beitrag zur Stromkostensenkung leistet. Hat man gleich mehrere Geräte dieser Art im Haushalt, vervielfältigt sich dieser Effekt.

 

Weitere praktische Tipps zum Strom sparen

  • Kein Gerät sollte länger am Strom sein, als das es gebraucht wird. Für Mediengeräte gilt dies zum einen durch die Vermeidung der Stand-by-Funktion. Zum anderen sollte man keine Netzteile zum Aufladen von Handy oder Laptop am Strom lassen, da diese auch ohne Verbraucher Strom ziehen könnten.
  • In welchen Lebensbereichen ist man wirklich auf ein Elektrogerät angewiesen? Viele Aufgaben im Haushalt lassen sich auch traditionell erledigen, ohne einen zusätzlichen elektrischen Stromverbraucher anschaffen zu müssen. 

 

Autor: 
ENERGY Media
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