So wird deine Album-Release-Party auch für Labels zum Knaller

Eine Album-Release-Party ist die beste Möglichkeit, dein neues Album oder eine EP bekannt zu machen.

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Neben deinen Fans möchtest du am besten natürlich auch Labels von dir begeistern. Hier sind unsere heißesten Tipps, wie das spielend leicht gelingen kann! Doch beginnen wir mit den grundlegenden Überlegungen rund um die Planung deines großen Events. Gut zu wissen: Eine Release-Party ist mehr als nur ein Auftritt und darf etwas lockerer sein - eben eher wie eine Party.

 

Eine Album-Release-Party planen - die Basics

 

Wann soll die Party steigen?

Der geplante Zeitpunkt deiner Vorstellung ist eine der wichtigsten Komponenten für den Erfolg. Grundsätzlich kann man sagen, dass deine Fans und Familien natürlich am ehesten am Wochenende Zeit haben, Leute aus der Musikindustrie jedoch eher an einem Wochentag kommen. Unter der Woche ist zudem die Miete für den Raum geringer. Der Freitag kann hier die perfekte Alternative sein. Starte weder zu früh noch zu spät, sondern wähle eine optimale Uhrzeit (natürlich abhängig von den Gepflogenheiten deiner "Szene"). Startest du zu früh, haben vielleicht noch nicht alle Gäste Feierabend, bist du zu spät am Start, reicht die Geduld der Gäste vielleicht nicht aus. Planst du weitere Goodies am Abend wie etwa einen Umtrunk oder Essen, leg diese Dinge auf die Zeit nach dem Gig. Das gesellige Beisammensein ist schön, die Vorstellung deines neuesten Werkes ist jedoch wichtiger. Vergiss übrigens nicht, den Veranstaltungskalender rund um deinen Termin zu checken. Wenn gleichzeitig DIE Band aus deinem Genre auftritt, ein wichtiges Festival stattfindet und zum Beispiel die Ferien gerade beginnen oder enden, kann sich das auf deinen Termin nachteilig auswirken.

 

Wo soll dein Release stattfinden?

Für deine Album-Vorstellung solltest du einen Ort wählen, der eher etwas zu klein als zu groß ist. Das gilt besonders dann, wenn du noch nicht genau abschätzen kannst, wie groß deine Fanbase wirklich ist und wie viele Personen kommen werden. Eine kleine Location wirkt schnell voller und belebter, was gerade dann von Bedeutung ist, wenn du auch offizielle Gäste wie Reporter oder Leute von Plattenfirmen eingeladen hast. Es ist immer eine gute Idee, besonders begeisterte Fans bzw. Familienmitglieder einzubeziehen. Sie sorgen mit ihrer Begeisterung für gute Stimmung. Die kleinste denkbare Location ist ein Sofa bzw. ein Garten. Bei einem Wohnzimmerkonzert herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Das klappt natürlich nur, wenn deine Musik zu dieser Art des Auftritts passt. Dann kannst du in deinem eigenen Wohnzimmer/Garten/Probenraum auftreten.

 

Sänger in einer Band auf der Bühne

 

Mit welchen Kosten musst du rechnen?

Im Idealfall wirst du an der Tür keinen Eintritt kassieren, schließlich berechnest du deinen Freunden ja auch keine Gebühren, wenn du sie nach Hause einlädst. Und das Ganze hat am besten einen freundschaftlichen, etwas privaten Charakter, damit deine Fans auch unbeschwert von deiner Musik schwärmen können. Du willst eine Atmosphäre der Begeisterung schaffen, und das klappt mit einer offenen Tür am besten. Zudem ist eine Release Party ist ganz klar eine Werbemaßnahme und kann auch entsprechend abgerechnet werden. Das heißt jedoch, dass du mit allen Leistungen erst einmal in Vorkasse gehen musst. Die Höhe der Kosten hängt ganz wesentlich von der Location ab. Weitere Faktoren sind:
 

  • Strom
  • Verköstigung
  • Mindesgebühr für die Bar
  • Plakate, Werbung und Werbegeschenke

 

Merchandise Produkte auf der Album-Release-Party

Ziel Nummer 1 einer Album-Release-Party ist nicht, wie man vielleicht denken würde, deine neue Platte zu verkaufen. In erster Linie geht es darum, deine Fanbase auszubauen und zu stärken und im Gedächtnis zu bleiben. Merchandise Produkte können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Sie werden eher gekauft, wenn sie günstig sind. Sieh die Investition in diese Teile also als Werbemaßnahme, nicht als Einnahmequelle an. So wirst du leichter Erfolg haben. Praktische Sachen, die man auch im Alltag verwenden kann und die einen coolen Style haben, passen besonders gut. Hier kannst du ruhig deine Kreativität spielen lassen und auch zu außergewöhnlichen Dingen greifen. Der Knaller kann sein, USB Sticks mit einer digitalen Version deines neuesten Songs abzugeben.

 

Out now!

Die Verfügbarkeit deiner Platte muss exakt getimt sein und mit der Release-Party Hand in Hand gehen. Im Idealfall ist sie genau dann verfügbar, wenn die Party steigt. Ist die Platte zu früh online, ist der Überraschungseffekt dahin, andererseits möchtest du natürlich nicht, dass deine Fans, die du gerade mit einem Gig angefixt hast, dein neuestes Werk nicht herunterladen können. Also Augen auf beim Out now!

 

Labels von und auf deiner Album-Release-Party begeistern

Es ist nicht immer leicht, als Band heutzutage ein funktionierendes Marketing zu machen - andererseits bieten die digitalen Plattformen unzählige Möglichkeiten. Durch die sozialen Medien kannst du enger mit deinen Fans zusammenrücken und dich leicht mit ihnen austauschen. Dadurch entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das früher in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Zudem kannst du deine Fans auch bezüglich deiner Termine immer auf dem Laufenden halten. Natürlich sind die Mitarbeiter von Labels auch auf diesen Seiten unterwegs. Um auf dich aufmerksam zu machen, musst du dich aber schon etwas mehr einfallen lassen. Grundsätzlich kann man sagen, je mehr Aufmerksamkeit deine Aktionen erzielen, umso besser. Das gilt natürlich gerade für die Zeit vor einer Release-Party. Mit einer fetten Aktion kannst du hier die nötige Aufmerksamkeit abgreifen und dafür sorgen, dass ein oder zwei (drei, vier) Vertreter von Labeln bei deiner Veröffentlichung auftauchen.

Persönliche Einladung

Anstatt Label nur über die üblichen Kanäle einzuladen, mach doch mal was ganz Persönliches und entwirf online bei Anbietern wie Meine-Kartenmanufaktur individuelle Karte mit einer Einladung. Wetten, das bleibt richtig hängen? Das hat den Vorteil, dass man ganz einzigartig und exklusiv auf sich aufmerksam machen kann. Die Karte geht auf keinen Fall in der täglichen E-Mail-Flut unter und durch die haptische Präsenz, bleibt der Eindruck länger im Gedächtnis hängen. Ganz clever ist es natürlich, das Ganze noch exklusiver zu gestalten. Du kannst einen QR Code auf die Karte drucken, welcher dann zum Beispiel auf deinen YouTube-Channel verweist. Somit kannst du vielleicht deinem nächsten großen "Gönner" schon eindrucksvoll einen ersten Teaser zu deinem Können liefern, zu welchem sonst niemand Zugang hat. Und du gibst der Einladung einen kreativen und professionellen Anstrich. Nicht zuletzt machen dies etablierte Bands wie etwa die Emil Bulls ebenso und nutzen die sozialen Kanäle für die Eigenpromotion.

 

Krasse Aktionen

Krasse Aktionen kommen immer gut und vor einer neuen Veröffentlichung ist natürlich der perfekte Zeitpunkt. Man verkauft, wenn man gesehen wird! Besonders beliebt sind angebliche Tattoos, möglichst an einer krassen Stelle wie dem Gesicht, dass sich ein Bandmitglied stechen lässt.

Das hat etwa Kelsy Karter gemacht, die sich angeblich Harry Styles' Antlitz verewigen ließ. Auch Delhia de France von den Pentatones erregte mit ihrem pechschwarzen Kreis im Gesicht massig Aufmerksamkeit für ihre Band.

 

Trendy, trendy!

Es gibt in der Musikszene immer wieder Trends, die "alle" mitmachen. Auch für eine unbekannte Bands ist das eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu bekommen, und sei es über die entsprechenden Hashtags in den sozialen Medien. Ein ganz aktuelles Beispiel sind die Potty Jams, also Jam Sessions auf dem Klo. Nicht nur Katy Perry und Band machen diesen Spaß gerne mit! Ein solches Thema, das natürlich viel Aufmerksamkeit generiert, solltest du aufgreifen und auch für deine Band umsetzen.

 

Autor: 
ENERGY Media
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