Gute Vorsätze für das Jahr 2019

So könnte der Vorsatz, sparsamer zu werden nun endlich doch klappen!

In wenigen Wochen ist Schluss mit 2018. Weil auch in diesem Jahr sicherlich nicht alles reibungslos gelaufen ist, nehmen sich viele Menschen vor, in den nächsten 52 Wochen auf Optimierungskurs zu gehen. Nicht nur Ernährung oder Sport gehören zu den wichtigsten Vorsatz-Themen, denn auch das liebe Geld treibt Frauen und Männer um. Wer in 2019 endlich richtig sparen will, sollte diese fünf Tipps kennen.

 

1. Anschaffungen lieber überschlafen

Wir leben in einer Konsumgesellschaft, dies kann dazu führen, den Geldbeutel schnell schrumpfen zu lassen. Ganz besonders gilt das, wenn die Kauflust schwerer wiegt als die Vernunft. Teurere Spontankäufe und regelmäßiges Shopping unnötiger Dinge kann dann pro Monat dreistellige Beträge verschlingen. Höchste Zeit, dieses Loch zu stopfen und einen neuen Konsumkurs einzuschlagen.

 

Dem Spontan-Shopping sollten Sparer einen Riegel vorschieben

Dem Spontan-Shopping sollten Sparer einen Riegel vorschieben. (Quelle: gonghuimin468 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

 

In 2019 gilt: Gekauft wird nur, was wirklich nötig und gewollt ist. Die ausgefallene Jacke, die dann zuhause gar nicht mehr gefällt, die teure Spielekonsole, die zuhause nur in der Ecke steht und das neue Handy, das eigentlich nicht viel mehr kann als das noch funktionsfähige alte sind ab Januar tabu. So lässt sich viel Geld sparen, ohne dass die Lebensqualität merklich sinkt.

 

Anders sieht es mit dem Kaufen aus, wenn wirklich etwas gebraucht wird. Geht die Waschmaschine kaputt, ist Ersatz unverzichtbar. Gleiches gilt für den PKW mit Totalschaden und den defekten Kaffeevollautomaten. Wer hier eine Kaufentscheidung trifft, kann vor allem teurere Dinge trotz des neuen Sparkurses nicht aus eigener Tasche zahlen. Hier hilft es, einen Kreditgeber zu wählen, der nicht mit Zusatzkosten und hohen Zinsen aufwartet. Sie nämlich schlagen ebenfalls ein kontinuierlich wachsendes Loch in das eigene Portemonnaie. Glücklicherweise ist es mittlerweile problemlos möglich, vom gemütlichen Sofa aus einen Kredit im Netz zu vergleichen und zu sehen, wo die Nebenkosten am günstigsten ausfallen.

 

2. Fixe Kosten optimieren

Fixkosten sind unumgänglich. Wir alle brauchen ein Dach über dem Kopf, Strom, Heizungswärme und einen Telefonanschluss. Hieran kann also nicht gerüttelt werden. Was jedoch möglich ist, ist eine Optimierung dieser Kosten. Damit das gelingt, sollte zunächst eine vollständige Auflistung aller regelmäßig anfallenden Kosten angefertigt werden. Nicht nur Ausgaben für Wohnen gehören auf diese Liste, sondern auch Versicherungen, Kreditraten, Handyverträge und Mitgliedschaften. Von Punkt zu Punkt kann im Anschluss hieran überlegt werden, wie sich die Kosten senken lassen.

 

Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Anbieterwechsel über die Kündigung bis hin zum Anrufen und Fragen nach einem günstigeren Tarif. Auf "Luxus-Fixkosten" wie beispielsweise die monatlichen Raten für Streaming-Dienste muss natürlich nicht komplett verzichtet werden. Schließlich hat das regelmäßige Schauen neuer "Elite"-Folgen bei Netflix durchaus Einfluss auf die Lebensqualität. Vielleicht aber reicht auch ein Streaming-Dienst aus. So lässt sich unnötiger Ballast abwerfen. Und wer angesichts der recht schwierigen Lage am Immobilienmarkt sogar eine günstigere und dennoch komfortable Wohnung findet, gehört zweifellos zu den Anwärtern auf den Titel "Sparkönig 2019".

 

3. Freizeitspaß mit kleinem Budget

Freizeitausgaben können mehr Geld verschlingen, als es viele Frauen und Männer vermuten. Alleine Kinobesuche oder Nachmittage im Wellness-Bad kosten inzwischen so viel Geld, dass am Ende des Tages weit mehr als fünfzig Euro fehlen. Wer einmal in der Woche solche Aktivitäten plant, muss am Ende des Monats wohl oder übel mit mindestens 200 Euro weniger in der Tasche leben. Ganz schön hart für all jene, die dringend sparen wollen.

 

Ausflüge in die Natur kosten nichts und tun richtig gut.

Ausflüge in die Natur kosten nichts und tun richtig gut. (Quelle: Dreamypixel (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

 

2019 also sollte auch in Sachen Freizeitgestaltung einen Richtungswechsel mit sich bringen. Es gibt nämlich viele Möglichkeiten, trotz geringer Ausgaben Spaß zu haben. So gehören Wanderungen mit Freunden, Radtouren, gemeinsame Frühstücke in der eigenen Küche, Mitbring-Picknicks oder Spieleabende zu den wohl günstigsten Möglichkeiten, die eigene Freizeit zu genießen. Wer sich weitere Tipps wünscht, findet unter der-finanzfisch.de eine Liste mit 14 kostenlosen Wochenend-Aktivitäten.

 

4. Foodsharing & Co.

Genau wie Wohnkosten lassen sich Ausgaben für Lebensmittel nicht vermeiden. Wer sparen will und deswegen weniger isst, riskiert nicht nur Unterernährung, sondern auch gefährliche Nährstoffmängel. Der persönliche Spar-Vorsatz sollte deswegen keinesfalls zu Lasten einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehen. Welchen Betrag die Kassiererin im Supermarkt verlangt, lässt sich mit dem Führen von Einkaufslisten und dem Verzicht auf Spontankäufe steuern. Auch lohnt es sich, im Discounter einzukaufen, statt den teureren Marken-Laden zu wählen.

 

Beim Foodsharing bleibt viel Gutes übrig.

Beim Foodsharing bleibt viel Gutes übrig. (Quelle: Free-Photos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

 

Wer jedoch noch weitergehen möchte, kann sich an Bewegungen wie Foodsharing beteiligen. Hier engagieren sich viele Menschen in Deutschland gegen Lebensmittelverschwendung und arbeiten mit Supermärkten oder auch anderen Lebensmittelhändlern zusammen. Was übrig bleibt und nicht verkauft werden kann, verteilen Foodsharer kostenlos an andere. Auch der halbe Geburtstagskuchen aus der eigenen Küche muss nicht in der Tonne landen, sondern kann anderen Foodsharern noch zum Kaffee schmecken. Weitere Informationen und Übersichtskarten finden Interessierte bei foodsharing.de.

 

Auch spannend ist die etwas neuere App "Toogoodtogo", die sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung steht. In der App können Restaurants, Cafés und beispielsweise auch Bäcker Angebote veröffentlichen und übriggebliebene Speisen günstiger verkaufen. Wer sich einloggt, bekommt dann für wenig Geld im Laden um die Ecke richtig gutes Essen.

 

5. Second Hand als Alternative

Wie gesagt: Ganz ohne Konsum zu leben, funktioniert nicht. Ihre Ausgaben jedoch haben Verbraucher in den meisten Situationen selbst in der Hand. Neue Kleidung beispielsweise muss nicht unbedingt im Laden von der Stange gekauft werden. Viel schöner ist es, Flohmärkte und Basare zu besuchen, auf denen Verkäufer ihre Kleidung als Second Hand Ware anbieten. Ein schicker Pullover für fünf statt 50 Euro, coole Winterstiefel für zehn statt 80 Euro und die passende Handtasche für 15 statt 70 Euro reduzieren die Ausgaben für komplette Outfits erheblich. Geheimtipp für alle Berliner: der Flohmarkt im Mauerpark.

 

Auch abseits von Kleidung, Accessoires und Schuhen lohnt sich ein Blick auf den Gebraucht-Markt. Kleinanzeigenportale eignen sich perfekt, um Dinge zu kaufen, die der Verkäufer nicht mehr benötigt. Hier lassen sich mitunter sogar richtig teure Dinge wie Küchenmaschinen, Fernseher und Fahrräder überraschend günstig erstehen.

 

Autor: 
ENERGY Media
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