Mobil durch die Stadt

E-Scooter & Co. - diese Optionen gibt es!

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Wir blicken nach Berlin: Sie sind der absolute Renner in den Radhaus-Filialen in Pankow, Lichterfelde, Reinickendorf, Rudow, Spandau und Biesdorf - ein Renner auf zwei Rädern quasi. Die Rede ist von E-Scootern, die einen motorisiert und mächtig entspannt durch die Freiluftsaison in der Hauptstadt bringen. Was sich hinter dem Trend verbirgt und welche weiteren Optionen es gibt, ab dem Frühling ohne Parkplatzsuche durch die Hauptstadt zu cruisen, verrät dieser Beitrag.

 

Der E-Motor erfreut sich wachsender Beliebtheit

Motorisierte Modelle erfreuen sich wachsender Beliebtheit, denn sie bieten den Vorteil, dass auch Untrainierte weitere Strecken zurücklegen können. Waren E-Bikes und Co. einst noch als Alt-Herren- und Alt-Damen-Modelle verschrien, haben sie nun nicht nur technisch und optisch nachgerüstet, sondern werden auch von Personen U40 immer stärker genutzt.

 

Sie nutzen die Vorteile, die die motorisierten Modelle bieten, denn mit ihnen kommt man schneller und schweißfreier von A nach B. Das lässt die elektrischen Modelle immer stärker in den Fokus rücken, wenn es um Fortbewegungsmittel an der frischen Luft geht. Gut für den Geist, den Körper und die Umwelt sind die E-Modelle allemal. E-Scooter, E-Lastenrad und E-Bike sind in dieser Kategorie die begehrtesten Vertreter.

 

1.) Der E-Scooter feiert Premiere

Der Elektroroller von der Firma "Metz mecatech" ist der erste, der - ausgestattet mit einer Sondergenehmigung des Kraftfahrt-Bundesamtes - über die Straßen und Radwege fahren darf. Erlaubt ist das, obwohl zeitgleich viele andere Hersteller auf die sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung warten müssen.

 

Rechtlich betrachtet erfüllt der E-Scooter der Fahrzeugklasse "KKR L-Mofa" bis 20 Stundenkilometer alles, was auch ein E-Bike können muss. Das bestätigt die DIN EN 15194, eine spezielle Norm für Pedelecs. Einen Helm zu tragen wird zwar empfohlen, ist aber keine Pflicht. Einen Wermutstropfen bringt der coole Roller allerdings mit sich, denn wer ihn fahren will, muss mindestens 15 Jahre alt sein, einen Mofa-Führerschein haben und sich nicht nur das Gefährt leisten können, sondern auch die obligatorische Versicherung.

 

Dass der E-Roller besonders in der Großstadt für eine Win-Win-Situation sorgt, liegt am reduzierten CO²-Ausstoß. Der Fahrer muss den Roller nur zweimal anschieben, um den Motor zu aktivieren. So lassen sich spielend leicht zahlreiche Kilometer zurücklegen. Je nach Fahrverhalten und Gewicht des Fahrers reicht der E-Roller 25 Kilometer.

 

2.) Das E-Bike Lastenrad ist motorisiert und befördert jede Menge

Ein zweiter Trend der Freiluft-Fortbewegung zeigt sich im motorisierten Lastenrad, das das Manko aushebelt, dass auf dem Fahrrad und dem Roller die Beförderung von Lasten doch nur recht spärlich möglich ist. Mit Blick auf die unterschiedlichen Bauvarianten gilt es zwischen geschlossenen Lastenrädern und offenen, zweirädrigen Transportmodellen zu unterscheiden.

 

Das offene Modell birgt den Vorteil, dass auf der tieferliegenden Ladefläche auch schwerere, sperrige Lasten gut von A nach B transpotiert werden können. Käufer tun gut daran, auf eine feine Übersetzung und eine Nabenschaltung zu achten, die die Fahrt deutlich ruhiger machen.

 

Das geschlossene Modell wartet mit einer Box auf, die zwar die Ladefläche auf einer bestimmten Fläche begrenzt (die Standardmaße liegen häufig bei 109 x 62 x 45 Zentimetern), dafür aber auch den Vorteil bietet, mit bis zu zwei Kindersitzen ausstaffiert zu werden. Das macht das Lastenrad zum famielientauglichen Transportmittel in der Großstadt.

E-Bike

Das klassische E-Bike bekommt Konkurrenz. Das Lastenrad wartet mit einer enormen Zuladung auf und der E-Roller ist herrlich klein und flexibel im Handling.

3.) Das klassische E-Bike gibt es auch als City-Modell

Das City-Modell gibt es als stadttaugliches Fortbewegungsmittel schon eine ganze Weile. Durch den Anschluss eines Motors hält es nun noch einen weiteren Vorteil bereit, denn: Neben dem innerstädtischen Radverkehr konnte durch die Tretunterstützung, die in aller Regel bei 25 Stundenkilometern liegt, auch eine Alternative für Pendler geschaffen werden. Also gut für alle, die nicht direkt in der Innenstadt leben und dennoch auf die Freiluft-Anfahrt nicht verzichten wollen.

 

Käufer sollten auf das zulässige Gesamtgewicht achten, das von Hersteller zu Hersteller unterschiedliche Grenzen hat. Mit einer Gangschaltung, die ganz automatisch die Gänge ändert und einem Riemenantrieb, der als besonders wartungsarm gilt, lässt es sich ohne viel schweißtreibende Eigeninitiative gut durch die Stadt radeln.

Auch unmotorisiert kann es durch die Hauptstadt gehen

Die Alternative zu den Fortbewegungsoptionen mittels Elektro-Bike, -Roller oder -Lastenrad sind die Klassiker ohne Motor. Dazu gehören vornehmlich Fahrräder und Roller, aber auch Inline-Skates cruisen gerade im Sommer zunehmend häufiger durch die Städte.

 

Egal ob mit oder ohne Motor - ein Vorteil eint sie alle: Die Parkplatzsuche dauert beispielsweise mit dem Pkw häufig viel länger, als die Anfahrt mit dem vermeintlich langsameren Verkehrsmittel. Zudem ist es um die Bewegung in Bus und Bahn deutlich schlechter bestellt, als auf dem Fahrrad. Wer nicht direkt kaufen will, sondern selbst erst einmal die Outdoor-Fortbewegung auf zwei Rädern testen möchte, findet viele Bike-Sharing-Angebote in der Hauptstadt.

 

Autor: 
ENERGY Media
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