Hefeteig, Kuchen und Brötchen - kann man Gebäck im Kühlschrank aufbewahren?

Kuchen und Gebäck aus Hefeteig gehören zu den Klassikern aus Omas Küche. Die Aufbewahrung des vielseitig verwendbaren Teigs ist meist unproblematisch. In Form von Teigmasse oder als fertiges Teigstück kann der Hefeteig bedenkenlos eingefroren oder bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank zwischengelagert werden.

Welche Anforderungen müssen Kühlgeräte erfüllen?

Hefeteig kann bis zum Backen circa 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Damit der Teig später nicht zu sehr aufgeht, empfiehlt es sich, die Teigmasse mit kalter Flüssigkeit zuzubereiten. Der fertige Teig sollte danach nicht bei Zimmertemperatur aufbewahrt, sondern gleich in den Kühlschrank gestellt werden. In manchen Haushalten befindet sich das Kühlgerät im Außenbereich oder im Keller. Ob ein Kühlschrank frostsicher ist, hängt von der Klimaklasse des Gerätes ab. Kühlschränke, die im ungeheizten Keller stehen, müssen der Klimaklasse SN entsprechen. Dabei darf die Lufttemperatur in den Kellerräumen nicht unter den angegebenen Minimalwert der jeweiligen Klimaklasse fallen, da es sonst zu einer Funktionsstörung des Kühlgerätes und zur Verringerung der Lebensdauer kommen kann. Zu niedrige Temperaturen bewirken die Erhöhung der Zähflüssigkeit des Öls im Kompressor. Dies führt wiederum zu einer Verschlechterung der Schmierung von Reibteilen und infolgedessen zum Verschleiß des Mechanismus. Wenn ein Kühlschrank, der mit nur einem Kühlkreislauf ausgestattet ist, in einem unbeheizten Raum aufgestellt wird, besteht das Risiko, dass es zu Funktionsstörungen beim Gefrierfach kommt. Für kältere Bereiche gibt es spezielle Kühlschränke, die größere Temperaturunterschiede aushalten können. Bei haushaltsüblichen Kühlgeräten liegt die Mindesttemperatur immer über 5 Grad Celsius, damit das Kühlmittel flüssig bleibt. In gastronomischen Unternehmen werden spezielle Gastronomiekühlschränke eingesetzt, die verglichen mit den Haushaltsgeräten höheren Anforderungen gerecht werden müssen. Profi-Kühlgeräte werden vor allem zum Kühlen unverarbeiteter und verarbeiteter Lebensmittel sowie zur Kühlung von Getränken verwendet. Deshalb sind Gewerbekühlschränke im Fachhandel für professionellen Gastronomiebedarf wie bei gastprodo.com. zu finden. Eine professionelle Kühltechnik ist in allen gastronomischen Bereichen sowie in der Hotellerie von großer Bedeutung.

 

Moderne Zonenkühltechnik zum Schutz von Lebensmitteln

Unabhängig davon, ob es sich um ein Profigerät oder einen Haushaltskühlschrank handelt, verfügen die meisten Modelle über spezielle Kältezonen, um die Lagerung bestimmter Nahrungsmittel zu ermöglichen. Da ungenutzter gekühlter Raum jedoch die Stromkosten in die Höhe treibt, sollte zunächst der genaue Bedarf an Kühl- und Gefrierkapazität ermittelt werden. Je mehr Kühlraum eingeplant wird, desto wichtiger ist eine energiesparende Technik. Die Null-Grad-Zone im Kühlschrank wird von den Herstellern entweder als "Biofresh", "Longfresh" oder "Vitafresh-Bereich" bezeichnet. Hinter diesen Begriffen verbirgt sich eine besondere Zonenkühltechnik, die bei vielen Kühlschrankmodellen zum Standard gehört. Die Null-Grad-Zone weist eine konstante Temperatur von null Grad auf. Häufig besteht diese Zone aus mehreren Fächern, die in "feucht" und "trocken“ unterteilt sind. In der trockenen Null-Grad-Zone können Obst, Salat und Gemüse für einen Zeitraum von bis zu drei Tagen frischgehalten werden, während Milchprodukte, Fleisch und Fisch im trockenen Klimabereich dieselbe Zeit frisch bleiben. Bei einem Temperaturzonenkühlschrank muss allerdings mit einem höheren Energieverbrauch gerechnet werden als bei Modellen ohne diese Komfortausstattung. Wein, Champagner sowie andere alkoholische Getränke können in einem Weinkühlschrank am besten gelagert und auf eine angenehme Trinktemperatur gebracht werden. Da Weißwein, Rotwein und Sekt in unterschiedlichen Klimazonen lagern müssen, werden Weinkühlschränke vor allem in der Gastronomie eingesetzt. Effiziente Gefriertechnik ist im gastronomischen Bereich, wo täglich zahlreiche Mahlzeiten frisch zubereitet und Getränke gekühlt serviert werden müssen, von großer Bedeutung. Im Privathaushalt hingegen sollte der Bedarf an Tiefkühlraum realistisch eingeschätzt werden, da im Gefrierfach durchschnittlich 30 Prozent mehr Energie benötigt wird als im restlichen Kühlschrank. Bislang wurde empfohlen, Kühlschränke in regelmäßigen Abständen abzutauen. Inzwischen verfügen viele moderne Kühlgeräte über spezielle Systeme, die das Abtauen erleichtern oder automatisch durchführen. Solche Systeme sind an den Bezeichnungen Low oder No Frost erkennbar. Die Low Frost oder Stop-Frost-Funktion bewirkt eine Verringerung der Eisbildung im Kühlschrank um maximal 80 Prozent. Obwohl auch diese Kühlgeräte abgetaut werden müssen, ist dieser Vorgang deutlich seltener notwendig als bei einem Kühlschrank ohne Low-Frost-Funktion. Die Low-Frost-Technik sorgt mithilfe einer speziellen Beschichtung der Kühlschrank-Innenwände dafür, dass sich Eis nicht mehr so leicht festsetzen kann. Bei Kühlgeräten mit No-Frost-Funktion kann sich überhaupt kein Eis mehr bilden, sodass kein Abtauen erforderlich ist. Diese Kühlschränke besitzen ein ausgeklügeltes Umluftsystem, um die Luftfeuchtigkeit aus dem Gefrierschrank abzutransportieren und die Bildung einer Eisschicht zu verhindern. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass aufgrund dieser Funktion zusätzlich Strom verbraucht wird.

 

Autor: 
ENERGY Media
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