Harter Lockdown ab dem 16. Dezember geplant!

Beim Treffen zur Corona-Lage haben sich Bund und Länder auf umfassende Einschränkungen ab dem 16. Dezember geeinigt. Einzelhandel und Schulen sind unter anderem betroffen. Der Bund bietet Finanzhilfen für Betroffene an.

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Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen haben sich der Bund und die Bundesländer in ihrer Konferenz darauf geeinigt, dass es ab dem 16. Dezember einen harten Lockdown geben wird. Im Folgenden sagen wir dir, was es dann zu beachten gilt.

 

Schließung des Einzelhandels

Vom 16. Dezember bis voraussichtlich 10. Januar 2021 soll der Einzelhandel schließen. Das betrifft auch Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoostudios, weil sich dort die körperliche Nähe nicht vermeiden lässt. Ausgenommen werden Läden, die absolut notwendig sind: Lebensmittelläden, Abhol- und Lieferdienste, Großhandel, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Banken, Poststellen, Futtermittelmärkte, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, KfZ- und Fahrradwerkstätten, Reinigungen und Waschsalons und Verkaufsstellen für Weihnachtsbäume. Der Bund hat den betroffenen Unternehmen und Solo-Selbstständigen finanzielle Unterstützung zugesichert.

 

Kontakteinschränkungen an Schule und Kitas

Angela Merkel sagte: "Kinder sollen in dieser Zeit wenn immer möglich zu Hause betreut werden." Schulen werden grundsätzlich geschlossen oder es wird die Präsenzpflicht ausgesetzt. Eine Notfallbetreuung und das Distanzlernen soll eingerichtet und angeboten werden. Abschlussklassen könnten gesonderte Regelungen bekommen. Die Bundeskanzlerin appelierte an Arbeitgeber, Urlaub zu genehmigen und Homeoffice zu ermöglichen - so weit wie möglich!

 

Nur für die Weihnachtstage (24. - 26. Dezember) gelten Ausnahmen für die sonst geltenden strengen Kontaktbeschränkungen. An den Weihnachtsfeiertagen seien Treffen mit fünf Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahren im engsten Familenkreis zugelassen. Zum engsten Familienkreis zählen Ehegatten, sonstige Lebenspartner, direkte Verwandte wie Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. Das gilt auch, wenn dies mehr als zwei Hausstände sind. Im Idealfall wünsche sich Angela Merkel, dass eine "Schutzwoche" vor den Familientreffen eingehalten wird, also fünf bis sieben Tage vor der Zusammenkunft die Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

 

Silvester

An Silvester soll es ein An- und Versammlungsverbot geben, außerdem wird es ein Verkaufsverbot für Feuerwerk vor Silvester geben.

 

Religiöse Zusammenkünfte

Zusammentreffen in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Treffen anderer Glaubengemeinschaften dürfen nur stattfinden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt werden kann. Eine Maskenpflicht gilt auch am Platz! Es muss eine Anmeldungserfordernis eingeführt werden, wenn besonders viele Menschen erwartet werden.

 

Detaillierte Informationen zum Beschluss der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 13. Dezember 2020 findest du hier!

 

Welche Corona-Regeln in München gelten, kannst du hier nachlesen.

 

Weche Corona-Regeln in Nürnberg gelten, kannst du hier nachlesen.

 

Autor: 
kk
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