Sieben Arten verschiedener Lebensstile - zu welchem gehörst du?

Krisen motivieren dazu, die eigenen Gewohnheiten und den individuellen Lebensstil zu überdenken. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensstile, die erheblichen Einfluss auf das Tun und Handeln des Einzelnen, zugleich aber auch auf die eigene Zukunft haben.

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Unabhängig von ihrem Ursprung sind Krisen für jeden Menschen eine besondere Herausforderung. Dabei gibt es aber Typen, die mit Krisensituationen besser zurechtkommen als andere. Sie schaffen es als Macher oder aber auch als Planer zu Höchstleistungen auf zu laufen und werden zur unerlässlichen Basis in Unternehmen.

 

Wie gut ein Mensch mit einer Krise umgehen kann, ist erheblich vom individuellen Lebensstil abhängig. In den letzten Jahrzehnten haben sich verschiedene Lebensstile durchgesetzt, die sich in ihren Gewohnheiten, aber auch in ihrer Produktivität und der Disziplin unterscheiden

 

Wenn Krisen persönliche Herausforderungen sind - die Vorwärtsmacher

Eine Krise ist sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher Sicht schwierig. Häufig sorgen sie zudem dafür, dass ein Gefühl von Ausweglosigkeit aufkommt. Es gibt aber auch Menschen, die in jeder Krise zwar eine persönliche Herausforderung sehen, diese aber auch gern annehmen.

 

Die sogenannten Vorwärtsmacher legen den Fokus auf Selbstverwirklichung und gesellschaftliches Engagement, lassen dabei aber auch nicht die eigene Gesundheit außen vor. Sie werden von Krisen zu neuen Höchstleistungen animiert und setzen alles daran, diese auch abzuliefern.

 

Genau das macht die Vorwärtsmacher für die Wirtschaft so wertvoll und sorgt dafür, dass sie in Unternehmen besonders geschätzt werden. Durch Kreativität und ein Höchstmaß an Produktivität gelingt es ihnen, selbst in ausweglosen Situationen vollkommen neue Lösungswege einzuschlagen.

 

Vorwärtsmacher treten nicht auf der Stelle, sondern gehen konsequent nach vorn. Hierfür suchen sie nach Lösungen, die für ihren Erfolg auch einmal unkonventionell sein dürfen. Grundsätzlich setzen sie alles daran, eigene Ideen, aber auch die von Experten erfolgreich umzusetzen. Dabei verlieren sie nie Wege aus den Augen, mit denen die Lösungsansätze auch für die breite Allgemeinheit verständlich sind.

 

Liebe zur Spontanität sorgt bei Party Hoppern für hohe Akzeptanz von Veränderungen

Auch Menschen mit einem spontanen Lebensstil entwickeln sich gerade in Krisenzeiten für die Wirtschaft zum unverzichtbaren Mitglied eines Teams. Ausgeprägt spontane Lebensstile machen Menschen zu sogenannten Party Hoppern. Party Hopper kommen mit Veränderungen sehr gut zurecht und weisen gegenüber diesen generell eine hohe Akzeptanz auf.

 

Party Hopper gehen mutig mit Veränderungen um und scheuen sich dabei auch nicht, bekannte Werte einmal von Grund auf in Frage zu stellen. Dadurch fällt es ihnen in der Regel leichter, neue Wege zu gehen und auch kleine Chancen als Lösungen zu erkennen. Typisches Merkmal der Party Hopper ist die ausgeprägte Leichtigkeit, die auch dafür sorgt, dass sie sich stets produktiv zeigen.

 

Bei allen Herausforderungen und Veränderungen verlieren Party Hopper den Spaß aber nicht aus den Augen. So bereitet es ihnen Freude, selbst kreativ zu werden und neue Ideen zu gestalten. Eines mögen Party Hopper aber nicht: die strenge Gebundenheit. Sie möchten sich vorwiegend frei bewegen. Zwar können sie sich in einem Team sehr einfach fügen, sie brauchen aber auch ausreichend Freiraum, damit sie eigene Ideen umsetzen können.

 

Finanzen

 

Frugalisten streben nach finanzieller Unabhängigkeit

Ein Lebensstil, der zumindest in Deutschland noch recht jung, in den USA aber schon stark verankert ist, bezieht sich auf die Frugalisten. Frugalisten haben ein primäres Ziel vor Augen. Durch konsequenten Verzicht und einen minimalistischen Lebensstil streben sie finanzielle Unabhängigkeit an und zwar bereits ab Mitte 40.

 

Frugalisten möchten weit vor dem Rentenalter auf ein finanzielles Polster zurückgreifen können, durch das sie nicht mehr jeden Tag arbeiten müssen. Dafür üben sie sich konsequent in Sparsamkeit und Verzicht. Einigen Frugalisten gelingt es, gut 70 bis 80 Prozent des monatlichen Einkommens zur Seite zu legen.

 

Dieses wird entweder konsequent gespart oder auch in Aktiengeschäfte investiert, um sich damit ein Vermögen aufzubauen. Gleichzeitig versuchen sie bewusst in allen Lebensbereichen zu sparen und Ausgaben zu reduzieren. Die so aufgebauten Ersparnisse sollen in erster Linie eine wertvolle Existenzgrundlage schaffen, aus der schon dann gezehrt werden kann, wenn andere noch arbeiten müssen.

 

Frugalisten gönnen sich selbst kleinen Alltagsluxus bewusst nicht. So verzichten sie beispielsweise auf das Essen im Restaurant oder den Kneipenbesuch mit Freunden und bleiben lieber daheim, um im Alltag zu sparen. Auch Kurzurlaube oder kurze Städtereisen für ein Wochenende beispielsweise sind für sie tabu.

 

Meistens sind Frugalisten junge Erwachsene, die sich bereits während der Ausbildung konsequent in Verzicht geübt haben. Sie bewahren sich diesen Lebensstil, auch wenn sie bereits ein deutlich höheres Einkommen haben. 

 

Digital Creatives passen sich flexibel an

Die voranschreitende Digitalisierung des Alltags hat einen weiteren Lebensstil hervorgebracht. Die Rede ist von den Digital Creatives. Für sie stellt die digitale Welt ihr eigentliches Zuhause dar. Sie schaffen es hervorragend sich rasch anzupassen und können darüber hinaus auch komplexe digitale Zusammenhänge einfach und ohne große Probleme verstehen.

 

Digital Creatives sind wahre Teamplayer, weshalb sie in Unternehmen sämtlicher Branchen gern gesehen sind. Obwohl sie hervorragend im Team arbeiten und sich gern austauschen, überzeugen sie durch Eigenverantwortlichkeit. Ein weiterer Vorteil der Digital Creatives ist, dass sie besonders wissbegierig sind. Sie lernen gern die verschiedensten neuen Themen kennen und gehen so auch in Krisenzeiten konsequent voran.

 

Digital Creatives schaffen es, eigene Ideen gezielt einzubringen. Sie scheuen sich nicht davor, neue Konzepte und Ansätze zu entwickeln. Eine Besonderheit der Digital Creatives ist ihre Offenheit. Zwar haben sie immer wieder neue Ideen, es stört sie aber auch nicht, wenn sie diese verwerfen müssen.

 

Moderne Nomaden bevorzugen die Abwechslung und binden sich nur ungern

Ein weiterer Lebensstil, der aktuell konsequent an Aufmerksamkeit gewinnt, sind die modernen Nomaden. Der moderne Nomade mag zweifelsohne seine Freiheiten und versucht sich deswegen auch nicht konsequent an ein Unternehmen zu binden. Stattdessen hat er ohne Frage ein Faible für Abwechslung und nimmt Möglichkeiten, die zu dieser beitragen, dankend an.

 

Ihre Liebe zur Freiheit und Flexibilität zeigt sich auch in ihren Denkweisen. Der moderne Nomade bewegt sich zweifelsohne nicht in starren Denkmustern, sondern setzt stattdessen immer wieder auf innovative Ansätze. In Krisenzeiten blühen die digitalen Nomaden auf, denn gerade in dieser Zeit geht es darum, bewährte Denkmuster zu durchbrechen und neue Wege zu gehen.

 

Moderne Nomaden zeichnen sich durch eine spielerische Einstellung aus. Häufig sind sie zudem absolute Optimisten und können ihre positive Grundeinstellung auch auf das gesamte Team übertragen.

 

Young Globalists sind weltoffen und flexibel

Ein Lebensstil, der immer mehr Beachtung findet und gerade für die Zukunft als besonders wertvoll gilt, ist der der Young Globalists. Schon heute gehören diesem Stil rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland an.

 

Die Young Globalists sind konsequent weltoffen. Dadurch sind sie bei der Jobsuche und ihrer Karriere nicht an einen Ort gebunden, sondern arbeiten gern in einem weltweit funktionierenden Netzwerk.

 

Weiterhin fallen sie durch ihre Einstellung zu Geld auf. So gehören die Young Globalists generell zu denen, für die das Geld allein bei der Wahl des Jobs nicht zählt. Stattdessen achten sie bei der Auswahl des Arbeitsplatzes auf viele andere Kriterien wie beispielsweise den individuellen Gestaltungs- und Entwicklungsspielraum.

 

Familie

 

Super-Daddys wagen schwierigen Spagat

Die Zeiten, in denen sich Frauen allein um den Nachwuchs gekümmert haben, sind längst vorbei. Immer mehr Väter entscheiden sich bewusst dafür, möglichst viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Ihnen ist ein intaktes Familienleben genauso wichtig wie das persönliche Glück. Die sogenannten Super-Daddys setzen alles daran ihren beruflichen Erfolg mit einem harmonischen Familienleben zu verbinden. 

 

Hierfür zeigen sie sich im Alltag als pragmatische Idealisten. Auch wenn die Super-Daddys das Wohl ihrer Kinder besonders wichtig ist, wollen sie nicht auf ihre Selbstverwirklichung verzichten. 

 

Ähnlich wie die Super-Daddys sind die Latte-Macchiato-Familien, die sich bewusst für einen urbanen Lebensstil entschieden haben. Sie beziehen alle Mitglieder der Familie ein. 

 

Autor: 
ENERGY Media
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