Startup neben dem Studium: So wird die Idee zum Erfolg

Startup und Studium kombinieren: Eine Herausforderung, aber mit einigen Tipps machbar.

Viele junge Menschen möchten nicht nur langweilige Theorie im Studium, sondern das Gelernte auch in die Praxis umsetzen. Dabei gibt es nicht nur die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren, sondern auch, ein eigenes Startup zu gründen. Dafür brauchen Studierende jedoch nicht nur eine gute Idee, sondern auch ein gutes Zeit- und Selbstmanagement und ein gut funktionierendes Marketingkonzept.


Der richtige Zeitpunkt

Es ist nicht immer so einfach, das Studium mit der Gründung eines eigenen Unternehmens zu vereinen. Zwar sind die meisten Studiengänge so angelegt, dass die Studierenden hier sehr viel Gestaltungsfreiraum haben und das Studium beispielsweise über einen längeren Zeitraum auszudehnen, dennoch darf das Studium nicht vernachlässigt werden. Trotzdem: Die verfügbaren Ressourcen und in der Regel niedrigen Lebenskosten von Studierenden sind ein Hinweis darauf, dass die Zeit während des Studiums ein guter Zeitpunkt ist, um ein erfolgreiches Startup aufzuziehen


Doch es kommt natürlich nicht nur auf den Zeitpunkt an. Wichtig ist auch ein erfolgreiches Marketingkonzept.

 

Das geeignete Marketingkonzept

Werbung im Internet

Hat man erst einmal eine erfolgsversprechende Idee, geht es darum, diese auch bestmöglich zu vermarkten. In der heutigen Zeit sind die neuen Medien hier nicht außer Acht zu lassen. Die meisten Studierenden haben vermutlich einen privaten Facebook-Account. Auch für ein Startup kann sich dieser lohnen. Auch andere soziale Medien wie Youtube, Twitter und Instagram gehören zum Online Marketing bereits fest dazu. Hier kann nicht nur geworben werden, sondern die jungen Neuunternehmer können auch mit (potenziellen) Kunden in Kontakt treten. Zudem können Studierende eine eigene Homepage einrichten und mithilfe von Suchmaschinenoptimierung die Sichtbarkeit ihres Startups in der digitalen Welt steigern. Auch klassische Bannerwerbung ist ein gut funktionierendes Konzept. 


Messeauftritte

Neben der Werbung und dem Networking im Internet sollten jedoch auch im realen Leben Kontakte geknüpft werden. Messen bieten eine hervorragende Möglichkeit für junge Startups, um ihre Idee oder ihr Produkt der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wichtig ist es jedoch hierbei, für einen ansprechenden Messestand zu sorgen. Hier gibt es einiges zu beachten:

 

  • Essen und Getränke locken zur Messe an jeden Stand. Welchen Stellenwert die kulinarischen Genüsse haben, ist jedoch abhängig von der Branche. Tipp: Wer im stationären Showroom sowie direkt beim Unternehmenssitz über eine hochmoderne Kaffeemaschine verfügt, der könnte diese für die Zeit der Messe auch am Messestand platzieren. Ist die Optik ansprechend, darf die Maschine direkt in den Showroom. Wer ein exquisites Produkt bewirbt, der kann auch eine besonders exquisite Kaffeesorte in den Kaffeevollautomat geben. Assoziiert wird der Showroom, das Produkt, die Dienstleistung und das Unternehmen, das dahinter steht, in der Folge mit erstklassiger Qualität und, dass ihnen für ihre Kunden nichts zu teuer ist. Übrigens: Der hochpreisige Kaffee darf natürlich nur in die edle Porzellantasse fließen. Als Häppchen dazu gibt es kleine Kuchenschnitten oder einen Keks. In Plastik Verpacktes oder Pappbecher würden das Gesamtbild zerstören.
  • Werbegeschenke und Medien: Medien im Showroom anzubieten kommt an! Wer über einen Beamer einen Film aus der Produktion zeigt, gibt Interessierten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen - und das ganz unverfänglich. Werbegeschenke kommen darüber hinaus immer gut an und helfen den Jungunternehmern, positiv im Gedächtnis potentieller Neukunden zu bleiben. 
  • Infomaterial: Hier sollten sich die jungen Gründer auf die nötigsten Materialien beschränken. Eine Imagebroschüre, eine Produktbeschreibung, ein Angebot und ein Kärtchen.


Die richtige Persönlichkeit

Die richtige Persönlichkeit entscheidet maßgeblich über den Erfolg eines Startups. Wer als junger Student neben dem Studium seine Geschäftsidee erfolgreich auf den Markt bringen möchte, braucht eine ganze Reihe an wichtigen Eigenschaften, um sich gegenüber der harten Konkurrenz zu behaupten. So ist es beispielsweise wichtig, am Ball zu bleiben - das kennen viele Studierende wahrscheinlich auch schon aus dem Studium, wo vielleicht auch mal das eine oder andere Seminar nicht so spannend war und man Zweifel an der Studienwahl hatte. Auch im Business zahlen sich Beharrlichkeit und Ausdauer aus. Von Misserfolgen sollte man sich nicht entmutigen lassen - genau wie im Studium, wenn es mal eine schlechte Note gibt. Zudem ist es wichtig, selbstbewusst aufzutreten und über gute soziale Kompetenzen zu verfügen, um potentielle Geschäftspartner (zum Beispiel Investoren) sowie Kunden zu überzeugen. Hinzu kommt, dass man offen für Neues bleiben sollte und versuchen sollte, sich immer wieder zu motivieren. So wie auch im Studium ist es hierfür am Wichtigsten, dass es Spaß macht: Denn dann verfügt man über eine intrinsische Motivation, die eigenen Ziele zu erreichen. Wer dagegen nur ein Startup aufziehen möchte, um Geld zu verdienen, daran aber keinen Spaß hat, wird auf Dauer die Motivation verlieren. Denn nur Gründer, die mit Leib und Seele für ihre Idee brennen, können diese auch erfolgsversprechend verkaufen. Während man das Studium vielleicht ab und zu mal nicht so ernst nimmt, ist es als Jungunternehmer essentiell, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen und das Geschäft ernst zu nehmen - und dennoch über eine gewisse Risikobereitschaft zu verfügen. Auf diese Weise kann ein Startup langfristig zum Erfolg geführt werden.

 

Autor: 
ENERGY Media
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